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Liebe/r Leser/in,

vor zwei Wochen schrieben wir Ihnen an dieser Stelle vom "Blick in den Abgrund" - leichterdings, muss man jetzt sagen, denn wir ahnten nicht, was noch auf uns zukam. Die Ereignisse haben sich fast überschlagen, fast täglich erreichten uns Videos oder Nachrichten von unschönen bis schrecklichen Vorkommnissen gegenüber unserer Tierwelt - darunter nicht zuletzt das kritische Video über die Jagd-Influencer, das sicher viele von Ihnen schon kennen. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Immer weniger Menschen sind bereit, miesen Umgang mit unserer Tierwelt einfach so geschehen zu lassen.

Atemlos hetzen wir momentan von einem Fall zu nächsten und versuchen, überall zu erreichen, was nur geht. In vielen Fällen ermittelt jetzt tatsächlich die Polizei oder zumindest das Landratsamt gegen die Akteure.

So zum Beispiel im Landkreis Berchtesgaden, wo in einem eigenbewirtschafteten Revier zuerst ein Rehkitz in der Schonzeit erlegt wurde und jetzt ein ganzer "Rehfriedhof" mit Schädeln entdeckt wurde. Darunter sind Schädel von Böcken, die eigentlich als wildbiologischer Nachweis bei der Behörde und auf der Pflichthegeschau hätten vorgezeigt werden müssen. Doch denen, die sie geschossen haben, ist der Zustand des Wildes offenbar eh egal. Jetzt liegen die Schädel in der Asservatenkammer und dienen als Nachweis in ganz anderer Sache.

Die Vorgänge hier, noch mehr aber die Vorgänge im eigenbewirtschafteten Revier Rottach-Egern, über das wir schon lange berichten, lassen uns mit zunehmender Sorge auf das neue Jagdgesetz blicken, das sich derzeit in der Abstimmung im Landtag befindet. Jagdminister Aiwanger hat das Ziel, Jägern und Jagdgenossen "mehr Eigenverantwortung" zu übertragen und die Rolle des Staats als Kontrollorgan zurückzufahren.

Wo das enden könnte, führen uns die genannten Fälle mehr als deutlich vor Augen: Wild wird behandelt wie Müll, die Gesetze scheinen völlig egal. Tröstlich ist es immerhin, dass sich in beiden Eigenbewirtschaftungen ein deutlicher Dissens zwischen manchen Jagdgenossen und ihren Vorständen abzeichnet. Nicht alle Grundeigentümer gehen den abwegigen Kurs mit. Wir vom Wilden Bayern danken herzlich jenen, die ihren gesunden Menschenverstand und ihr Rückgrat bewahren und zum Beispiel Fehlabschüsse nicht nur ansprechen sondern auch anzeigen.

Sie stehen für eine wachsende Zahl an Verantwortlichen, die draußen nicht länger einfach nur zuschauen und sich raushalten. Nicht umsonst bekommen wir vom Wilden Bayern immer mehr mit: Gräßlicher Umgang mit unserer Tierwelt rüttelt Menschen wach, und es ist für unsere Gesellschaft ein großes und ermutigendes Zeichen, wenn sie sich entschließen, dass es jetzt mal genug sei und sie an dieser Stelle einschreiten. Danke an alle, die diesen Mut und diese Größe beweisen und sich damit an die Seite der uns anvertrauten Tierwelt stellen.

Dazu zählt auch der Urheber eines Videos aus Unterfranken. Er saß offenbar im Auto auf einer Bundesstraße und musste anhalten, weil hochläufige Plotthounds am Straßenrand erbarmungslos eine Wildsau traktierten, bis diese laut weiteren Informationen über die Straße und eine ICE-Trasse rannte, in den Fluss sprang und am gegenüberliegenden Ufer zum Glück erlegt wurde. Naja, sowas kommt halt bei der Jagd schonmal vor, hört man die "Beinharten" jetzt raunen.

Doch Hunde, die im Februar offenbar über Reviergrenzen hinweg Wild hetzen und angreifen, ohne dass dieses vorher durch einen Schuss verletzt wurde, sind schlicht am Wildern und haben nichts mit Jagd zu tun. Wir haben die Strafanzeige erstattet, um genau prüfen zu lassen, ob es sich hier möglicherweise um Wilderei handelte, ob hier Tierschutzverstöße vorlagen und ob man hier von der Hetze auf Wild ausgehen muss.

