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haben Sie vor vielen Jahren vielleicht den Film "Die Faust im Nacken" mit Marlon Brando gesehen? Den hatte unsere Vorsitzende Christine Miller sofort vor Augen, als sie in der Rosenheimer Tageszeitung las, dass sich die Jagdgenossen bei ihrer Versammlung darüber beklagt hatten, dass ihnen „Christine Miller im Nacken“ sitze - original Zitat!
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Wir fühlen uns natürlich geehrt, und das umso mehr, als aus dem Artikel klar wurde, dass den Rosenheimer Jagdgenossen gerade solche Dinge unlieb sind, die mit gesetzeskonformem Handeln, mit Transparenz und Tierschutz zu tun haben: die blöden Pflichthegeschauen, das ärgerliche Verbot der Jagd auf Schalenwild mit Nachtsichttechnik...
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Die gesetzlich vorgeschriebene Transparenz, eine hohe Errungenschaft unserer demokratischen Gesellschaft, ist tatsächlich gerade wirklich überhaupt nicht in Mode. Das wird auf den Hegeschauen, die derzeit im Alpenraum laufen, mehr als deutlich. Bei ihrer Aufnahme von Gamstrophäen stolperte Christl Miller immer wieder über achtlos hinter die Kulissen geschobene Kisten, schlampig aufbereitete Krucken, mangelhaft ausgefüllte Trophäenanhänger und mehr.
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Weil mit solch abstrusen Protestzeichen offenbar auch Mitarbeiter der Staatsforsten ihre Ablehnung gegenüber dem Instrument Hegeschau äußern, das der Öffentlichkeit den einzigen Einblick in das jagdliche Vorgehen im Land vermittelt, haben wir einige Anfragen und Anzeigen verfasst und uns zudem mit einem Schreiben an den zuständigen Vorstand der Bayerischen Staatsforsten gewandt, um auch dort für ein gesetzeskonformes Handeln zu werben.
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Es ist nicht das einzige Schreiben dieser Art, das wir in diesen Tagen versenden. Auch die Meldung, dass in einem Münchner Wildpark, dessen Ziel und gesetzlicher Auftrag die Erlebbarkeit von Wild für die Bevölkerung ist, aktuell wohl mehr Kadaver als lebende Wildschweine in Anblick kommen, hat uns natürlich aufgerüttelt. Hier recherchieren wir und werden Ihnen in Kürze mehr berichten. Wenn es tatsächlich die Politik eines Forstbetriebs der Bayerischen Staatsforsten AöR ist, mittels Verhungernlassen einen eingesperrten Wildbestand zu "regulieren", wäre das ein Skandal ohnegleichen!
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Man muss gespannt sein, wie sich die Wild- und Jagdpolitik unter dem neuen BaySf-Chef Olaf Hermes weiterentwickeln wird, der ab Juli in Regensburg wirken wird - dessen Kompetenzen scheinen nach unserem Kenntnisstand nämlich vor allem in zwei Kernbereichen zu liegen: Ökonomie und Erneuerbare Energien. Von Natur, Wald und Wildtiermanagement war bisher nicht die Rede. Möge sein altgriechischer Name nicht Programm sein, denn der "Götterbote" geleitete auch die Sterbenden in die Unterwelt!
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Bei solchen Aussichten ist es ein ermutigendes Zeichen, dass kürzlich ein Oberverwaltungsgericht ein Urteil über Windräder im Vogelschutzgebiet gefällt hat, das wegweisend Bedeutung entfalten dürfte. Denn nur mit gerichtlichem Vorgehen scheinen wir wenigen, die wir uns für Natur und Tierwelt einsetzen, dem grassierenden Natur-Zerstörungs-Wahn noch etwas entgegensetzen zu können.
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Es ist unter diesen Bedingungen wenig erstaunlich, dass immer mehr Wildtiere in der Stadt zu finden sind als auf dem Land. Im Blog finden Sie eine Studie, die hinterfragt, ob es Eichhörnchen in großen Siedlungen aber wirklich besser geht als in naturnäheren Räumen. Ohnehin sind die Lebensräume in Städten, allen voran München, durch Verdichtungen und "Entgrünung" im großen Stil gefährdet - wogegen sich Wildes Bayern auch immer wieder einsetzt. So haben wir den jüngsten Protest gegen den Abriss der grünen Eggarten-Siedlung mit begleitet.
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Positiv erheben wir unsere Stimme auch immer wieder für die Beweidung: Der Verband Grünland hat über 80 weitere Verbände hinter einem Positionspapier versammelt, das vehement mehr Unterstützung für extensive Weidewirtschaft einfordert. Mit all unserem Wissen zur Rolle der Beweidung für die Biodiversität, das Sie auch auf unserer "Themen"-Seite nachlesen können, haben wir uns diesen Forderungen angeschlossen.
