Die Notzeit ist noch nicht vorbei

(c)Engelbert Holzner (KN)
Die Bilder sind noch immer präsent. Verzweifelte Wildtiere auf der Suche nach etwas Eßbarem und einem ruhigen Platz um trotz der noch immer immensen Schneemassen zu überwintern. Weit gefehlt, wer denkt, dass sich die Lage entspannt hat. Denn das schöne Wetter ruft immer mehr Wintersportler auf den Platz und in die Natur, die den eh schon geschwächten Tieren den Garaus machen und ihnen die lebensnotwendige Ruhe nehmen, in dem sie kreuz und quer durch Reviere und Ruhezonen fahren oder laufen.

 

Ein interessanter Artikel aus dem Münchener Merkur vom Samstag, 16.02.2019 widmet sich genau diesem Thema

Aktuelles und Aktionen

(c)Wildes Bayern e.V.

 

(c)Fräulein Brehm

 

Rund zehn Monate dauerte der Bau des umstrittenen Wildschweinzauns in Dänemark entlang der Grenze zu Deutschland. Das dänische Bauprojekt verläuft auf einer Gesamtlänge von rund 70km von der Nord- zur Ostsee. Der Schutzzaun soll die dänische Schweinezucht vor der afrikanischen Schweinepest schützen und hat umgerechnet zwischen sechs bis acht Millionen gekostet.

(c)Screenshot "kultur vision aktuell"

 

(c) Wildes Bayern e.V.

 

(c)Ortovox Safety Nights

 

 

 

(c)Verein Wildes Bayern e.V.

(c)Joao Silas

 

(c)Screenshot BR24

 

"Gämsenretter.de - Die Gämse stirbt und Du schaust zu?" - unter diesem Motto ist vor einiger Zeit wurde eine umfangreiche Plakataktion gestartet, die auf die lebensbedrohliche Situation der Gams aufmerksam macht. Auch BR 24 hat zu diesem Thema einen Beitrag erstellt.

 

Nirgendwo sonst wird die Verletzlichkeit von Tieren so deutlich wie am Berg. Hier ist alles noch ein bisschen schwieriger, das Klima extremer, die Gefahren durch Steinschlag, Lawinen oder reißende Flüsse höher und die Nahrung spärlicher.

 

 

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

Schwarzer Pelz, walzenförmiger Körper, spitze Schnauze, kurzer Schwanz, kleine Augen und breite Schaufeln: Der Maulwurf lässt sich selten über Tage blicken. Dass er da war, verraten hoch aufgeworfene Hügel frischer Erde.

 

(c)Screenshot You Tube Video Holger von Stetten

 

(c)Verein Wildes Bayern e.V.

 

 

Die Jagdzeit ist in vollem Gange. Denn: Herbstzeit ist Jagdzeit und auch Drückjagdzeit. Jetzt sind die Nachsuchengespanne im häufigen Einsatz! Bitte beherzigt diese Regeln!

 

 

 

(c)Gaemsenretter.de

 

(c)Copyright Berchtesgadener Anzeiger

 

(c)Archiv Wildes Bayern e.V.

 

Ein Landwirt aus der Ammersee-Region ist vor dem Amtsgericht Landsberg zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro verurteilt worden. Das Gericht verurteilte den zweifachen 35-jährigen, dass er vor dem Mähen keinerlei Sicherungsvorkehrungen getroffen hatte und beim Mähen zwei Kitze getötet hat.

 

(c) Screenshot Berichte: AkTIERvisten Oberland - Aktiv für Tierschutz und Tierrechte - Kerstin, Angela, Marianne, Asnath und Sylvia Arlette

 

(c) Screenshot Tegernsee Stimme "Wo man ab jetzt Gamsen beobachten kann"

 

Die Gamsbeobachungsstation hinter dem Wallberg steht im Kreuzfeuer der Kritik. Der Artikel in der Tegernseer Stimme wurde und wird online heiß diskutiert.  Zum Beispiel so:

(c) Naturschutzbüro Zollernalb (Bartgeier (Gypaetus barbatus) - Foto: Wolfgang B. Kühn // Schmutzgeier (Neophron percnopterus) - Foto: Hajnalka Kovacs // Gänsegeier (Gyps fulvus) - Foto: Dieter G. Haas // Mönchsgeier (Aegypius monachus) - Foto: Andy Carson (flickr.com) 

 

(c)Allgäuer Anzeiger

 

"Sie nennen sich Wildtier-Schutzverein. Denn wenn es um Wildtiere, ihre Lebensräume und den Umgang mit beidem geht, steht der junge Naturschutzverein 'Wildes Bayern' an vorderster Front." - so startet ein ganzseitiger Bericht über unser Wildes Bayern in der Printausgabe Allgäuer Anzeiger.

Den vollständigen Bericht über unseren Verein lesen Sie hier:

(c)Screenshot Tegernseer Stimmt / Klaus Wiendl

 

Nun hat Bayern seine erste Gamswildbeobachtungsstation. Von hier aus sollen Bergtouristen das Gamswild in freier Wildbahn erleben. Eine Schautafel informiert über die Wildtiere, die hier zu sehen sein sollen.

 

(c)Caroline Waggershausen

 

Das die aktuelle Debatte um Wild und Klimawandel hohe Wellen schlägt ist nichts Neues, der Cartoon von Caroline Waggershausen bringt die Diskussion mit ein wenig Schmunzeln zu Papier...

 

Nachruf

 

Dr. Hubertus Rechberg

12. März 1948 – 24. September 2019

2. Vorsitzender Wildes Bayern von 2017 bis 2019

 

(c) WTG

 

Der 4. Oktober gilt als Welttierschutztag, an dem auch weltweit auf die Tiere und häufig das ihnen zugefügte Leid aufmerksam gemacht wird. Die Welttierschutzgesellschaft e.V. widmet an diesem Tag in den sozialeTiergeschichten ihre ganz besondere Aufmerksamkeit n Netzwerken fünf und ruft zum Mitmachen auf:

(c) Bürgerinitiative "Rettet den Grünten"

 

(c)Archiv Wildes Bayern e.V.

 

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

Röhr es raus! Mit der ersten geröhrten Petition hilfst Du dem Hirsch

(c)Robyn Hochrein

 

(c) Markus Meier - Podiumsdiskussion der Liechtensteiner Jägerschaft 2019

 

(c) SZ

(c)Wildes Bayern e.V.

 

Bundesweit werden bereits jetzt schon Jahr für Jahr weit über eine Million Rehe geschossen. Damit soll verhindert werden, dass der Verbiss der Rehe das Wachstum junger Bäume beeinträchtigt und so die Erträge der Forstwirschaft gemindert werden.