Auch im Schwarzwald ist jetzt auf Betreiben von Wildes Bayern die Polizei aktiv. Unsere Anzeige vom letzten Dezember wegen des Abschusses von zwei führenden Alttieren hat die Staatsanwaltschaft Tübingen überzeugt, Ermittlungen anzustrengen. Aus der Jägerschaft ist zu hören, dass der Leiter des Forstbezirks Westlicher Schwarzwald sich aus den jagdlichen Angelegenheiten seines Bezirks zurückgezogen hat - vielleicht kann das Wild in der Region jetzt ein wenig aufatmen und wird in der Zukunft wieder fair und waidgerecht behandelt.

Fragwürdig bleibt für uns, warum hier nicht von höherer Stelle früher eingeschritten wurde. Beschwerden über jagdliche Verstöße im Westlichen Schwarzwald gibt es seit Jahren, doch gerade im vergangenen Jahr hat das Unternehmen ForstBW nach einer "internen Prüfung" grünes Licht gegeben: Nichts dran an all den Vorwürfen, alles in bester Ordnung! Wie kann das sein? Auch diese Frage sollte nach unserem Wunsch Teil der Ermittlungen sein.

Liebe Leserinnen und Leser, Sie merken schon, wie es uns umtreibt. Die Sorge über das, was sich da draußen abspielt, wächst, denn auch wenn wir nur hier und da die Spitze eines Eisbergs zu sehen bekommen, machen wir uns keine Illusion über den darunter liegenden, riesigen Komplex: die Wildfeindlichkeit, die seit Jahren in die Grundbesitzerverbände regelrecht hinein geblasen wurde. Hier geht es nicht um Geld - es geht um eine Machtposition und die Deutungshoheit in Flur und Wald, die sich in Lethargie erstarrte Jagdverbände ohne Gegenwehr abknöpfen ließen.

Es hat uns selbst erschreckt, wie sehr uns das Thema "Jagd" in den vergangenen zwei Wochen mit Beschlag belegt hat. Noch zu Anfang Februar haben wir uns auch leichten Herzens mit spannenden Wissenschaftsmeldungen, zum Beispiel über Wanzen oder Pflanzenschutzmittel, und Buchbesprechungen, zum Beispiel über PFAS oder Hühner, beschäftigt. Auch diese finden Sie unten in unseren Beiträgen verlinkt, und wir hoffen, dass der Newsletter trotz all seiner Schwere Ihnen damit auch Erfreuliches und Beschwingendes bringt.

Und deshalb beenden wir unseren Brief heute auch mit einem "Sonnenruf" an alle unsere Leserinnen und Leser. Diese Rufe tauschen Erdmännchen aus, während sie sich morgens neben ihren Bauen in der Sonne aufwärmen. Es sind kleine Signale, mit denen sie sich wechselseitig ihrer Anwesenheit versichern und ihre Sozialstruktur stärken. Genau das möchten wir mit unserem Newsletter auch.

Machen Sie es gut!

Herzlichst,
Ihr Team vom Wilden Bayern

"Rehfriedhof" im Wald bei Anger entdeckt

In der Jagdgenossenschaft Högl bei Anger, von der wir in den letzten Tagen schon berichtet haben, tut sich ein großes schwarzes Loch auf: Bei einem Spaziergang am 7. Februar fand ein Hundebesitzer zuerst einen Rehschädel. Näheres Hinsehen ergab, dass es sich um einen Bockschädel gehandelt haben muss - das Gehörn war allerdings abgesägt. Nachdem der Finder die Polizei informiert hatte, …

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"Rehfriedhof" im Wald bei Anger entdeckt

Naturschutz? Aber doch nicht im Oberallgäu! UPDATE

Allgäuer Hochalpen
Neben allen Erweiterungsplänen an Fellhorn- und Kanzelwandbahn an der Oberallgäuer Kanzelwand hat jetzt auch die Nebelhornbahn im etwas östlich davon liegenden Oberstdorf den Antrag gestellt, ihre Betriebszeiten deutlich auszudehnen - und wir befürchten das Schlimmste angesichts einer Landrätin, die für die Natur bisher nur Verachtung übrig zu haben schien, und die womöglich vor der anstehenden Kommunalwahl gerne noch ein paar …

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UPDATE PFAS - Buchtipp "Die Vergiftung der Welt"

