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ein ganz wunderbares langes Maiwochenende steht uns bevor - endlich wieder richtig Sonne, und der Veranstaltungskalender birst vor Festivals, Märkten und sonstigen Veranstaltungen - da hüpft das Herz!
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Für unsere Wildtiere sieht die Prognose leider ganz anders aus. Unzählige Landwirte rücken vor den warmen Tagen mit den Mähwerken ihrem Grünland zu Leibe, und es kann kaum genug Kitzretter geben, um alle Flächen noch rechtzeitig abzusuchen und jungen Rehen, Hasen, Fasanen oder Enten das Leben zu sichern, wenn ihr Lebensraum unters Messer kommt. Wenn Sie also als Party-Animal früh um vier vom Rockkonzert heim schlingern, kann es gut sein, dass Ihnen die Freiwilligen entgegen kommen, die sich das Pfingstwochenende um die Ohren schlagen, um für winzige Kreaturen in der Landschaft die alles entscheidenden Retter zu sein.
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Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle allen ehrenamtlichen Wildtierrettern und gut kooperierenden Landwirten und Jägern! Unsere Wildes Bayern-Kitzretter-Teams erleben diese Tage herzerfreuende Beispiele von toller Gemeinschaft. Am besten funktioniert es einfach, wenn alle zusammenhelfen. Dann ist die große Aufgabe, eine Wiese "kitz- und hasenfrei" zu kriegen, relativ schnell und professionell gelöst - und die kleinen Vierbeiner sind auch bald wieder in Freiheit.
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Aber nicht überall läuft das so - leider. Danke deshalb auch an diejenigen, die die Augen offenhalten und sich trauen, etwas zu sagen oder zu unternehmen, wenn jemand, der als Eigentümer oder Bewirtschafter Verantwortung für unsere Natur hat, glaubt, den Tierschutz einfach links liegen lassen zu können.
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Solche gibt es jetzt am sonnigen Pfingstwochenende leider auch in Sachsen-Anhalt, wo am Goitzschesee ein riesiges Musikfestival stattfindet. Wie sehr gönnen wir den Jugendlichen dort diese Auszeit - aber muss sie denn unbedingt den Preis haben, dass dafür Wildtiere bitter leiden oder sterben? Wer kann daran dann noch Freude haben?
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Wildes Bayern hat sich bei Veranstaltern und Behörden eingemischt und macht Druck, dass die Bedürfnisse der Rehkitze, Bodenbrüter, Amphibien und zahllosen anderen Arten auf dem Festivalgelände nicht länger in Grund und Boden getrampelt werden dürfen. Symbolträchtig, dass just heute, am 22. Mai, dem Beginn dieses Festivals, auch der Tag der Artenvielfalt begangen wird...
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Dieser Artenvielfalt, vor allem dem Artenschutz, wollen sich die Zoos in Deutschland offenbar künftig noch mehr widmen. Das kam in der vergangenen Woche bei einer deutschlandweiten Tagung heraus, und wir begrüßen diese Einstellung sehr und werden gerne mit entsprechenden Institutionen kooperieren.
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Einer der wichtigsten Wege zu mehr Artenvielfalt in unserer Landschaft führt über die Beweidung, und auch hier kooperieren wir. Wildes Bayern-Mitglieder wissen, dass wir große Verfechter von Fleisch und Milch aus extensiver Beweidung sind - eben weil genau auf diesem Weg der Lebensraum für zahllose Insekten, Vogelarten und weitere erhalten werden kann, ganz zu schweigen von einer vielfältigen und schönen Kulturlandschaft. Deshalb haben wir uns aus vollem Herzen einem Positionspapier des Grünlandverbands angeschlossen, das inzwischen 150 weitere Verbände mittragen. So ein starkes Signal darf unsere Politik einfach nicht überhören!
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Apropos Insekten: Auch der Weltbienentag wurde in den vergangenen Wochen gefeiert. Wir haben anlässlich dessen viele Infos und Tipps für Insektenhotels, Naturgärten und gute Lektüre für Sie zusammengestellt.
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Und wir haben eine hoch spannende Wissenschaftsmeldung über Ameisen für Sie. Deren Säure könnte nämlich den Schlüssel zu unserer künftigen Gesunderhaltung bergen - eine bahnbrechende Erkenntnis, die hoffentlich gerade noch rechtzeitig kommt, bevor wir diverse Ameisenarten ausgerottet haben.
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Dem allgegenwärtigen und zunehmend abschreckenden Hype und Streit um Buckelwal Timmy halten wir mit etwas Positivem und Schönem entgegen: Einer Kinder-Weltkarte der Wale, herausgegeben vom renommierten Columbus-Verlag, der seit über 100 Jahren Globen und Atlanten produziert. Mit diesem wenige Euro teuren, wertigen Wandplakat können Kinder mit Freude zugleich Ästhetik und Wissen tanken.