(c)Screenshot - Respektiere Deine Grenzen

 

"Respektiere deine Grenzen" ist eine Initiative von LR Josef Schwaiger sowie einer breiten Trägerschaft aus Tourismus, Naturschutz, Jägerschaft und Sport. Thematisiert werden unter anderem

(c) Deutsche Wildtier Stiftung

 

(c) Tegernseer Stimme

 

(c) Titelbild "Der Falke" - Ausgabe Juli 2019

 

Artenschutz, Artenschwund, Biotoppflege – die Natur wird immer mehr (kaputt) gepflegt. So heißt es auch in einem Artikel von Dieter Haas in der aktuellen Ausgabe von „Der Falke“ – Journal für Vogelbeobachter, Ausgabe Juli 2019:

 

(c) Wildes Bayern e.V.

 

(c) Wildes Bayern e.V.

 

(c) Petition gegen die Zerstörung des Grünten

 

 

Mara 17, Phil 18 und Lucia 19 Jahre sind drei Schüler aus dem Allgäu, die sich regelmäßig an dem FridaysforFuture-Streik beteiligen. Zusätzlich zu ihrem Freitagsengagement haben sie nun selber eine Petition auf Change.Org ins Leben gerufen. 

Petition gegen die Zerstörung des Grünten

(c) Wildes Bayern e.V.

 

(c) Robyn Hochrein

 

(c)Wildes Bayern e.V.

(c)BR24 - Faktenfuchs - Picture Allianz

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit ihrem Auto durch den Wald und ein Wildtier läuft Ihnen vor das Fahrzeug. Wissen Sie was dann zu tun ist? Dürfen oder sollen verletzte Tiere angefasst werden? Was machen Sie mit einem toten Tier? Wen müssen Sie benachrichtigen? Was ist sonst noch zu tun?

 

(c)www.michaela-kaniber.de - Michaela Kaniber -CSU- und Hubert Aiwanger -FW-

 

(c) Verein zur Förderung naturnaher Weidelandschaften Süddeutschland e.V.

 

Rotmilan (c)Rainer Schaaf / Pfaffenhofen Today

 

(c)Robyn Hochrein

 

(c) privat / Archiv Wildes Bayern

 

 

Am Abend des 6. Mai knallte ein Schuss im Jagdbezirk Rogglfing bei Wurmannsquick, Landkreis Rottal-Inn. Die Folgen dieser Aktion könnten nun für eine Reihe von Personen, vom Schützen bis zum Amtstierarzt der Region ernste Folgen haben.

 

(c) Zielinski - Gießener Anzeiger / 24.05.2019

 

(c) Archiv Wildes Bayern

 

PRESSEMELDUNG: DEUTSCHE WILDTIER STIFTUNG

 

Die Deutsche Wildtier Stiftung und der CIC starten Studie zum Gämsen-Management in den Alpenstaaten

 

(c) Wildes Bayern e.V. - Dr. Christine Miller

 

Im Streit um die toten Rotwild-Kälber am Königssee geht es immer mehr ums Ganze. Diese Pressemeldung von unserer 1. Vorsitzenden Dr. Christine Miller möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

 

(c) VDV

 

Kernpositionen zur nachhaltigen Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Oberland - kennen Sie das schon?

(c)Welttierschutz.org

 

(c)WildesBayern e.V.

 

Der 22. April stand unter dem Motto "Earth Day". Artenschutz und Vielfalt standen im Mittelpunkt dieses Tages. Die Mitarbeiter des Kundenservice von Amazon Regensburg haben im Rahmen des Earth Daysbei verschiedenen Aktionen Spenden gesammelt und dabei ist die stattliche Summe von 591,60€ zusammengekommen, der an den Verein Wildes Bayern e.V. gespendet wurde.

 

(c) Copyright Kollage ORF/Wildes Bayern e.V.

 

(c) Dr. Jürgen Langstein

 

(c)Wildes Bayern e.V.

 

Der Winter im Nationalpark Berchtesgaden war hart, vor allem für die Wildtiere. Das die Katastrophe für den Wildtierbestand furchtbar sein wird. Tagtäglich wird die tragische Katastrophe und das furchtbare Leid der Wildtiere deutlich. 

Immer mehr Medien greifen dieses Thema auf:

(c) be-outdoor.de

 

(c)Wildes Bayern e.V.

 

(c)Wildes Bayern e.V.

 

(c)merkur.de / Privatfoto

 

(c)www.jagderleben.de / Privatfoto

 

(c) Deutsche Wildtier Stiftung

 

(c)WWF
 

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

Jetzt geht’s los! Raus in die Natur, endlich wieder aktiv sein, springen, laufen, raufen! Nach dem Winter sind alle Wildtiere wild auf Frühling. Die nahrungsarme Zeit ist vorüber. Rehe naschen jetzt das zarte Grün, frische Triebe und Knospen. Das Tier des Jahres 2019 ist im Frühling viel unterwegs – und Kraftfutter wächst auch an Landstraßen.

 

(c) Water in sink ((c)studioDG/Fotolia/Unesco)

(c) Archiv Wildes Bayern e.V.

 

Gerade einmal ein paar Tage sind vergangen, seitdem in der Tegernseer Zeitung ein Artikel zur Schonzeitaufhebung erschien:

(c) Artikel 32

(c) Der Wildhüter

(c)NFP Kino

(c)ServusTV
 

(c)Radio Lora

(c)Arche Odin

Ab dem 1. März bis einschließlich 30. September ist es verboten Hecken und Sträucher zu schneiden, weil dann die Brutzeit der Vögel beginnt. Aber auch bodennah erblicken bald jede Menge Jungtiere das Licht der Welt. Daher nehmt bitte Rücksicht und Eure Hunde an die Leine, bzw. bleibt selber auf den Wegen und gebt den Jung- und Alttieren Schutz und Ruhe.

 

 

 

Vom 21. - 24. Februar 2019 fand in Salzburg die 31. Ausgabe der Messe "Hohe Jagd & Fischerei" statt. Jagdwelt.at hat uns an unserem Gemeinschaftsstand mit dem "Hirschflüsterer" Thomas Tscherne aus Bad Gastein besucht. Der Video-Rückblick ist nun online. 

