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Liebe/r Leser/in,

ich würde jetzt echt gerne diesen Newsletter hier schreiben. Statt dessen starre ich ständig aus dem Fenster, wo sich momentan gerade balzende Stare um den Nistkasten auf meinem Fensterbrett prügeln. In der vergangenen Woche ist das Leben draußen schier explodiert, der ganze Garten zwitschert, schnattert, surrt, klopft und quietscht, und nachts schieben sich knisternd Kröten durchs alte Laub Richtung Weiher.

Es ist so wunderbar und zugleich tragisch, hautnah mitzuerleben, wie der Frühling unsere heimische Tierwelt wieder aus den Löchern lockt: Die Zugvögel sind zurück, die ersten Lurche wandern, die Hummelköniginnen schwirren suchend herum. Natürlich bedeutet das in der heutigen Zeit auch, dass wir ihnen helfen müssen: Vögel brauchen Nistmöglichkeiten und Futter, Hummeln vielleicht hier und da einen Zucker-Shot und die Kröten bei Nacht jemanden, der sie vor dem Straßentod rettet.

Zu vielen dieser Themen haben wir im Blog etwas für Sie, liebe Leser und Leserinnen, vorbereitet. Lassen Sie sich zum Beispiel das atemberaubende 6-Minuten-Video "Risky Routes" über wandernde Kröten nicht entgehen! Außerdem haben wir einen tollen Bautipp für eine Eidechsenburg.

Und bitte denken Sie auch daran, Ihre Fenster mit Vogelschutzfolie für die Tiere "sichtbar" zu machen - das sehr einfach anzuwendende Produkt mit Pünktchen vom Band gibt es in unserem Shop. Es ist einmalig ein geringer Aufwand, der gefiederten Mitbewohnern auf Jahre hinaus das Leben retten kann!

Morgen, am 14. März, ist zudem Welttag der Schmetterlinge, und im Goldegg-Verlag erscheint das tolle Buch "Die fabelhafte Welt der Schmetterlinge", das wir Ihnen sehr empfehlen können. Unterhaltsam zu lesen, kann aus diesem Taschenbuch jeder was lernen und kriegt Tipps, wie er den Faltern helfen kann. Dazu zählt natürlich, im Garten und auf dem Balkon insektenfreundliche Pflanzen anzubauen! Infos dazu im Blog.

Auch wenn wir in den letzten zwei Wochen natürlich keineswegs von scheußlichen und alarmierenden Meldungen verschont geblieben sind, gab es doch eine erfreuliche Fülle an spannenden und guten Informationen. Studien haben zum Beispiel mehr darüber herausgefunden, was die heimische Bachforelle für ihr Überleben ganz genau braucht, und welchen konkreten Beitrag Wildschweine zum Erhalt von bedrohten Lebensräumen wie Kalkmagerrasen erbringen.

Eine Untersuchung zeigt auf, wie wichtig es ist, die Planung von Erneuerbare-Energien-Anlagen von Anfang an zu begleiten und zu beeinflussen, damit sie der Tierwelt weniger Schaden zufügen. Und ein echtes Highlight war der Bericht über kenianische Paviane, in deren Population es nach einem Krankheitszug zum gesellschaftlichen Wandel kam - statt aggressiven dominanten Männchen geben dort heute sozialkompetente Weibchen den Ton an.

Wir haben uns auch sehr gefreut, zu erfahren, dass im Landkreis Schwandorf ein Nachtfahrverbot für Mähroboter zum Schutz der Igel verhängt worden ist - es ist also offenbar möglich, und alle anderen Kreise könnten es einfach ebenfalls tun!

Was unsere Kräfte bindet und an uns zerrt, sind natürlich die nicht so guten Nachrichten. Schonzeitaufhebungen zum Beispiel, wie jene in Vorarlberg, wo im Rahmen der vermeintlichen TBC-Bekämpfung auch jetzt im Frühjahr noch weibliches Rotwild erlegt wird. Für die Föten bedeutet das den Erstickungstod - ein blanker Horror, der aber den bayerischen Landkreis Weilheim-Schongau nicht davon abhält, selbiges auch in einer dort gelegenen Eigenjagd zu erlauben. Die tieftraurigen Bilder solcher Föten können wir Ihnen angesichts des Treibens da draußen leider nicht ersparen.