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Zu den nicht so schönen Meldungen dieser Tage gehört der Fund eines Eisbären in Norwegen, der an Vogelgrippe gestorben ist - diese Seuche setzt ihren Zug um den Erdball und durch die Arten jetzt auch in Europa in beängstigender Weise fort. Es ist frappierend, dass offenbar allzuviele Menschen nicht wissen, dass das einzige Mittel gegen immer mehr Krankheitserreger nur eine möglichst große Diversität und Artenvielfalt sein kann. Ebenso wichtig ist, dass unsere Wildtiere artgerecht und stressarm leben dürfen, denn nur so können sie eine kräftige Immunabwehr aufbauen und erhalten.
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Möchten auch Sie etwas dafür tun, dass unsere Artenvielfalt erhalten bleibt? Dann haben wir jetzt zum Pfingstwochenende folgende Tipps für Sie:
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- Reichern Sie Ihren Garten oder Balkon mit insekten- und anderen tierfreundlichen Pflanzen an. Tipps dafür finden Sie zum Beispiel in unserem Blogbeitrag zum Wildbienentag oder älteren zum Thema gArtenvielfalt.
- Gönnen Sie sich eine Fortbildung und hören Sie sich die gespeicherten Online-Vorträge zum Thema "Naturschutzbeweidung im Wald" an - den Link finden Sie ebenfalls in unserem Blog.
- Besuchen Sie entsprechende Märkte oder Veranstaltungen, zum Beispiel am 24. Mai den Aktionstag "Natürlich!Kreuth", wo auch ein Wildes Bayern-Info- und Mitmachstand anzutreffen sein wird.
Wir wünschen Ihnen eine wunderbar sonnige Zeit, in der Sie bitte unsere Wildtiere im Herzen und im Hinterkopf behalten und vielleicht Ihren "ökologischen Fußabdruck" mal danach bemessen, wie wenig Stress Sie in Ihrer Auszeit am Wochenende für unsere tierischen Mitbewohner verursachen. Wenn wir Menschen doch immer wieder "low carb" oder sogar "Handy-"Fasten können, warum dann nicht mal das weglassen, was ganz konkret den Rehen, Gämsen, Vögeln, Igeln, Kröten oder Bienen in unserem Umfeld schadet oder sie sogar umbringt?
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Unser allergrößtes Wohlwollen begleitet Sie dabei! Ach ja, und nicht vergessen: Am 20. Juni ist Wildes Bayern-Mitgliederversammlung in Holzkirchen. Wir freuen uns auf Sie alle!
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Ihr Team vom Wilden Bayern
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Eisbär in Europa erstmals an Vogelgrippe eingegangen
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Die gefährliche Vogelgrippe bei Säugetieren ist ein Phänomen, das in der jüngeren Vergangenheit immer öfter auftaucht. Auch wir haben hier schon darüber berichtet, zuletzt über eine verendete Katze, die Veterinärmediziner auf die Fährte brachte, dass die Kühe auf dem Bauernhof mit dem Virus infiziert waren. Jetzt gibt es neue beunruhigende Nachrichten: In Norwegen ist ein toter Eisbär gefunden worden, der …
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24. Mai Natürlich!Kreuth - Familienaktionstag mit Wildes Bayern
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Zum Auftakt der Pfingstferienwoche veranstaltet die Gemeinde Kreuth einen Naturaktionstag für Familien am 24. Mai. Wildes Bayern ist mit am Start und begrüßt die Gäste gleich um 10 Uhr mit einem kleinen Theaterworkshop für Kinder, der um 13 Uhr nochmal wiederholt wird. Außerdem haben wir den ganzen Tag über einen Infostand an Siebenhütten. Den Standort des Wildes Bayern-Infostands können Sie …
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Nicht jeder Mischwald ist gut fürs Ökosystem
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Momentan dominiert der "Klimawald" die forstlichen Zielsetzungen. Tenor: Ein gut gemischter Wald könne mehr CO2 binden und sei resistenter gegen klimabedingte Phänomene, wie Dürren oder Stürme. Aber stimmt das wirklich? Eine Studie innerhalb des Projekts SoilForEUROPE hat festgestellt, dass man vielleicht mehr Augenmerk auf gesunde Waldböden legen sollte - und die werden von gemischten Baumarten nicht automatisch besser erreicht. Pflanzen …
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Zum Weltbienentag: Buch- und Bautipps und mehr
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Am 20. Mai ist der Welt-Bienentag! Die Deutsche Wildtier Stiftung wie auch Wildes Bayern richten ihr Augenmerk dabei explizit auf die Wildbienen, die unsere menschliche Unterstützung gut gebrauchen können, leider unter anderem deshalb, weil wir ihnen mit unseren Honigbienen den Lebensraum und die Nahrungsquellen streitig machen. Die Deutsche Wildtier Stiftung hat folgendes Wissen und Tipps für ein so genanntes Wildbienenhotel: …
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UPDATE: Über 150 Verbände fordern mehr Unterstützung für Beweidung
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Mehr als 80 Verbände aus dem Bereich der Grünlandbewirtschaftung und des Landschaftsschutzes, darunter auch der Deutsche Verband für Landschaftspflege, die Deutsche Umwelthilfe oder unser Partnerverein Naturnahe Weidelandschaften e. V., hatten am 21. April in Berlin eine bessere Unterstützung der Weidetierhaltung gefordert. Dazu haben sie ein Positionspapier an die Umwelt- und Landwirtschaftsministerien in Bund und Ländern versandt. Inzwischen ist die Zahl …
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Bergen bedrohte Ameisen ein Geheimnis für die Gesundheit der Menschheit?