 

 

 

 

 

Zum Wohle von Wald  und Wild – auch zukünftig ja zur Winterfütterung von Wildtieren in Notzeiten im Rahmen geltender Gesetze

(c)Engelbert Holzner (KN)

Gemeinsamer Stand mit Thomas Tscherne aus Bad Gastein und anderen „Jaga-Rebellen"

(c)Redaktion be-outdoor.de // Petra Sobinger

Seit über 20 Jahren hat ist Thomas Tscherne nicht nur Pächter einer Jagd im Angertal, sondern rettet die Tiere mit seiner Fütterung auch über den Winter. Auch viele Waisenkinder, deren Mütter - ohne Rücksicht auf die Waisenkinder - abgeschossen wurden, sind unter seinen Schützlingen...

 

(c)Wild und Hund

Der Winter ist das Nadelöhr für unsere Wildtiere - vor allem in den kargen Lebensräumen der Bergwelt bringt er Nahrungsmangel, Kälte und Erschöpfung. Klimaextreme und sind dort meist ausgeprägter und Zufluchtstätten spärlicher als in tieferen Lagen.

 

Die Bayerischen Staatsforsten haben die Bejagung in den Berggebieten EINSTWEILIG eingestellt. Bitte seid aufmerksam und schaut, ob trotzdem in dieser akuten Notzeit gejagt wird. Vor allem in den Gebieten ohne Schonzeit, werden die Zuständigen vermutlich bald wieder zur Tat schreiten. Notiert bitte Zeit und Ort entsprechender Beobachtungen sowie Namen oder Kfz Nummer der Personen, die dort mit Waffen unterwegs sind.

"Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen", so beginnt der Bericht von Ulrike Schmid über ihren Besuch bei der Wildtierfütterung von Thomas Tscherne im Angertal. Und fährt fort: "Die Beweggründe der Reise waren jedoch mitnichten Freizeit und Erholung, sondern ein dramatischer Tierschutzfall".

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier:

Die Österreichische Bundesforste AG fordert die Jagd auf Rotwild auch in der Schonzeit. In bestimmten Regionen soll Rotwild das ganze Jahr über und unabhängig von Alter und Geschlecht abgeschossen werden. Eine ganze Reihe noch bestehender Rotwild-Winterfütterungen sollen eingestellt werden, viele wurden bereits eingestellt. Da die Österreichische Bundesforste AG den Bergwald in erster Linie als Produktionsstätte für Holz ansieht, 

(c)Christoph Burgstaller
 
Angesichts der massiven Verluste von Reh-, Gams- und Rotwild im bayerischen Berggebiet fordern Natur- und Tierschutzvereine im Schulterschluss ein sofortiges Jagdverbot im Bergwald und Akuthilfe.
 

Rettet die Bienen! So lautet das Motto des aktuellen Volksbegehrens Artenvielfalt in Bayern. Denn von 515 bayerischen Wildbienenarten sind über die Hälfte bedroht oder bereits ausgestorben. Aber die Bienen stehen nur beispielhaft für den dramatischen Artenschwund zwischen Hof und Garmisch. Nicht nur die Bestäuber der menschlichen Nahrungspflanzen, auch viele andere Tiere sind betroffen. Dies gefährdet auch das Überleben der Menschen.

Am 12. Januar findet in der Weyhalla in Weyarn das 3. Benefizkonzert zugunsten dem Verein Wildes Bayern e.V. statt. Auch in diesem Jahr sind wieder lokale Musikgrößen wie Sepp Müller, Da Maurer und Da Wirt, Tobias Sontheim, Cheap Wine Band, V.O.I. sowie Crust ‚N’ Willaz dabei. Los geht´s mit der Veranstaltung um 19 Uhr. 

 

(c)Archiv Wildes Bayern

Das Team von Wildes Bayern e.V. wünscht allen Mitgliedern, Mitlesern und (Wild-)tierfreunden ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Vor über 80 Jahre entwarf der stramme Nazi und NS-Generalinspektor für das Straßenwesen Fritz Todt die „Deutsche Alpenstraße“ als Ferienstraße für die Volksgenossen. Die 450 km lange Strecke von Lindau bis ins Berchtesgadener Land sollte auf einer besonders imposanten und spektakulären Trasse durch die deutsche Bergwelt führen. Heute folgen meist die B 307 und die B 305 der Deutschen Alpenstraße.

Bei diesem Wettbewerb hat der Forstbetrieb Schliersee die Nase vorn. Das schon Jahrzehnte alte Schonzeitaufhebungsgebiet am Traithen südlich von Bayrischzell ist sage und schreiben, über 1000 ha groß (1.075ha). Da wurde alles reingepackt, was ging: alte Almflächen (Benibrand-Alm), Rotwild-Füttterungen (bestehen immer noch im Herzen des Schonzeitaufhebungsgebietes), Fremdbesitz und große Talweiden.

Knapp 1500 Meter ist die Strecke lang, die von der Sylvensteinsee-Staumauer bis zur Seebrücke führt. Auf dieser Metern ragen steile Felswände über der Straße auf. Deshalb sichern Stahlnetze und Lawinenrechen dieses Straßenstück. Was auch sonst! Denn es gibt keinen Waldtyp, der oberhalb der Felswände den Steinschlag darunter aufhalten könnte.

So könnte man die Begründung für die Schonzeitaufhebung im Klausgraben zusammenfassen. Weiterhin will der Forstbetrieb Ruhpolding auf 662 ha die Schonzeit aufheben. Diese Fläche schließt nahtlos an die Schonzeitaufhebungsgebiete Kampenwand SW, Weitlaner, Alpbach und Schneiderhanggraben an. Zusammen ergibt das ein riesiges Gebiet von über 1500 ha, auf denen die Gams nirgendwo ein Plätzchen der Sicherheit finden können.

(c)Dietmar Streitmaier

Zwischen Untersberg und Rauhenkopf muss unbedingt die Schonzeit aufgehoben werden. Priorität 1, steht im Antrag des Forstbetriebs Berchtesgaden. Doch hier geht es nicht um Lawinenschutz oder die Verhinderung von Hochwasser-Katastrophen. Nein! Nach einem Windwurf, im Bergwald etwas, das immer wieder im forstlichen Alltag vorkommt, möchten es sich die Förster auf noch größerer Fläche geistig und körperlich bequem machen.

Wer hätte das gedacht! Südlich des Münchner Hausbergs, dem Heimgarten, droht die komplette Verkarstung der Bayerischen Alpen. Bald wird es dort so ausschauen wie in einem alten Winnetou-Film: Karst, Karst, und unten ein glitzernder Bach. So jedenfalls die Vision der Förster im Forstbetrieb Bad Tölz.

