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Liebe/r Leser/in,

eigentlich sollte ich so kurz vor Weihnachten wohl besinnliche Worte finden, aber statt dessen ... juckt es mich in den Füßen! Ich habe nämlich, kurz bevor ich mit diesem Text begann, das Youtube-Video der Band Mountain Lake Vista angeschaut, das wir in unserem Blog für Sie verlinkt haben. Mountain Lake Vista ist eine der oberbayerischen Bands, die am 13. Januar beim "Wuids Bayern"-Benefiz-Festival n Weyarn auftreten - ohne Gage, nur für die Wildtiere und für den Verein Wildes Bayern. Das finden wir einfach nur grandios und freuen uns rasend auf diesen Abend im neuen Jahr.

Kommen Sie, und feiern Sie mit uns! Und wenn Sie nicht selbst kommen möchten: Schicken Sie uns Ihre Kinder und Kindeskinder! Das Wuids Bayern-Festival ist auch der lebendige Beweis dafür, dass Wildtierschutz nicht immer bierernst, tragisch und schwer sein muss, sondern auch mal fetzig, leicht und lustig sein kann. Ein Bier auf den Schwarzspecht, ein Tänzchen für die Gams... wenn es uns Menschen besser geht, dann gehen wir auch besser mit unserer Umwelt um. In diesem Sinne, ab auf die Tanzfläche!

Tatsächlich gibt es auch in der Wildtierwelt ein paar gute Nachrichten zum Jahresende. Aus dem Bayerischen Wald zum Beispiel berichtet das Luchsmonitoring, dass 2023 eine Rekordjzahl an Erfassungen mit sich gebracht hat. Mehrere Luchskatzen führen zwei, drei oder sogar vier Junge - schauen Sie mal in unser zauberhaftes Video!

Weihnachtlich wird es in unserem Newsletter dann aber doch noch. Rotkehlchen und Weiße Mistel sind zwei typische "Weihnachtsvertreter" aus der Natur - wir stellen sie etwas näher vor.

Nicht ganz so erfreulich sind unsere Meldungen aus Thüringen und Sachsen. In Thüringen fotografierte ein Waldbesucher massive Bodenschäden durch Erntemaschinen im Staatsforst - während fast zeitgleich der zuständige Forstbetriebsleiter darüber klagte, das Rotwild erschwere ihm den Waldbau durch Verbiss. In Sachsen hat der Wildbiologie-Professor Dr. Sven Herzog mal wieder seine Stimme erhoben und die Jagdmethoden im Staatsforst kritisiert. Auch dort geht es viel ums Rotwild; wir vom Wilden Bayern haben schon oft unseren Finger in die Wunden gelegt. Die Deutsche Wildtier Stiftung hat in einem "Jubiläums-"Band ein Resümee über 20 Jahre ihres Einsatzes für das Rotwild gezogen - auch diesen stellen wir Ihnen vor.

Tja, und dann geht das Wilde Bayern erstmal bis Anfang Januar in eine kleine Winterpause. Nächste Woche erhalten Sie also keinen Newsletter.

Damit Sie uns nicht vergessen, haben wir Ihnen hier in einem Blog nochmal ein Resümee unserer vielfältigen Aktivitäten aus dem letzten Jahr zusammengefasst. Verbunden damit ist die innige Bitte an Sie alle, uns weiter zu unterstützen! Wäre es nicht mal ein großartiger Vorsatz fürs neue Jahr, pro Woche einige Stunden dem Wildtierschutz zu widmen?

Unser Verein sucht immer helfende Hände - melden Sie sich gerne! Eine erste Chance bietet sich gleich mit unserem Messeauftritt auf der "Jagen & Fischen" in Augsburg vom 12. bis 14. Januar. Wer hat Lust und Zeit, uns da ein paar Stunden am Stand abzulösen und mit interessierten Gästen über den Wildtierschutz zu reden? Wir freuen uns auf Sie!

Aber zuerst verbringen Sie ruhige, schöne Weihnachtstage und kommen Sie gut ins neue Jahr. 2024 wartet schon mit vielen Projekten, Aktivitäten und vermutlich auch Überraschungen auf Sie und uns. Wir würden uns von Herzen freuen, wenn wir die eine oder andere Herausforderung zusammen stemmen würden.

Alles Gute, und bleiben Sie gesund!

Ihr Team vom Wilden Bayern

Frohe Weihnachten - und bitte unterstützen Sie uns in 2024!