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Unsere Blogbeiträge enthalten für Sie darüber hinaus wieder ein breites Spektrum an Wissenschaftsnews, Veranstaltungstipps und vor allem Quellen zu Wissen über Tiere und Natur. Es geht um Waldameisen, Rotwild, Hummeln oder den Warzenbeißer. Online-Vorträge kann man sich ganz wunderbar abends auf der Couch zu Gemüte führen und tankt dabei jede Menge Kenntnisse
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Die Natur hat in diesen Zeiten viele Gegner - wir tun alles dafür, um ihr starke, gut mit Wissen gewappnete Freunde zu schaffen.
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Genießen Sie unsere Tipps, und bitte unterstützen Sie unsere wichtige, sehr vielgestaltige Arbeit mit Ihrer Mitgliedschaft oder einer Spende. Und kommen Sie doch am 2. Mai zu unserer Benefiz-Party "Wuids Bayern"-Festival nach Weyarn und rocken Sie mit uns für die Vielfalt des Lebens!
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Wo auch immer Sie ansetzen und tätig werden - unsere Wildtierwelt vom Auerhuhn bis zum Warzenbeißer (und darüber hinaus) dankt es Ihnen!
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Ihr Team vom Wilden Bayern
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Über 80 Verbände fordern mehr Unterstützung für Beweidung
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Mehr als 80 Verbände aus dem Bereich der Grünlandbewirtschaftung und des Landschaftsschutzes, darunter auch der Deutsche Verband für Landschaftspflege, die Deutsche Umwelthilfe oder unser Partnerverein Naturnahe Weidelandschaften e. V., haben am 21. April in Berlin eine bessere Unterstützung der Weidetierhaltung gefordert. Dazu haben sie ein Positionspapier an die Umwelt- und Landwirtschaftsministerien in Bund und Ländern versandt. Sie schreiben in einer …
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Hegeschauen im Alpenraum - nur zum Teil transparent
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Wie in jedem Jahr, besucht Wildes Bayern-Vorsitzende und Wildbiologin Dr. Christine Miller verschiedene Hegeschauen, vor allem im bayerischen Alpenraum, und macht sich vor Ort ein Bild von den abgelieferten Gamstrophäen, auch, um weitere Daten zum Zustand der Populationen zu sammeln. Denn genau das ist Sinn und Zweck einer Hegeschau: der Öffentlichkeit Einblick in das Tun der Jagd und die erhobenen …
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Totes Wild melden hilft Tierleben retten!
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So genanntes Fallwild sind jagdbare Wildtiere, die tot aufgefunden werden und an etwas anderem als der Jagd gestorben sind. Das können Autounfälle, Lawinen, ein wildernder Hund oder zum Beispiel auch ein Riss durch einen Luchs sein. In Bayern wird Fallwild auf den Abschussplan angerechnet. Das bedeutet: Bei Arten, für die eine Abschussplanung gemacht wird - Rothirsch, Reh, Damwild, Gams, Muffelwild... …
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Neuer Chef über BaySf-Wälder: Mit Hermes in den Hades?
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Bayerns staatliches Forstunternehmen bekommt einen neuen Chef, und möglicherweise geraten die bayerischen Naturschätze damit vom Dauerregen in die Traufe. Denn der bisherige Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer, der in Ruhestand geht, wird zum 1. Juli abgelöst durch einen völlig Fachfremden aus dem Norden: Olaf Hermes aus Bonn. Die Zeichen für die Natur stehen auf Sturm, denn Hermes hat neben wirtschaftlichen, kaufmännischen, vertriebs- …
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Online-Vortrag über Waldameisen und ihr Reich
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Waldameisen zählen aufgrund ihrer auffälligen Nesthügel zu den bekanntesten Insekten Mitteleuropas. Aber diese Hügel sind weit mehr als nur Haufen aus Nadeln und Zweigen: Sie sind ein eigenes kleines Ökosystem und Hotspots biologischer Vielfalt! In den Bauten der Waldameisen wurden bereits über 125 verschiedene Arten nachgewiesen – vor allem Käfer, aber auch Fliegen, Spinnen und andere Ameisen, wie die braunglänzende …
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Unbedingt kommen: 2. Mai 2026 Wuids Bayern Festival
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Das "Wuids Bayern-Festival", die supertolle Benefiz-Veranstaltung in Weyarn, organisiert von Michi Schmidt mit dem Girgl in der Weyhalla, steht in den Startlöchern. Bitte Freunde einpacken und unbedingt dabei sein! 2. Mai 2026, ab 19 Uhr in der Weyhalla Mangfallweg 24, 83629 Weyarn Wer hat Lust uns zu helfen, zum Beispiel an der Kasse? Bitte melden unter info@wildes-bayern.de oder 0172/5874558! Auf …
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Ein paar Gedanken zum Tag der Erde