Wir prüfen in bewährter Manier die Faktenlage und werden, sobald es adäquat erscheint, rechtlich gegen diese Regelungen vorgehen. Für uns beginnt der Muttertierschutz nicht erst mit dem Tag der Geburt - hoch tragende Stücke müssen konsequent von der Jagd verschont bleiben, ob bei Fuchs, Schwarzwild oder Hirsch! Genau so etwas sollen eigentlich die Schonzeiten im Gesetz sicherstellen, die hier ausgeschaltet werden.

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Wir bitten Sie aus aktuellem Anlass herzlich, uns im Kampf gegen diese und ähnliche Fälle zu unterstützen! Unser Spendenkonto lautet:
WILDES BAYERN e.V.
KREISSPARKASSE MIESBACH-TEGERNSEE
IBAN DE31 7115 2570 0012 2325 83
BIC: BYLADEM1MIB
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Ein echter Schock ist auch das neu bei Oekom erschienene Buch "Die Vergiftung der Welt", das wir im Blog schonmal erwähnt hatten. Nach der Lektüre und einem Online-Event mit der Autorin müssen wir leider wirklich jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen, denn PFAS und seine Verwandten sind vermutlich schon in jedem von uns - und es sind hoch toxische Substanzen. Ihre weitere Verbreitung zu stoppen und das Wissen über sie bekannt zu machen, ist elementar.

Das Thema Lebensraumvernetzung für unsere Wildtiere hat uns von mehreren Seiten erreicht und wird uns noch eine Weile beschäftigen. Als schöne Beispiele haben wir die Internetplattform lebensraumvernetzung.at in Österreich und das neue Lebensraumkonzept für Rotwild im hessischen Werra-Meißner-Kreis empfunden. Wenig schön war, dass im Bundestag ein ziemlich fachkompetenter Antrag zur Lebensraumvernetzung für Rotwild abgelehnt wurde. Nein, wir wollen die Hirsche eben nicht vor dem Aussterben retten!

Wir erwarten noch einen Schwung Informationen über den Stand der Lebensraumplanung und -vernetzung in Deutschland. Denn die gibt es, sogar ziemlich umfangreich, und sie muss bei konkreten Fällen, wie zum Beispiel in der Rhön, nicht erst erstellt werden, wie es uns unsere heimische Politik glauben machen möchte. Vielleicht sollte man seine Energie eher darauf verwenden, sinnvolle und solide Projekte zu unterstützen, und ihre Ergebnisse dann auch nutzen, statt bei jedem Anlass eine neue Sau durchs Dorf zu treiben.

Zum Schluss noch eine besonders schöne Meldung: Ein Brachvogel in Großbrittannien hat den Altersrekord dieser Art gebrochen - das Weibchen ist mit fast 34 Jahren von Wissenschaftlern draußen identifiziert worden. Mit 29 hat sie noch ein Küken geführt, das dann tatsächlich auch flügge wurde. Einerseits ist es ermutigend, zu wissen, dass Wildtiere draußen noch lange überleben können, andererseits ist es klar, dass das nicht möglich wäre ohne intensive Schutzmaßnahmen.

Für uns ist die Botschaft: Jede noch so kleine Unterstützung für unsere heimische Tierwelt lohnt sich. Jeder von uns kann etwas tun, von der Vogelfütterung und dem Insektengarten übers Kröten- und Jungwildretten bis hin zur politischen und juristischen Initiative, wie Wildes Bayern sie ausübt. Wir hoffen sehr, Sie sind auf allen Ebenen dabei!