Im Oekom-Verlag erscheint zum 25. Februar ein wichtiges, aufwühlendes Buch zum Thema der Verschmutzung mit PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen). Es ist das Ergebnis langjähriger Recherchen einer amerikanischen Investigativjournalistin über die Verschmutzung einer Region im Staat New York mit der Ewigkeitschemikalie. Das deutsche Vorwort hat nicht etwa ein prominenter Umweltschützer geschrieben, sondern der Leiter des Netzwerks Investigative Recherche, Daniel Drepper. …

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Windräder vor grauem Himmel

Offener Brief von Wildes Bayern an Miesbacher Kandidaten UPDATE

Eine schneebedeckte Fläche mit Tierfährten, auf der Gras freigeschlagen ist; im Hintergrund eine Fütterungsanlage
Die Kommunalwahl im Landkreis Miesbach wirft ihre Schatten voraus - im wahrsten Sinne des Wortes Schatten, denn hier reiht sich ein Skandal an den nächsten. Landrat Olaf von Löwis, der zur Wahl nicht mehr antritt, hat in den letzten Zügen seiner Amtszeit nicht nur in Sachen Rotwildfütterung Rottach-Egern (hier unsere Berichte dazu) viel Tierleid und Waldschäden mit zu verantworten gehabt, …

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"Slow" Peak Festival Wallberg - viel erreicht, aber mehr ist nötig

Am 7. Februar war es soweit: Am Wallberg fand das seit Monaten angekündigte "Snow Peak Festival" statt, gegen das Wildes Bayern schon im letzten Herbst massiven Protest gestartet hatte, weil es als teilweise Outdoor-Veranstaltung mit lauten Beats angekündigt war. Komplett verhindern konnten wir die Mega-Sause direkt am Naturschutzgebiet leider nicht - aber unsere Aktivität hat deutlich Wirkung gezeigt. Das ist …

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Screenshot einer Seite, auf der Tickets für ein Snow Peak Festival angeboten werden

Über den Rechtsweg zum Umweltschutz: Workshop in Berlin

In einem Tagungsraum sieht man über Tische und Stühle hinweg eine Person vor einer Präsentationsleinwand, die etwas erklärt
Ende Januar war Wildes Bayern in Berlin beim Workshop „Tools and Skills for Environmental Defenders“ vertreten. Da waren wir genau am richtigen Platz, denn wie der Begriff "Defenders" schon ahnen lässt, ging es um ein bisschen mehr als bloß "wie schützen wir unsere Umwelt": Ein Schwerpunkt lag darauf, bestehendes Umweltrecht konsequent durchzusetzen - was Wildes Bayern leider ungefähr jeden Tag …

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UPDATE ForstBW Westlicher Schwarzwald: Polizei ermittelt

Im Dezember haben wir Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Tübingen wegen der Erlegung von führenden Rotwild-Alttieren und weiteren möglichen Delikten gestellt (s. u.). Wie jetzt in der Pforzheimer Zeitung zu lesen war, hat die Staatsanwaltschaft das Polizeipräsidium Reutlingen mit Ermittlungen in dieser Sache beauftragt. Erste Zeugen seien bereits vernommen worden. Wegen welcher möglichen Vorgänge die Ermittlungen geführt werden, wissen wir bislang …

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Ein Schütze in grün-orangefarbener Kleidung, von dem nur Kopf und Schulter zu erkennen sind, blickt in einem winterlichen Wald durchs Zielfernrohr seiner Waffe

Plotthounds hetzen Wildschwein - Behörden ermitteln

Ein kurzfelliger, dunkel gestromter Hund schnuppert an wildes Sträuchern.
Vor einigen Tagen wurde Wildes Bayern aus dem Landkreis Main-Spessart das unten anhängende Video zugespielt. Es zeigt, wie zwei hochläufige Hunde an einer viel befahrenen Straße ein Wildschwein attackieren. Die mittelgroße Sau versucht verzweifelt, die Hunde abzuschütteln, die sie möglicherweise über die steile Böschung hinunter gehetzt haben, schafft es aber nicht und wird permanent gebissen. Wir sind dem Video und …

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Jagdgesetz im Landtag VIDEO UPDATE

Am 5. Februar fand im Bayerischen Landtag die erste Lesung des Gesetzes zur Änderung des Bayerischen Jagdgesetzes statt, zu dem wir uns unten schon ausführlich geäußert haben. Darin haben sich neben den Gesetzesinitiatoren Freie Wähler und CSU (als Koalitionspartner) auch die Fraktion der AfD für die vorgeschlagenen Änderungen ausgesprochen. Die SPD-Fraktion hat über ihren jagdpolitischen Sprecher Horst Arnold massiven Diskussionsbedarf …

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Ein Rehbock dreht sich auf dem Weg in den herbstlichen Wald zum Betrachter um.