Die Sanierung am Wank, dem Hausberg der Garmisch-Partenkirchener, und am Kankerbach ist in den Augen der Schutzwaldsanierer „U-N-V-E-R-Z-I-C-H-T-B-A-R!“ Nicht weil der Bergwald hier die Metropole vor schrecklichen Lawinen-Abgängen beschützt. Das wissen die Garmischer und Partenkirchener schon besser. Aber auf ganz wundersame Weise fließt am Wank das Wasser von oben nach unten.

 

Nationalparke sind die Diamanten des Naturschutz. Hier darf Mutter Natur zeigen, was sie drauf hat, aber nur, wenn wir ihr Zeit und Raum geben. Wenn nicht, lohnen sich weder Aufwand noch finanzielle Anstrengung. Der „Nationalpark“ Berchtesgaden feiert zwar in diesem Jahr seinen 40 Geburtstag, aber ein Nationalpark ist es immer weniger.

Ja, der Freistaat lässt sich den Freizeitspaß seiner Bürger so einiges Kosten – da zahlt auch das Bergwild gerne mit seinem Leben, oder? Denn am Seehauser Kienberg soll weiterhin auf 272 ha die Schonzeit aufgehoben werden. Das ist nach Ansicht der Forstbetriebs Ruhpolding (Sie erinnern sich, das ist der Betrieb bei dem es langsam einfacher ist die Gebiete zu markieren, in denen die Jagd auch mal ein paar Monate ruht) auch sehr notwendig.

Großzügig wie sich der Forstbetrieb Berchtesgaden so gerne gibt, hat der Betriebsleiter ganze 17 ha weniger Schonzeitaufhebungsfläche am Teisenberg beantragt als noch vor 5 Jahren. Dort geht es ja auch um einiges. Der kleine Innzeller Ortsteil „Hutterer“  wäre schon lange vom Erdboden verschwunden, wenn nicht in liebevoller Kleinarbeit oberhalb einer kleinen vernässten Rinne 8200 Pflanzen gesetzt worden wären.

 

Steinadler führen in Bayern ein schwieriges Leben. Fast alle Reviere des nördlichen Alpenrandes sind besetzt, doch beim Nachwuchs im Horst sieht es mager aus. Die Fortpflanzungsraten der bayerischen Adler sind im Alpendurchschnitt Schlusslicht. Vogelschützer schlagen immer wieder ob dieser Tatsache Alarm.

So könnte man die Begründung für die Aufhebung der Schonzeit am Moosberg zusammenfassen, die der Forstbetrieb Bad Tölz abgegeben hat. Das abseits gelegene 117 ha große Gebiet (der Forstbetrieb hat zur letzten Periode der Schonzeitaufhebung nochmal ordentlich draufgelegt) östlich des Rissbachs, ist ein Kleinod im Naturschutzgebiet Karwendel. Auch hier ein Kerngebiet für die bayerischen Auer- und Birkhühner.

Wo kaum ein Weg hinführt, wo sich nur wenige Wanderer dorthin verirren, in den westlichen Berchtesgadener Bergen träumte einst der Bergwald still vor sich hin. Auf den steilen Südhängen öffnete er sein Baumkleid und schuf wertvolle Lebensräume für die Spitzenklasse seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

Am Beispiel Wildbarren im Landkreis Rosenheim wird deutlich, welchen Zweck so manche Schonzeitaufhebungsfläche tatsächlich hat. Das Dauerjagdgebiet zwischen Regauer Alp und den Hängen über dem Inntal wird als „unverzichtbar“ eingestuft. Die Straße vom Ort Ried nach Niederaudorf soll durch Bepflanzungen vor Steinschlag geschützt werden. Ein dichtes Gebüsch wie eine Macchia würde diesen Zwecke auch erfüllen.

 

Es sollte ein schöner Termin werden als der vorvorherige bayerische Landwirtschaftsminister Brunner 2016 zum Pressetermin lud und die Erfolge von 30 Jahren „Schutzwaldsanierung“ und 121 Millionen ausgegebener Steuergelder feiern wollte.

Gegen die Natur zu arbeiten ist teuer! Das sehen wir auch in der Schonzeitaufhebungsfläche am Elendsattel zwischen Rotwand und Sonnwendjoch im Landkreis Miesbach. Als Prestigeprojekt soll dort seit über 30 Jahren dem Berg ein trendiger Wald aufgezwungen werden. Ein warmer, sonniger Südhang soll also ein Tannenkleid tragen und noch das ein oder andere gewünschte Laub- und Nadelholz.

 

Nochmal Ruhpolding, wo sich die Argumente zur Notwendigkeit von „Sanierung“ und Schonzeitaufhebung manchmal besonders bizarre Blüten treiben. Zum Beispiel beim Sanierungsgebiet „Rottauer Tal“, einer hantelförmigen Fläche östlich der Kampenwand, etwa 220 ha groß. Zahlreiche Almflächen liegen in dem Gebiet und artenreiche, alte Bergwälder, in denen auch Auerhühner glücklich sind. Aber nach Ansicht des Forstbetriebs nicht wirklich.

 

 

 

Der Forstbetrieb Ruhpolding ist besonders engagiert wenn es darum geht, das „Gams-Problem“ auf seinen Flächen endgültig zu lösen: auf 8.378 ha seiner Betriebsfläche möchte er die Schonzeit weiterhin aufgehoben haben. So gibt es im Landkreis Traunstein bald kein Fleckchen Gamslebensraum, aus dem diese Wildart nicht „lethal vergrämt“ werden muss.

Seit Besiedlung der Alpen durch den Menschen, streift Weidevieh im Sommer durch die Bergwälder. Für Naturschützer ist klar, dass erst dadurch die Vielfalt und artenreichen Lebensräume geschaffen und gestaltet worden sind. Waldweide war jedoch bei den auf Effizienz gepolten Forstmännern des 19. Jahrhunderts verpönt und heute finden wir nur noch Reste dieser einst flächendeckenden Waldnutzung.

 

Der Forstbetrieb Schliersee mag es groß, zumindest was die großzügige Bemessung von Flächen zur Jagd in der Schonzeit angeht. Die Wintersportler im Spitzing- und Suttengebiet ahnen vermutlich nicht, dass gleich neben der Lifttrasse die Todeszone für das Bergwild beginnt. Die Schonzeit-Aufhebungsgebiete Vallepp und Stolzenberg umfassen zielgenau die sonnigen Südhänge zum Tal der weißen Vallepp.

Insgesamt 21 Flächen ohne Schonzeit beansprucht der Forstbetrieb Berchtesgaden, das sind zusammen 5.752ha vogelfreies Gebiet. Schauen wir uns mal an, warum denn die Schonzeit nordwestlich vom Melleck am Steinpass so dringend aufgehoben werden muss auf 55 ha entlang der österreichischen Grenze. Da wurden vor 26 Jahren mal etwa 26.000 Baumschul-Pflänzen eingesetzt.