Ein wunderbares Wochenende in und mit der Natur wünscht Ihnen
Ihr Team vom Wilden Bayern

Zum Tag der Schmetterlinge: Fabelhafter Buchtipp

Mit drei entdeckte Marion Jaros das erste Mal bewusst ein Tagpfauenauge - und die Schmetterlinge ließen sie nicht mehr los. Heute ist die studierte Biotechnologin unter anderem Umweltpädagogin und langjährige Züchterin von Schmetterlingen. Aus ihrer lebenslangen Liebe zu und Erfahrung mit den Tagfaltern heraus hat sie jetzt das Buch "Die fabelhafte Welt der Schmetterlinge" geschrieben, das wir jungen wie alten …

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Vor braunem Hintergrund ein beigefarbener Buchtitel mit einem blauen Schmetterling oben und einem orange-braun gemusterten unten und dem Titel: Die fabelhafte Welt der Schmetterlinge

Erste Hummelköniginnen auf Nistplatzsuche

Eine Hummel sitzt auf einer Rotkleeblüte in einer Wiese
Krokusse und Schneeglöckchen verschönern bereits unsere Wiesen, und sobald die Sonne scheint, trauen sich auch die ersten Insekten wieder aus ihren Verstecken heraus. Wussten Sie, dass bei den Hummeln nur die Königin überwintert und der Rest vom Volk stirbt? Die Deutsche Wildtier Stiftung bittet jetzt darum, frühe Gartenarbeiten mit Rücksicht auf die Hummeln vorzunehmen.  Die Hummelkönigin macht sich im Frühling …

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Amphibien wandern - toller Kurzfilm dazu!

Es wird wärmer, und jetzt regnet es auch noch. Das ist ein unwiderstehlicher Mix für Kröten und andere Lurche, sich auf die Wanderung zu den Laichgewässern zu machen. Der wunderbare Kurzfilm "Risky Routes" der britisch-schweizerischen Naturfilmer von "WildReach Productions" begleitet sie aus ihrem Winterquartier bis ins Laichgewässer - sechs Minuten spannender Naturgenuss! Das Video über die Krötenwanderung können Sie hier …

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Eine Kröte kriecht in einem Lichtkegel über ein Gitter

Weilheim: Ab März darf alles Rotwild - auch Ungeborene – getötet werden

Auf dem Boden liegen Innereien eines frisch toten Tieres, darunter ein ungeborenes, braun befelltes kleines Huftierbaby
Das Landratsamt Weilheim hat einen neuen Meilenstein in Wildhass erreicht. Auf Antrag eines Eigenjagdbesitzer darf ab März jedes Stück Rotwild geschossen werden. Das heißt auch die schon weit entwickelten Föten im Mutterleib müssen nach dem Tod der Mutter grausam ersticken. Die Untere Jagdbehörde weist zwar auf den Muttertierschutz hin, aber der gilt eben nicht für ungeborenes Leben und auch kaum …

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Bachforellen: Der Lebensraum ist alles!

Die Bachforelle ist einer der bekanntesten Fische unserer Bäche und Flüsse. Mit ihrer klaren Eleganz und den typischen roten Punkten ist sie für viele ein Symbol intakter Gewässer. Doch in vielen Regionen Europas sind ihre Bestände seit Jahrzehnten rückläufig. Die Gründe dafür sind vielfältig: verschmutztes Wasser, verbaute Flüsse, steigende Temperaturen oder Krankheiten. Was kann helfen, die Populationen der Forellen zu …

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Blick in ein klares Gewässer mit steinigem Boden, über dem ein gefleckter Fisch schwebt

Ohne Wildschweine weniger Artenvielfalt UPDATE

Ein großes Wildschwein und zwei gestreifte Frischlinge
Geschützte Kalkmagerrasen und ihre Artenausstattung können immens von wühlenden Wildschweinen profitieren - soviel ist schon länger bekannt (siehe Meldung unten). Jetzt gibt es Studien, die sogar nachweisen, dass die Wildschweine helfen können, die seltenen Lebensräume vor der Verarmung an Pflanzenarten zu bewahren und damit auch bestimmte Insektenarten zurückzuholen. Davon berichtet das Umweltforum Osnabrück. Die beiden aktuellen Untersuchungen haben sich mit …

