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Foto eines jungen Steinmarders im Baum, der den Leser aufmerksam anschaut. Text: Bitte unterstützen Sie Wildes Bayern dabei, uns zu helfen! Spenden Sie an: Wildes Bayern, IBAN DE31 7115 25700012232583 * BIC: BYLADEM1MIB
Liebe/r Leser/in,

das Wetter ist momentan wirklich ziemlich unterirdisch - aber wir haben ein tolles Alternativprogramm für Sie. Denn neben dem wunderbaren Krötenretter-Film, den wir ihnen in der vergangenen Woche vorgestellt haben, sind uns diese Woche zwei private Naturfilmer (wieder-) begegnet, deren Werke Sie sich unbedingt anschauen müssen.

Im Video von Helmut Jenne aus Oberbayern geht es um den Alpenbockkäfer, ein im wahrsten Sinne des Wortes "selten schönes" Geschöpf. Leuchtend blau, mit filigranen langen Fühlern, sucht er sich seine Brutplätze im Totholz. Wie das genau abläuft, und was wir tun können, damit unsere Brennholzstapel nicht zur Todesfalle für ihn werden, hat Jenne in seinem Film mit Humor und auch sehr kindgerecht erklärt. Gerne an Schulen weiterempfehlen!

Auch der leidenschaftliche Naturfilmer Gerdt Rohrbach aus der Nähe von Roth hat sich einem saphirblauen Wesen genähert - bei ihm sind es die Eisvögel im Auwald. Seine langen, ruhigen Einstellungen nehmen uns vom Schreibtisch mit auf einen Ausflug an den Fluss. Wir dürfen den Eisvögeln ganz nah kommen, wo wir sie sonst nur in einem blauen Blitz vorbeihuschen sehen. Uns vom Wilden Bayern freut ganz besonders, dass Herr Rohrbach sich bereit erklärt hat, uns auch bei einem Spendenaufruf-Video zu unterstützen. Wir haben schon einen Blick auf den ersten Entwurf werfen dürfen und sind entzückt! Seien Sie gespannt, was wir Ihnen da nächste Woche präsentieren.

Solche Filme (und Menschen!) tun uns in der Seele gut, wenn wir uns im Alltag doch mit ganz anderen, weit weniger erfreulichen Themen herumschlagen müssen. Am meisten bedrücken uns (im wortwörtlichen Sinne) die Drückjagden, die dieser Tage durch viele Wälder Bayerns gehen. Würden sie so ausgeführt, wie sie gedacht sind, wären sie fürs Wild zu verkraften. Aber was wir erfahren, hat mit den gesetzlichen Vorgaben oft wenig zu tun. Wildes Bayern hat bereits eine Anzeige erstattet - die Details erfahren Sie nächste Woche von uns.

Und haben Sie´s schon gehört? Die EU hat die Zulassung für Glyphosat um weitere 10 Jahre verlängert, zahlreichen bedenklich stimmenden Studien zum Trotz. Dass manchen Abgeordneten damit selbst nicht ganz wohl war, liest sich aus der Tatsache heraus, dass künftig strengere Auflagen für die Nutzung gelten.

Unserer Insektenwelt wäre anders wohl deutlich mehr gedient gewesen. Eine neue Studie aus einer intensiven Agrarlandschaft in Norddeutschland bestätigt einen dramatischen Rückgang an Insekten-Biomasse, wie ihn schon die Krefeld-Studie aufzeigte. Diesmal wird aber noch klarer, wie sich das Verhältnis zugunsten von Schädlingen verschiebt, wenn wir Menschen bedenkenlos Knotenpunkte im ökologischen Netz zerstören: Wo kaum noch Insektenvielfalt herrscht, feiern die Blattläuse fröhliche Urständ. Damit dreht sich die Spirale des Gifteinsatzes wohl weiter.

Wir wissen, dass unsere Vögel wegen des Insektenmangels oft Schwierigkeiten haben, Futter zu finden, sogar im Sommer. Wer ihnen dafür jetzt im Winter das Leben etwas leichter machen möchte, findet hervorragende Expertentipps von der Deutschen Wildtierstiftung in unseren Blogs.

Unser letzter Blick heute geht in den Schweizerischen Nationalpark. Menschen und ihre Eingriffe sind hier klar beschränkt, aber das wilde Leben bleibt unbeeinflusst. Bisher konnte man dort deshalb viele wilde Pflanzenfresser tagaktiv beobachten. Jetzt hat der Wolf Einzug gehalten und ein Rudel etabliert. Wie wird sich das auswirken, wie wird es weitergehen? Die Wissenschaft unternimmt nichts, beobachtet - und auch wir sind gespannt.