Seit ewig überleben die Gams in den Bergen, weil sie immer zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sind. Aber an der „richtigen Stelle“ wird heute gepflanzt und saniert: Allein der Forstbetrieb Bad Tölz hat genau 16 Gebiete ausgewiesen, auf denen er die artenreichen, lichten Bergwälder zupflanzt. So werden mehr als 3000 ha wertvolle Lebensräume kaputt „saniert“.

 

Es ist Zeit zum Handeln! Unser Schreiben an die Forstbetriebe der BaySF Sonthofen, Oberammergau, Bad Tölz, Schliersee, Ruhpolding und Berchtesgaden.

Zum Lesen der zweiten Seite bitte oben auf die Überschrift klicken, dann öffnet sich der gesamte Artikel...

Eigentlich sind Rehe Einzegänger. Und trotzdem - wer im Auto oder mit der Bahn durch Deutschland reist, sieht gerade im Winter häufig mehrere Rehe in einer Gruppe zusammenstehen. Das liegt daran, dass in der rauen Jahreszeit Gemeinschaft auch Sicherheit bedeutet. Auf der Suche nach Futter zupfen Rehe jetzt die letzten grünen Blätter von den Büschen oder scharren im Erdboden nach verbliebenen Früchten.

 

Der Count-Down läuft! Am Freitag, dem 23. November 2018 endete die Frist, Einwände gegen die Aufhebung der Schonzeit in über 90 Gebieten, für unser Bergwild aufzuheben. In den lebensnotwendigen Überwinterungsgebieten dürfen dann die Tiere von Mitte Dezember bis Anfang August abgeschossen werden, ja müssen abgeschossen werden. Danach beginnt dann die „reguläre“ Jagdzeit.

 

Der menschliche Raubbau an Tierwelt und Umwelt geht unaufhörlich seinen Gang. Ein gleichermaßen erschreckender wie interessanter Bericht in "Die Presse" über eine Studie vom WWF...

 

 

Seit Jahren fordert Wildbiologin Christine Miller von den Staatsforsten, beschädigte und daher für Tiere gefährliche Zäune aus Wäldern zu beseitigen. Rund um Garmisch-Partenkirchen verenden immer wieder Tiere in alten Schutzanlagen gegen Wildverbiss. Nun hat auch die BR Abendschau dieses Thema aufgegriffen und zusammen mit Dr. Christine Miller und dem zuständig Forstbetrieb zum Ortstermin gebeten...

 

Die Temperaturen sinken und statt der kurzen Hosen und dem Lieblings-T-shirt greifen wir nun immer öfter zu der langen Jeans, Pulli und Jacke. Wir können uns draußen mit jeder Menge Kleidung schützen und daheim vor dem warmen Ofen versammeln. Aber wie bereiten sich eigentlich die Wildtiere in der Natur auf den Winter vor und was heißt es für sie, über Monate bei häufig bis zu zweistelligen Minusgraden zu überleben.

 

EMNID-Umfrage belegt: Mehrheit ist gegen die wildtierfeindliche Landespolitik

Am 4. Oktober 2018 "feiern" Tierschützer und Tierfreunde den Welttierschutztag. Der internationale Aktionstag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, dass durch den Menschen verursacht wird, da Nutz- und Haustiere oft unter schlechten Bedingungen gehalten oder vernachlässigt werden.

(c)Krambambulli

Krambambulli ist eine Gruppe von Jagdhundliebhabern die es sich zum Ziel gesetzt haben, diese „Jäger“ zu begleiten und damit ihnen und ihren Besitzern Hilfen zu geben, Verständnis zwischen Beiden zu fördern und für herrenlose Jagdhunde den richtigen menschlichen Partner zu suchen und zu finden. Dazu gehört unter anderem:

(c)Netzwerkrecherche.org

Netzwerk Recherche e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2001 von Journalisten gegründet wurde, um die journalistische Recherche und den Qualitätsjournalismus in Deutschland zu stärken.

(c)Deutsche Wildtierstiftung

(c) Stiftung Pro Bartgeier / Weyrichfoto 

 

Langsam aber sicher nähert sich das Bartgeierjahr 2018 seinem Ende. Alleine in der Schweiz sind in diesem Jahr neun Wildbruten geglückt und auch die Auswilderung der beiden Junggeier Finja und Fredueli ist erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Beginn dieses Projekts vor 28 Jahren sind damit bereits 118 Bartgeier in der Schweiz ausgeflogen.

Wir vom Verein Wildes Bayern e.V. veröffentlichen unsere Informationen neben der Webseite und den Facebook-Postings auch in einem Newsletter, der an Mitglieder und Interessenten verschickt wird.

 

Hier können Sie die bereits erschienenen Newsletter downloaden. Sie möchten auch zukünftig per Newsletter über unsere Aktivitäten informiert werden oder Mitglied bei unserem Verein Wildes Bayern e.V. werden?

Gämse brauchen einen felsigen Lebensraum, damit sie sich wohlfühlen. In Deutschland finden sie den hauptsächlich in Bayern. Allerdings werden leider die Gämse in den öffentlichen Wäldern Bayerns intensiv bejagt. Dabei dürfen Gämsen nach europäischen Recht erst dann gejagt werden, wenn ihre Population stabil ist. Die Deutsche Wildtierhilfe hat ein Projekt zur Beurteilung der aktuellen Population im Bayerischen Alpenraum begonnen.

 

Mit 90 Jahren verstarb am 20. September 2018 ein integrer Anwalt für das heimische Wild. Im Alter von 15 Jahren erwarb er am 01. April 1943 seine erste Jagdkarte und wurde Mitglied der Deutschen Jägerschaft. Bei allen verdienstvollen und mit Ehrungen gewürdigten Aktivitäten ist Rechtsanwalt Dr. Erich Meidel stets die Liebe zur Natur wichtig gewesen. Er war leidenschaftlicher Sachverwalter für Jagd, Hege, Wild, Natur-Waldschutz.

Liebe Mitglieder,

Dr. Christine Miller ist Wildtierbiologin und Expertin für Auerhahn, Birkhuhn, Reh & Co. Seit rund 40 Jahren beschäftigt sie sich eingehend mit Wildtieren und ihren Lebensräumen. Sie ist Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen im Bereich Naturschutz, Tourismus und Jagd in Bayern und Südtirol, unterrichtet Jagdaufseher und berät Jäger. Privat ist sie selbst auch als Jägerin in den Wäldern Bayerns und Tirols unterwegs.