Bevor wir uns zum Jahresende bis auf Weiteres (vermutlich in die erste Januar-Woche) verabschieden, möchten wir es nicht versäumen, uns an dieser Stelle bei Ihnen für Ihre Treue, Ihre Unterstützung und ggf. für Ihre Mithilfe zu bedanken. Denn unser Jahr war turbulent und arbeitsreich! Wie schon im vergangenen Jahr, mussten wir uns im Frühjahr einigen Schonzeitaufhebungen beim Rehwild in verschiedenen …

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Ein Rotkehlchen sitzt auf einem verschneiten Ast

Interview mit Prof. Herzog zur Jagd in Sachsen

(c)Wildes Bayern (privat) - Lappjagd Staatsforstbetrieb Sachsen
An den Jagdmethoden des Unternehmens Sachsenforst hat Wildes Bayern schon reichlich Kritik geübt. Jetzt ist ein gutes, sachkundiges Interview mit dem Tharandter Wildbiologie-Professor Dr. Dr. Sven Herzog erschienen, in dem er viele Punkte anführt, die wir teilen! Es geht darin auch um den Wolf und die ASP. Hier einige Zitate daraus zum Rotwild: "Je mehr man jagt, desto weniger natürliches …

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Partytime beim Wuids Bayern Festival am 13. Januar!

Das Wuids Bayern-Festival geht in die nächste Runde! Wir freuen uns riesig, dass "machastattredn" wieder aktiv sind und uns einen tollen Partyabend zugunsten der heimischen Wildtiere gestalten - vielen, vielen Dank! Also:  13. Januar ab 19 Uhr Wuids Bayern Festival in der Weyhalla Line Up: - Crust 'n' Drillaz (Nu-Metal) - Les Beignets (Funk n Soul) - Fritz Max (bay. …

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Die Band Mountain Lake Vista bei einem Auftritt auf der Bühne

Luchsblüte im Lamer Winkel

Fotofallenbild von drei jungen Luchsen im Wald
Das Luchsmonitoring im Lamer Winkel in der Oberpfalz verzeichnete 2023 ein Rekordjahr bei der Erfassung von Luchsen mithilfe von Fotofallen. „Die Zahl unterschiedlicher Luchse samt Jungluchsen, die wir erfassen konnten, wird wohl die höchste werden, seit wir das Monitoring in die Hand genommen haben“, berichtet der Luchskoordinator der Jagdverbandskreisgruppe Bad Kötzting, Heinrich Moser. Allein vier Katzen streifen zusammen mit mindestens …

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Neuer Band: 20 Jahre Stimme des Rothirschs

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat im Jahr 2022 ihr 10. Rotwildsymposium abgehalten und dabei Rückschau auf die Inhalte dieser Dekade gehalten. Jetzt ist der Tagungsband dazu erschienen, der sicher eine umfangreiche Wissenssammlung zu diesem Thema darstellt. Außerdem formuliert die Stiftung darin die Agenda für ihre zukünftige Rotwildarbeit. Schwerpunkte dieses Engagements sollen das Eintreten für geeignete Rotwildlebensräume, der Muttertierschutz und der …

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Silhouette eines röhrenden Hirschs auf einer Wiese vor gelbem Abendhimmel

Büßt das Rotwild jetzt auch für Harvester-Schäden?

Blick auf einen Berghang mit Kahlfläche, auf dem breite Fahrspuren zu erkennen sind
Aus dem Forstamt Gehren des Unternehmens ThüringenForst erreichte uns vergangene Woche ein erschreckendes Bild: Zu sehen ist eine riesige Kahlfläche, auf der der verantwortliche Harvesterfahrer sich offenbar weitgehend austoben durfte - ohne sich an allzu viele beengte Rückegassen halten zu müssen. Je mehr Fläche befahren wird, desto massiver sind jedoch die Bodenschäden (Verdichtung), was die Erosion fördert und den Aufwuchs …

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So können wir dem "Weihnachtsvogel" helfen

Weihnachten steht vor der Tür, und neben den allgegenwärtigen Hirschen finden wir noch ein sehr kleines Wildtier besonders oft auf Weihnachtskarten, Tannenbaumschmuck und Tischdekoration: das Rotkehlchen. Die Deutsche Wildtier Stiftung schreibt dazu in einer Pressemitteilung: Der kleine Singvogel mit dem rot gefärbten Brustgefieder ist der Weihnachtsvogel schlechthin. Warum ist das so? Vermutlich ist dies ein Trend, der aus Großbritannien zu …

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Rotkehlchen

Art des Monats: Ein mythischer, schmarotzender Glücksbringer

Ein kugeliger Mistelstrauch hängt an einem Ast
Das Bayerische Artenschutzzentrum hat im Dezember wieder eine Art des Monats vorgestellt: Es ist die Weißbeerige Mistel (Viscum album). Sie gehört zur Familie der Sandelholzgewächse und ist ein immergrüner Halbstrauch, der auf anderen Gehölzen wächst - negativ ausgedrückt also ein Schmarotzer. Korrekt spricht die Biologie von einem Halbschmarotzer, weil sie zwar den Wasserleitbahnen der Bäume Wasser und Mineralstoffe entzieht, über ihre …

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