Mit naturigen Grüßen,

Ihr Team vom Wilden Bayern

Mit Filmer Gerdt Rohrbach in den Auwald

Durch einen netten Kontakt mit der Kitzretterin Simone Schmidt aus Abenberg sind wir auf Gerdt Rohrbach und seine Naturfilme gestoßen. Eigentlich ein Personalmanager, ist Rohrbach aus privatem Interesse immer wieder mit der Kamera in Naturschutzdingen unterwegs, zum Beispiel an der geplanten Baustelle für ein ICE-Werk zwischen Nürnberg und Roth oder am Bibergewässer. Dabei filmt er nicht nur, sondern führt teilweise …

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Ein Mann schaut durch eine Filmkamera auf eine Landschaft im Sonnenaufgang

Wölfe jetzt auch in der "Schweizer Serengeti"

Ein Wolf streift durch einen verschneiten Wald
Im Schweizerischen Nationalpark ist jetzt ein Wolfsrudel entdeckt worden. Am Ofenpass hat eine Wildkamera mindestens vier Welpen abgelichtet, das neue Rudel ist das 13. im Kanton Graubünden und trägt den Namen "Fuorn". Damit beginnt dort ein riesiges Freiland-Experiment, aus dem wir vielleicht viel neues Wissen über die Zusammenhänge zwischen Wölfen und ihren Beutetieren ziehen können. Denn der Schweizerische Nationalpark war …

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EU hat die Zulassung für Glyphosat verlängert

UPDATE 17.11.2023: Weitere 10 Jahre Glyphosat - Zulassung verlängert Die EU hat die Zulassung für den Unkrautvernichtungs-Wirkstoff Glyphosat tatsächlich um weitere 10 Jahre verlängert. Ob Deutschland ein Verbot im Alleingang durchziehen kann, wird momentan bezweifelt, weil mit einer Welle von Klagen dagegen gerechnet werden muss. Dass an die weitere Zulassung neue Auflagen geknüpft wurden, werten manche Experten als "Eingeständnis" der …

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EU hat die Zulassung für Glyphosat verlängert

UPDATE: Städtische Gärten können die ganze Vielfalt fördern

Gartenblume mit einem Schmetterling darauf, im Hintergrund andersfarbige Blumen erkennbar
UPDATE vom 16.11.23 Eine neuere Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift "ANLiegen Natur" der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, hat die ökologische Wirkung eines "normalen" Stadtgartens unter die Lupe genommen. Je nachdem, wieviel Mühe man sich bei dessen Gestaltung und Pflege macht, können da richtig viele Lebensräume entstehen, in denen sich Hunderte verschiedener Tierarten ansiedeln! Solche "Oasen" haben eine wichtige Funktion …

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Spielerisch Gämsen lernen

Gamswild richtig anzusprechen, gehört mit zu den haarigsten Aufgaben bei der Jagd. Denn weibliche wie männliche Stücke tragen einen Kopfschmuck, und alle weiteren Merkmale muss man oft auf sehr große Distanzen erkennen können: Ist ein Pinsel erkennbar, wie stark ist der Träger, welche Form hat der Körper, sind die Zügel im Gesicht "verwaschen", usw. usw. Die Steirische Landesjägerschaft hat auf …

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Eine Gams steht am Hang im Bergwald

Insektensterben: Schädlinge setzen sich durch

Ein Blatt einer Weizenpflanze voller Blattläuse
Nach der sehr bekannt gewordenen "Krefeld-Studie" zum Insektensterben bestätigt jetzt auch das Julius-Kühn-Institut (JKI) für eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Region im Nordharz einen drastischen Rückgang von rund 95 Prozent der Biomasse fliegender Insekten über einen Zeitraum von 24 Jahren. Doch nicht alle Arten sind laut diesen Ergebnissen gleichermaßen betroffen: Anpassungsfähige Pflanzenschädlinge, wie Blattläuse, nehmen tendenziell eher zu und werden immer …

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Videotipp: Alpi, der Alpenbock, braucht unsere Hilfe!

In unseren Alpen, aber vereinzelt auch in anderen Mittelgebirgsregionen und sogar im Flachland, lebt ein wunderschöner Käfer, den man kaum je zu Gesicht bekommt: Der Alpenbock - himmelblau mit schwarzen Tupfen und fragilen langen Fühlern. Zum einen verbringt er den Großteil seines Lebens, nämlich mehrere Jahre, im Verborgenen als Larve, zum anderen hat er so spezielle Ansprüche, dass sein Überleben …

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Ein Alpenbockkäfer krabbelt über einen Holzstamm

Weihnachtsmärkte auch für unsere Gartenvögel!

Die Deutsche Wildtierstiftung hat anlässlich des nasskalten Wetters ein paar tolle Tipps zur Vogelfütterung herausgegeben:  Sobald die ersten Nachtfröste kommen, können insektenfressende Vögel im Boden nicht mehr nach Fressbarem picken. Richten Sie darum den Vögeln doch einen kleinen Budenzauber für Garten und Balkon her: mit gefüllten Zapfen, kernigen Äpfeln am Stiel und knackigen Erdnussketten. Dann haben auch Rotkehlchen, Amseln, Meisen, …

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An einem Ast hängen ein Ring aus Erdnüssen und ein Apfel, gespickt mit Sonnenblumenkernen

SAVE THE DATE - am 13. Januar ist wieder Wuids Bayern Festival!

Das Wuids Bayern-Festival geht in die nächste Runde! Wir freuen uns riesig, dass "machastattredn" wieder aktiv sind und uns einen tollen Partyabend zugunsten der heimischen Wildtiere gestalten - vielen, vielen Dank! Also: Save the Date - 13. Januar ab 19 Uhr Wuids Bayern Festival in der Weyhalla Line Up: - Crust 'n' Drillaz (Nu-Metal) - Les Beignets (Funk n Soul) …

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Mehrere Menschen stehen vor einer pinkfarben beleuchteten Bühne, auf der eine Band spielt
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