 

Rehe (c)Mario Schatz

 

 

Gänsegeier im Anflug (c) D. Haas

Am Samstag, dem 1. September ist internationaler Geiertag. Genauer gesagt: „Geier-Achtsamkeitstag“ IVAD (International Vulture Awareness Day). Weltweit werden jeweils am ersten Samstag im September zahlreiche Aktionen für die Geier initiert.

 

In der Wochenendausgabe vom Münchner Merkur 18./19. August ist ein interessanter Bericht erschienen zum Thema Steinadlerhorste in unserer Heimat.

In der Wochenendausgabe vom Münchner Merkur 18./19. August ist ein interessanter Bericht erschienen. Das Thema:

Die geringen Bruterfolge der Steinadler in Bayern. Warum das so ist, fand eine Gruppe beherzter Ornithologen vor ein paar Tagen heraus. Der Artikel ist lesbar, wenn man in den Einstellungen die Seite vergrößert.

Bildquelle: Kollage Wildes Bayern (Konrad Kriechbaumer (l.) / privat (r.))

Auch wenn dieser Artikel und dieser Vorfall schon "ein paar Tage" her ist - trotzdem eine spannende Geschichte...:

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative vom Bundesministierium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit entstanden vor einiger Zeit zahlreiche prägende Videos. In einem davon richtet Mutter Natur, gesprochen von Hannelore Elsner (Schauspielerin und Umweltbotschafterin für den blauen Engel) eine eindringliche Botschaft an uns:

 

"Ich brauche die Menschen nicht - Aber die Menschen brauchen mich!"

 

So bunt blüht Biogas 

München - In der Stadtbibliothek Moosach von Robyn Hochrein

Ein Vortrag von Michel Gengler für „Wildes Bayern e. V.“ am 16. Juni 2018 
 

In den letzten Jahren sind die Jagd und die Wildtiere immer stärker unter Druck geraten. Die Jagdverbände erfreuen sich wachsender Mitgliedszahlen und gleichzeitig entstehen neue, oftmals kleine themenspezifische Organisationen die sich um und mit Themen für und gegen die Jagd engagieren. 

 

Deutsche Wildtier Stiftung: Auf  2,3 Millionen Hektar  sind  92.000 Kitze bedroht

Wildes Bayern e.V. organisiert humoristisch lehrreiches „Science Theater“

Lumbricus Terrestris – Der Regenwurm…, Bos Primigenius Taurus – Die Kuh… und Hymenoptera – Die Wildbienen… rund um diese klangvollen Namen konzentrierte sich eine gleichermaßen heitere wie lehrreiche Theateraufführung von Fräulein Brehms Tierwelt

 

Insgesamt 13 Bände "Brehms Tierleben" unterschiedlichsten Inhalts wurden auf der Basis der ersten Werke von Alfred Brehm produziert. Und natürlich nicht zu vegessen, Brehms vergessene Tierleben', über ausgestorbene und bedrohte Tierleben. Die zoologische Enzyklopädie fand großen Anklang und ist noch immer ein beliebtes Nachschlagewerk. Anschaulich werden die Tiere und ihre Eigenarten in den Büchern dargestellt.

Stephanie Weiler absolviert das Masterstudium Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien und war schon als kleines Kind zum Wandern in den Bergen unterwegs und von Murmeln begeistert.

1990 gab es noch 1,1 Millionen Honigbienen-Völker in Deutschland. In nur 25 Jahren sind sie auf nur noch etwa 700.000 Völker geschrumpft. 

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist Anfang Mai deutschlandweit in unzähligen Kinos angelaufen. Noch immer wird der Film gezeigt und freut sich über großen Zulauf. 

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" hat viele Kinosäale gefüllt. Wer ihn noch einmal sehen möchte oder die Gelegenheit ergreifen, ihn sich jetzt dann doch noch anzuschauen, der hat am 27. Juni und am 3. Juli die Gelegenheit, das Werk nochmal im Berleburger Capitol-Kino anzuschauen...

 

Das passiert, wenn sich Jäger nur noch als Büttel der Agrarlobby verstehen. Die untere Jagdbehörde und die Staatsanwaltschaft greifen hoffentlich hart durch und die Agroindustriellen vor Ort sollten dringend einen Integrationskurs besuchen. Offensichtlich haben sie Schwierigkeiten beim Verständnis davon, was sie in einem Rechtsstaat dürfen!

Wer sich kritisch über den großen Reibach bei der "Energiewende" äußert, wird gerne als Umweltschwein und Klimawandel-Leugner denunziert. Dabei müssen wir wirklich aufpassen mit dem blinden Run auf Windräder nicht noch die letzten Reste unserer Landschaft und Natur buchstäblich zu schreddern.

Stephanie Weiler studiert ein Masterstudium zum Thema Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien. Ihr ihrer Masterarbeit untersucht sie für die Universität für Bodenkultur Wien und den Verein „Wildes Bayern e.V.“ die Verbreitung der Murmel...

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am 10. Mai deutschlandweit in zahlreichen Kinos angelaufen.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am 10. Mai deutschlandweit in zahlreichen Kinos angelaufen.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt. Hier ein Artikel aus der Printpresse:

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt. Hier ein Artikel aus der Landshuter Zeitung:

 

Am Dienstag, 10. April 2018 findet im Seeforum der Tag des Tourismus der Urlaubsregion "Der TEGERNSEE" statt. Die Veranstaltung bietet spannende Impuls-Vorträge, Möglichkeiten zum Netzwerken und eine Hausmesse mit gastgeberrelevanten Themen an.

 

Wer heute einen Spatz sieht, ist in Deutschland immer öfter ein Glückspilz. In den meisten Bundesländern ging der Bestand in den letzten 25 Jahren um 20 bis 50 Prozent zurück, in Großstädten, wie Hamburg und München sogar bis zu 80 Prozent. Bundesweit steht der ehemalige Allerweltsvogel schon auf der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel Deutschlands. Es fehlt an Nistmöglichkeiten und Nahrung für den Nachwuchs.

"Rotwild ist unsere größte heimische Wildart, ein Lebewesen, das auf offenen Flächen in großen Familienverbänden zusammensteht.

 Eigentlich ist aktuell grad Schonzeit. Dennoch berichtet Christine Wilam von Treibjagden beim Walmendinger Horn im Kleinwalsertal... Den vollständigen Artikel aus dem Allgäuer Anzeigenblatt, Ausgabe Oberallgäu lesen Sie hier...