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Brachvogel in England bricht Altersrekord

In Bayern steht der Brachvogel mit nur noch sehr, sehr wenigen Individuen kurz vor dem Aussterben - andernorts wird er geschützt, und die Tiere können ein fast biblisches Alter erreichen, wie jetzt der Game & Wildlife Conservation Trust aus England vermeldet. Dort hat ein weiblicher Brachvogel mit fast 34 Jahren den Langlebigkeits-Rekord seiner Art in Großbrittannien und Irland gebrochen. Der …

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Ein Brachvogel landet auf einer Wiese

Hessen: Vorbildliches Lebensraumkonzept für Rotwild

Vor einem abendlichen Himmel sieht man die Silhouetten eines Hirsches und eines weiblichen Tieres
Im Jahr 2023 sorgte eine Meldung für Aufsehen, laut der bei einer Befliegung im Werra-Meißner-Kreis riesige Rotwildrudel von bis zu 90 Stück entdeckt worden waren. Der Bestand in dem Gebiet sei höher als gedacht, hieß es damals. Natürlich brandete die Debatte hoch. Tatsache ist jedoch: Die Befliegung machte vor allem deutlich, wie unterschiedlich dicht verteilt das Rotwild in seinem Lebensraum …

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UPDATE PFAS - Buchtipp "Die Vergiftung der Welt"

Im Oekom-Verlag ist am 25. Februar ein wichtiges, aufwühlendes Buch zum Thema der Verschmutzung mit PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) erschienen. Es ist das Ergebnis langjähriger Recherchen einer amerikanischen Investigativjournalistin, das eigentlich über die Verschmutzung einer Region im Staat New York mit der Ewigkeitschemikalie berichten sollte - doch es berichtet über ein Problem, das heute jede und jeden von uns …

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Vor grauem Hintergrund ein mehrfarbiger Buchtitel mit dem Titel: Die Vergiftung der Welt

Österreichische Plattform zur Lebensraumvernetzung

Screenshot einer Internetseite zur Lebensraumvernetzung, auf der u. a. eine Karte mit grünen Flächen und Linien zu sehen ist
Schon seit über zehn Jahren läuft in Österreich ein Projekt zum Thema Lebensraumvernetzung. Jetzt wurde die daraus entstandene Internet-Plattform auf der Österreichischen Jägertagung in Aigen im Ennstal vorgestellt. Sie ist ein umfassendes und sehr hilfreiches Informationsportal des Bundesumweltministeriums mit Unterstützung von Bund und Europäischer Union. Hier kann man sich nicht nur für Österreich einen Überblick im Detail über die Konzepte …

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Jetzt nachrüsten: Vogelschutz-Folie für Ihre Fenster daheim

Vogelschlag ist ein trauriges und viel zu wenig berücksichtigtes Thema - und uns vom Wilden Bayern ist es wichtig, die Situation so gut wie möglich zugunsten der Vögel zu verändern. Deshalb gibt es in unserem Shop ein sehr wichtiges Produkt: Vogelschutz-Folie! Wenn Sie auch Ihren Beitrag zum Thema Vogelschutz leisten möchten, dann rüsten Sie bitte alle gefährdenden Fensterscheiben daheim und …

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Jetzt nachrüsten: Vogelschutz-Folie für Ihre Fenster daheim

Erneuerbare Energien: Planungen frühzeitig beeinflussen!