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Hier kommt ein prägnantes Beispiel dafür, warum es so gefährlich ist, wenn wir Naturbestandteile, wie Tierarten, aus dem ökologischen Netz verlieren - oft, ohne sie überhaupt gekannt und erforscht zu haben. Forscherteams der Freien Universität Berlin, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und anderer Institutionen haben entdeckt, dass das seit Jahrhunderten erforschte Ameisengift doch wesentlich mehr ist als bloß ein bisschen ätzende Säure …
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Sputnik Spring-Break-Festival - Todes-Schock für Natur und Tiere UPDATE
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Inzwischen wissen wir mehr über das Tierschutzdrama am Goitzschesee. Während die Untere Naturschutzbehörde uns zwar die uns zustehenden Umweltinformationen noch weitgehend vorenthält, haben wir dennoch herausgefunden, dass sie dem Veranstalter auferlegt hat, das Gelände vor dem Event von Wildtieren zu bereinigen. Brütende Vögel, Rehkitze und Junghasen sollten also einfach aus ihren "Betten" genommen und irgendwo verwahrt werden - was unserer …
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Neue Kinderkarte: Die Welt erkunden anhand ihrer Wale
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Ein riesiger Hingucker ist das auf jeden Fall: Die wunderschöne neue Weltkarte der Wale für Kinder aus dem Columbus-Verlag. Auf 100 mal 70 Zentimeter ist hier die Welt ausgebreitet, aber man bekommt mal eine völlig neue Perspektive darauf, denn das Auffälligste daran sind eben die vielen Wale, die in den Meeren eingezeichnet sind. Über 95 Arten gibt es weltweit, und …
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Kitz vermäht - 1.000 Euro gezahlt
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Schwäbische Medien berichtet über den Fall eines Landwirts, der eine Fläche gemäht hat, obwohl ihm bekannt war, dass dort ein Kitz lag. Ein Nachbar machte ein Foto und veröffentlichte es auf seinem Whatsapp-Status - daraufhin zeigte der Bürgermeister der Gemeinde den Landwirt an. Dieser gab vor dem Amtsgericht Tuttlingen an, die Fläche vor der Mahd mit seiner Frau nochmal abgesucht …
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Ausstellungstipp: (Wild)tierbilder im Gestütsmuseum in Gomadingen
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Das Marbacher Gestütsmuseum in Gomadingen zeigt aktuell wieder Werke der Tiermalerin Katharina (Kat) Rücker-Weininger, die wir unseren Lesern hier schon vorgestellt haben. Darunter sind spektakuläre Gemälde von Greifvögeln in den Alpen, aber auch präzise Porträts. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Klosterkirche in 72532 Gomadingen, Ortsteil Offenhausen. Die Ausstellung läuft bis Ende Oktober 2026. Einen Eindruck von den Werken …
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Zoos wollen mehr für heimischen Artenschutz tun
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Am letzten Freitag endete die zweitägige Artenschutz-Fachtagung der Stiftung Artenschutz und des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ) im Zoo Schwerin mit rund 50 Teilnehmenden. Die Expertinnen und Experten haben sich angesichts der schwindenden Artenvielfalt in Mitteleuropa darauf geeinigt, ihre Bemühungen um den Schutz einheimischer Arten zu verstärken. Davon berichtet der Zoo Augsburg in einer Pressemitteilung. Artenschutz „vor der eigenen Haustür“ …
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Vorträge zu "Naturschutzbeweidungen im Wald" jetzt online
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Am 28. April veranstaltete die Naturstiftung David im Netzwerk Nationales Naturerbe einen Online-Workshop zu "Naturschutzbeweidungen im Wald". Dabei ging es in den diversen Vorträgen um Praxisprojekte, die rechtlichen Grundlagen und auch Forschungsergebnisse zur Biodiversität in beweideten Wäldern. Diese Vorträge waren sehr gut und haben alle gezeigt, dass der Wald wächst und wächst und wächst, auch wenn Rind und Pferd und …
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