(c)mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

In den nächsten Wochen steht die Verbissaufnahme der Vegetationsperiode 2017/2018 für das Verbissgutachten 2018 an. Schon bald sind die Aufnahmetrupps in den Wäldern unterwegs. In aller Regel werden sich diese an die Anweisung für die Erstellung der Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2018 halten.

 

Die Zahlen klingen immer noch unglaublich: 2.467 Kilometer alleine auf einem Stand-Up-Paddle-Board (SUP), eine 63-tägige Reise von München auf Isar und Donau bis ins Schwarze Meer, 360 Stunden auf dem SUP unterwegs und dabei knapp 600.000 Paddelschläge absolviert – und nach der Reise ein stattlicher Vollbart.

70 Jahre jung - Alles Gute zum Geburtstag

Unser 2. Vorsitzender,  Dr. Hubertus Rechberg, feierte am 12. März einen runden Geburtstag. Wir gratulieren Hubertus für seinen Einsatz und seine Energie, die er für die Wildtiere und ihre Lebensräume in Bayern aufbringt.

Wir wünschen ihm weiterhin viel Gesundheit und alles Gute.

Der Verein Wildes Bayern e.V.

 

Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Lebewesen auf unserer Erde. Nicht nur die Eisbären oder andere Tiere der Polarregionen leiden. Geht die Erderhitzung so weiter wie bisher, läuft jede sechste Art Gefahr auszusterben! Ein Beispiel von vielen Arten, die durch die Klimakrise bedroht sind: die Grüne Meeresschidlkröte. Die Erderhitzung macht ihr bereits heute Probleme.

Die SCHLOSSPARK-FREUNDE-NYMPHENBURG EV. laden am Freitag, 9. März 2018 um 15.oo Uhr zur Führung durch den Nymphenburger Schlosspark und freuen sich zahlreiche Teilnehmer und vorherige Unterstützung durch Veröffentlichung, genehmigten Aushang und Weitergabe dieser Information.

 

Wild im Park - Hunde an die Leine 

"Rotwild braucht im Winter vor allem Ruhe. Dem entgegen veranstalten öffentliche Forstverwaltungen gewinnbringende Verkaufsjagden bis zum Ende der Jagdzeit. Warum dies der falsche Weg ist, der zu erhöhten Schäl- und Verbissschäden führt, erklärt Prof. Dr. WALTER ARNOLD vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien", so lautete die Einleitung eines Artikels im Magazin "Wild und Hund" im März 2017.

"Das völlig konzeptlose, aber für Agrar- und Forstindustrielle Betriebe lukrative, Auflassen von Rotwild-Fütterungen, hat in Vorarlberger wenigstens zu einem Aufschrei in der Bevölkerung geführt, dem sich auch ein Minister (Landesrat) nicht verschließen kann.

Zugunsten des Vereins Wildes Bayern e.V., den Herzogin Helene in Bayern mitbegründete, fand mittlerweile zum zweiten Mal ein Benefizkonzert statt. Christine Miller als Vereinsvorsitzende konnte knapp 2.000 Euro Spende in Empfang nehmen. 

Interview mit Dr. Christine Miller - "Abschuss: Expertin fordert mehr Sorgfalt"

Spendenübergabe – Machastattredn.de übergibt Spendenerlös von 1.952 Euro an Verein Wildes Bayern e.V. aus Benefizkonzert „Wuids Bayern“

 

Zum mittlerweile zweiten Mal hat im Kulturzentrum Weyhalla ein Benefizkonzert zugunsten des Vereines Wildes Bayern stattgefunden. Insgesamt 1.952 Euro haben die Organisatoren an die 1. Vorsitzende des Vereins Dr. Christine Miller übergeben.

 

Strafvereitelung im Amt? Anzeige gegen Leiter der Forstverwaltung München

Das Wildschwein als Bauernopfer

Aus Angst vor der Schweinepest will der Bauernverband die Wildschweinbestände in Deutschland stark dezimieren. Doch die Tiere sind nicht das eigentliche Problem.

Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:

 

Eine bemerkenswerte Rede zum Verständnis von Wald und Natur hielt Baron Eberhard von Gemmingen-Hornberg in Vorarlberg.

Diese ist 1:1 auch auf Bayern übertragbar.

Hier der Link dazu:

 

(Foto by Michael Schmid)

 

Pressemitteilung der Deutschen Wildtierstiftung:

 

 

https://www.deutschewildtierstiftung.de/content/10-presse/1-pressemittei...

Bei den Filmtagen wird der Film ,,Wem gehört die Natur?" zum ersten Mal gezeigt:

 

http://hofer-filmtage.com/festival-2017/festivalfilme-2017/page/4/

Nicht verpassen!

Pünktlich zum nächsten Forstlichen Gutachten und zur Abschussplanung kommt ein Film, der uns zeigt, was Natur und Ökologie wirklich bedeuten!

 

 

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zu Foto 1: Kontroverse Diskussionen an vielen Punkten der Exkursion                

zu Foto 2: Gruppenbild vor Streitpuntkt. Pflanzaktionen der Schutzwaldsanierung in einem geschützten, lichtdurchfluteten Schneeheide-Kiefern Wald.

 

 

An der Veranstaltung waren die Vertreter dreier Ministerialbehörden anderer Länder anwesend, um sich Anregungen zu holen!

 

Link zum Deutschen Jagdportal:

(Quelle:  Geierschutzinitiative GESI)

 

 

Swiss Wildlife Information Service (SWIS)
Die zeitsparende Literaturdatenbank für Forschung, Praxis & Medien

Ernährungsstrategien und Verbiss

geteilter Artikel des DJV:

Mitte Juli fand anlässlich der Jahreshauptversammlung auch eine Neuwahl des Vorstandsteam an. 1. Vorsitzende ist nun die bisherige Vereins-Vize Dr. Christine Miller. Als 2. Vorstand wurde neu gewählt Dr. Hubertus Rechberg, der sich vor allem als unerschütterlicher Kämpfer für das Auerwild in seinem Wald engagiert. Zur Schatzmeisterin wurde Monika Heinzel gewählt, die Schriftführung bleibt in den bewährten Händen von Monika Baudrexl.

Im nächsten Jahr will die Bayerische Forstpolitik mit Macht an ihrem Verfahren des „Forstlichen Gutachtens“ festhalten. Die Ergebnisse 2018 werden dann wieder unmittelabr in die Abschussplanung eingebunden werden. Wir informieren hier über die Vor- und Nachteile des Verfahrens und seiner Umsetzung:

 

 

 

„Wildes Bayern“ unterstützt die Masterarbeit von Stephanie Weiler an der Universität für Bodenkultur, Wien. Frau Weiler untersucht die Verbreitung von Murmeltieren in Bayern. Alles Weitere erfahren Sie HIER.