Windräder vor grauem Himmel
Erneuerbare Energien sind unverzichtbar, aber ihre Planung entscheidet darüber, ob sie Klima und Natur helfen oder neue Schäden verursachen. Für unsere Arbeit bei Wildes Bayern ist das keine theoretische Frage, sondern tägliche Praxis: Immer häufiger sehen wir Regionalplanungen, in denen Wind- und Solarprojekte mitten in oder in direkter Nachbarschaft zu  Landschaftsschutzgebieten, FFH-Gebieten und SPA-Vogelschutzgebieten vorgesehen werden. Energiewende trifft Schutzgebiete Mit …

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Soziale "Revolution" bei Pavianen in Kenia

Stellen wir uns eine Pavian­gruppe in der afrikanischen Savanne vor: Ranghohe Männchen verteidigen ihre Position mit Drohgebärden und gelegentlichen Prügeleien, rangniedere Tiere gehen ihnen lieber aus dem Weg. Das soziale Klima ist – vorsichtig ausgedrückt – „angespannt“, kurz: das typische Bild einer Pavianhierarchie. Doch manchmal schreibt die Natur unerwartete Geschichten. Eine davon beschreibt eine Studie von Robert Sapolsky und Lisa …

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Zwei Paviane sitzen auf einem querliegenden Baumstamm

Jetzt unsere Insekten mit Blüten verwöhnen

Auf violetten sternförmigen Blüten sitzen zwei Schwebfliegen
Wenn im März die ersten warmen Sonnenstrahlen die Erde aufwecken und Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge wieder zu sehen sind, ist das der perfekte Moment, um selbst aktiv zu werden und einen so genannten Bestäubergarten anzusetzen. Das ist ein Garten, der gezielt Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten unterstützt. Das Gute ist: Den Bestäubergarten können wir jetzt anfangen, wo im "normalen" Garten …

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Rotwild retten? – die Mehrheits-Politiker im Bundestag sagen Nein!

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Wir schauen in Deutschland dem Rotwild beim Aussterben zu. Zersiedelung und Zerschneidung der Lebensräume in Kombination mit den – rechtswidrigen – Rotwildfreien Zonen tragen daran die Hauptschuld. Daher ist es auf jeden Fall sinnvoll und lobenswert, wenn eine Fraktion im Deutschen Bundestag einen bemerkenswerten und absolut richtigen Antrag stellt. Egal welche Partei Sie wählen …

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Rotwild retten? – die Mehrheits-Politiker im Bundestag sagen Nein!

Vorarlberg: Gellender Hilfeschrei aus Jagd und Waldbesitz

Auf dem Oberschenkel eines Tieres liegt der Fötus eines Schalenwilds
In Vorarlberg machen gerade tieftraurige Bilder vom Fötus eines erlegten Stücks Rotwild die Runde. Wie zu erwarten war, kochen die Emotionen rund um diese Bilder hoch und haben eine sehr wichtige Diskussion in Gang gesetzt. Dabei werden die Bilder zwar schonmal aus dem Zusammenhang gerissen und ihre Vorgeschichte ausgeblendet, doch die grundlegende Frage nach der Ethik und Begründung des Vorgehens …

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Tag des Artenschutzes: Bauen Sie eine Eidechsenburg!

Heute, 3. März, ist der Welttag des Artenschutzes! Wir haben einen wunderbaren Tipp gefunden, wie jeder in seinem Umfeld oder Garten Lebensräume für Arten schaffen kann, in diesem Fall für Eidechsen. Falls bei Ihnen die Sonne scheint, ist das ein Projekt, dass sich an einem der kommenden Wochenenden sehr einfach umsetzen lässt! Den folgenden Artikel haben wir mit freundlicher Genehmigung …

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Eine hellgrün schimmernde Eidechse sitzt auf einem Stein

Schwandorf: Igel haben Vorrang vor Mährobotern

Blick von oben auf einen grünen Rasen, auf dem in einem Lichtkegel ein zusammengerollter kleiner Igel sitzt
Das ist ein großartiger und ermutigender Schritt für den Igelschutz: Der Landkreis Schwandorf hat in seinem Amtsblatt vom 23. Januar 2026 per Allgemeinverfügung den nächtlichen Betrieb von Mährobotern verboten. Wir danken der Naturschutzbehörde für ihren engagierten Einsatz zum Schutz der Tierart! Der Erfolg zeigt, dass jeder Landkreis etwas tun kann, wenn er nur will. Initiiert hat die Regelung offenbar der …

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