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Heute, am Earth day, wollte ich mich fünf Minuten auf dem Balkon sonnen - und musste prompt miterleben, wie meine geliebten Stare, die im Garten brüten, meine geliebten Spatzen, die unter dem Dachfirst brüten, überfallen und ihr Nest geplündert haben. Wieder mal sah ich mich mit der Frage konfrontiert, ob ich eingreifen, und welche Partei ich hier ergreifen sollte: Sind …
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UPDATE Rotwildforum in Niedersachsen als VIDEO
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Die Landesjägerschaft Niedersachsen veranstaltete am 18. April ein Wildtierforum mit einem Schwerpunkt auf den Themen Vernetzung und Genetik bei Rotwild. Unter anderem standen hoch spannende Vorträge der Wissenschaftler Prof. Dr. Gerald Reiner und Dr. Nico Balkenhol zu "Rotwild unter anthropogenem Einfluss" auf dem Programm: "Genetische Isolation und reduzierte Variabilität – Folgen und Managementerfordernisse" sowie "Deutschlandweite Effekte der Landschaftszerschneidung und die …
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"Sündenbock Reh" - Film über Wild und Forst in der Mediathek
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"Die Zukunft von Reh und Hirsch in deutschen Wäldern wird davon abhängen, ob und wie Wild und Wirtschaft sich in Einklang bringen lassen." Das ist das Resümee aus einem 45-minütigen Filmbeitrag über Jagd und Forst, den der NDR im Harz gedreht hat. Unter den Protagonisten finden sich Frank Zabel, Wildbiologe des Landesjagdverbands Schleswig Holstein, Prof. Dr. Sven Herzog vom Lehrstuhl …
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Rechtzeitig anmelden: Tagung zu Waldnaturschutz
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Die Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege veranstaltet am 7. und 8. Oktober in Immenstadt eine Tagung zu Waldnaturschutz mit einem Fokus auf Waldweide und Lichtwald. Das Programm ist vielversprechend und enthält zum Beispiel die Themen: Treten und Beißen erwünscht: Moderne Waldweide-Projekte in Baden-Württemberg Historische Hutewälder in Nordwestdeutschland und Erkenntnisse aus 25 Jahren wissenschaftlicher Begleitung im Hutewald Solling (Niedersachsen) Eichen zwischen …
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Urteil: Windkraftanlagen im Vogelschutzgebiet rechtswidrig
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Der Verein Naturschutzinitiative (VI) ist erfolgreich gegen die Errichtung von Windenergieanlagen im Vogelschutzgebiet Westerwald vorgegangen. Das Urteil ist von bundesweiter Bedeutung und damit wegweisend in der zukünftigen Rechtsprechung. Hier die Pressemitteilung des Vereins dazu: "Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat die Genehmigung zur Errichtung von Windenergieanlagen im Vogelschutzgebiet Westerwald (Hümmerich, Landkreis Altenkirchen) mit Urteil vom 16.04.2026 aufgehoben und für nicht vollziehbar erklärt, …
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Eichhörnchen in der Stadt - besser oder schlechter dran?
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Zwischen Parkbank und Baumkrone entscheidet sich ein von uns fast unbemerkter Wettkampf ums Überleben: Mitten in unseren Städten passen sich Wildtiere an eine Welt an, die sich rasant verändert, doch zu welchem Preis? Eine neue Studie zu Eurasischen Eichhörnchen wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen dieser Anpassung. Sie zeigt, dass das Leben im urbanen Raum weit mehr ist als …
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"Die Faust im Nacken" der Jagdgenossen
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"Die Faust im Nacken" - so hieß ein alter Film mit dem jungen Marlon Brando, der als Rebell gegen die mafiösen Strukturen eines Lobbyverbandes (die Hafenarbeiter-Gewerkschaft) kämpfte. Daran musste ich denken, als ich den Bericht im Oberbayerischen Volksblatt (OVB) über die Jahresversammlung des Kreisverbands der Jagdgenossenschaften Rosenheim las. Das Hauptthema war dort, wie sicher in vielen Versammlungen von Jägern und …
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Trockenwiesen-Botschafter Warzenbeißer * TAGUNG
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Das Insekt des Jahres 2026 ist der Warzenbeißer. Sie haben ihn bestimmt schonmal gesehen: Eine kompakte, grasgrün bis bräunliche, nicht besonders große Heuschrecke mit einem auffällig nach oben gebogenen "Stachel" am Hinterleib. Unten finden Sie weitere Infos zu dieser spannenden Art! Am 21. Juli 2026 veranstaltet zudem das Naturschutzzentrum Obere Donau gemeinsam mit der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg …
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