Link zum deutschen Jagdverband:

 

https://www.jagdverband.de/content/barrierefreiheit-f%C3%BCr-die-biologi...

 

Kommentar von Dr. Christine Miller:

Überaus gründlich und kompetent recherchiert. Die Aufnahmen bestätigen die wissenschaftliche EInschätzung: Gams ist eben kein "Bergwild" sondern eine Wildart, die steile, felsige EInstände liebt und sucht. Wir haben hoffentlich noch oft Gelegenheit die Gams in Mittelfranken zu beobachten.

 

 

 

Der bayrische Totem steht seit kurzen im Tierheim in Garmisch!

 

Die Botschaft ist klar:Tierschutz gilt auch für Wildtiere!

 

 

 

 

 

Pressemitteilung der Deutschen Wildtierstiftung:

 

Böcke auf der Flucht vor Skihasen

 

 

Hier gehts zur Vorstellung des Projekts bei der deutschen Wildtierstiftung:

 

https://www.deutschewildtierstiftung.de/content/3-naturschutz/5-gaemse-d...

Die Richtlinien für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in Bayern

Sie gibt den rechtlichen Rahmen für den Umgang mit Schalenwild. Jeder sollte sie mal lesen und sich fragen, was bei uns mit den gesetzlichen Vorgaben geschieht. Das Gesetz schützt die WIldtier ein Bayern, aber wer schützt das Gesetz?

 

Liebe Ornis, liebe NaturschützerInnen,

Heute beginnt das Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren zur Herausnahme des Riedberger Horns aus der Alpenplan-Ruhezone C.

Damit soll die rechtliche Grundlage für eine Skischaukel am Riedberger Horn gelegt werden.

Jeder Bürger kann Einwendung erheben. Ende der Einwendungsfrist ist Mittwoch der 22. März 2017.

Alle Informationen zum Beteiligungsverfahren finden Sie hier:

 

Hier gehts zum ,,Quer" -beitrag:

 

https://www.youtube.com/watch?v=HeyE4SMjCCc

 

(Bild von Dietmar Streitmeier)

 

(Bild von "(c)  Platzhirsch" )

Das Birkwild- Vorkommen am Hirschberg,  wird durch nächtliche Skitouren Angebote gefährdet!

Im folgenden die ganze Problematik:

 

Links die zum nächtlichen Tourengehen am Hirschberg ,,einladen":

(Bild von "(c)  Platzhirsch" )

Videos von

cicindela sylvicola

 

 

 

 

Bildautor: Dietmar Streitmeier

 

Hier ein Link zum 83 Sekunden dauernden Werbefilm für ein Habichtskauzprojekt:

Bildautor Armin Hoffmann

 

Neues gibts  zum Lesen bei der Deutschen Wildtierstiftung:

http://rothirsch.org/weiss-blaue-rothirschgeschichten-traurig-aber-wahr/

 

Bildautor Naturfoto Hofmann

Die Deutsche Wildtierstiftung unterstützt und fördert die Aktivitäten und

Forschungsarbeiten  rund um das Gamswild in Bayern.

 
 
(Fotoquelle:Klaus Wiendl)
 

 

Rücksicht und Zurückhaltung

Wildtiere schwer von Wetterkapriolen und Überschwemmungen getroffen

Den vollen Bericht erhalten Sie hier : 

Die Wildtier-Lobbyisten - Reviergang 

Auf der Seite der Ala ( Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz ) wird momentan darauf aufmerksam gemacht, dass die Holznutzung des Bialowieza-Waldes über die nächsten 10 Jahre von 60.000m3 auf 190.000m3 erhöht werden soll. Wir möchten die von der Ala gestartete Petition unterstützen und teilen daher hier den Link.  

Online-Petition

Wildwacht im Chiemgau hat sich formiert und will dem Rotwild beim Überlebenskampf an der Kampenwand helfen. Die Natur gehört uns, den Menschen in und um die Region. Wir kämpfen dafür, dass die Artenvielfalt im heimischen Wald erhalten bleibt und Tierschutz nicht dem Profitstreben geopfert wird – auch nicht bei Wildtieren. 

Es wäre wünschenswert, wenn es in der Region um das Revier Priental so etwas wie eine "Wild-Wacht" gäbe, die ein Auge auf die Zustände im Forstbetrieb Ruhpolding wirft. Sollten sich die Förster vor Ort nicht an ihre Versprechen vor dem Bayerischen Landtag halten, dann können Sie sie gerne und jederzeit an uns wenden. Wir werden diesen Meldungen nachgehen und sie an die Öffentlichkeit bringen. 

Zugesagt wurde: 

Wie geht es der Gams in Bayern wirklich? Der Streit um den tatsächlichen, mit Daten untermauerten Zustand der Wildbestände tobt zwischen den Lagern. Wir brauchen Daten und werden dafür sorgen, dass ab kommenden Jahr regelmäßig in ausgewählten Gebieten die Bestände erfasst werden. Dazu suchen wir Freiwillige, die sich an koordinierten und standardisierten Gamszählungen beteiligen.

Die Petition war erfolgreich! Die Muffel dürfen bleiben. So hat die Untere Jagdbehörde demokratisch entschieden. Nur ein paar Ewiggestrige versuchen nun mit illegalen Forderungen Stimmung zu machen: Sie möchten die wildlebenden Tiere einfangen und hinter Zäunen einsperren. So soll der heimische Wald nach Ansicht einiger lokaler Vertreter von Bauernverband, Waldbauernverband und AELF ausschauen.

Gamswild ist nach internationalem Recht eine besonders geschützte Wildart, überall im Alpenraum. Überall? Nein  – In Bayern wurde anscheinend den Gams der Krieg erklärt. Einen Überblick über die aktuelle Situation gibt der Artikel, der Ende Juli im Münchner Merkur erschienen ist.

Wir danken dem Verlag, dass er den Artikel hier zur Verfügung stellt.

Foto: Naturfoto Hofmann

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Rotwild darf sich in Bayern nur noch auf 14% der Landesfläche aufhalten. Doch selbst dort haben die großen, sanften Riesen jetzt Platzverweis erhalten. Der Forstbetrieb Ruhpolding will im Revier Proental am Fuße der Kampenwand eine Großfamilie von etwa 70 Tieren nicht mehr auf seinem Besitz überwintern lassen und hat die Räumungsklage eingereicht. Wer nicht wegzieht wird erschossen oder kann verhungern.