Wildlife Photographer of the Year - jetzt für Publikumspreis abstimmen!

Ein Kranich mit rotem Kopf füttert ein auf seinem Rücken sitzendes orangefarbenes Junges
Heute startet die Abstimmung für den Publikumspreis des "Wildlife Photographer of the Year"! Das Natural History Museum in London hat dafür eine Auswahl an Bildern zusammengestellt, die durch ihre Kreativität, Originalität und technische Leistung herausstechen. Es ist ein kleiner Teil von über 60.000 Einreichungen, die ganz knapp nicht unter den 100 Gewinnerbildern gelandet sind. Wir haben unten im Slider ein paar …

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Buchtipp: Spannender Einblick ins komplexe Wesen des Huhns

Veronika, die Kuh mit dem Besen, lässt grüßen! So genannte Nutztiere sind eben nicht so einfach gestrickt, wie wir es gerne glauben möchten. Mit diesem Vorurteil räumt auch die Autorin Melissa Caughey in ihrem Buch “How to Read a Chicken’s Mind” auf. Basierend auf den Erfahrungen und Erlebnissen mit ihrer eigenen Hühnerschar, berichtet sie von der Wahrnehmung, den kognitiven Fähigkeiten …

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Vor braunem Hintergrund ein gelber Buchtitel mit drei Hühnern und dem Text: "How to read a chickens mind"

Ran an die Wanzen!

An einer weißen Doldenblüte krabbelt eine rot-schwarz gestreifte Wanze
Also wenn jemand Wanzen als "Fitness-Motivatoren" bezeichnet, weil man dank ihnen auch beim zehnten Besuch im gleichen Biotop noch Überraschungen erleben könne, dann ist der schon echt speziell unterwegs, finden Sie nicht? Schließlich assoziieren die meisten von uns mit Wanzen entweder das Stinken oder das Sich-ran-Wanzen - beides nix erstrebenswertes. Oder weiß der von den Wanzen zum Rausgehen Motivierte womöglich …

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Wie Pflanzenschutzmittel das Leben im Boden schädigen

Der Boden unserer Acker-, Moor und Waldflächen ist entscheidend, um wichtige Ökosystemfunktionen und -dienstleistungen wie Nahrungsmittelproduktion, Kohlenstoffspeicherung, Erosionsschutz und Wasserregulierung aufrechtzuerhalten. Doch 70 Prozent der europäischen Böden sind mit Pflanzenschutzmitteln kontaminiert, wie eine Studie unter der Co-Leitung der Universität Zürich jetzt herausgefunden hat. Das wirkt sich gravierend auf nützliche Bodenorganismen wie zum Beispiel Pilze und Fadenwürmer aus. Bodenproben aus 26 …

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Ein brauner Acker mit verdorrten Pflanzen darauf

Silvesterböller - und die Rechnung zahlt der Fluss...

Blick in das Innere eines Schwimmkörpers auf einem Fluss, das voller Müll ist
Silvester ist vorbei, aber die Rechnung dafür, dass viele "einfach mal die Sau raus" gelassen haben, ist noch längst nicht beglichen. Einen Teil davon zahlen unsere Flüsse, wie der Rhein: Hier treibt der teilweise giftige Müll aus Böllern, Krachern und Batterien noch immer in Richtung Nordsee. An Köln vorbei treiben einer Studie zufolge jedes Jahr zwischen 3.000 und 4.700 Tonnen …

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Ein "Sonnenruf" zum Montagmorgen...

Was für ein wunderbares Bild für einen so grauen Wochenbeginn wie heute: Eine Gruppe Erdmännchen genießt die Morgensonne in der Kalahari-Wüste. Wie Wissenschaftler der Universität Konstanz, des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der Universität Zürich jetzt festgestellt haben, ist das aber keine reine Entspannung, sondern auch ein Team-Meeting: Offenbar nutzen die Tiere diese gemeinsame Morgenstunde auch für eine Art verbale Gruppenhygiene. …

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Eine Gruppe Erdmännchen steht aufgereiht in einer steppenartigen Landschaft