|
|
|
|
|
|
|
Lieber Leser, liebe Leserin,
|
jetzt haben Sie doch länger nichts von uns gehört als geplant. Wir lagen nicht etwa im Winterschlaf, sondern haben uns im Gegenteil mit der Arbeit eher übernommen. Kaum hatte das neue Jahr begonnen, tanzte Wildes Bayern gleich auf zwei Hochzeiten: Auf der Messe Jagen & Fischen in Augsburg und auf dem Wildes Bayern-Festival in Weyarn. Beide Veranstaltungen waren für uns große Erfolge, wie Sie in unseren Blogs lesen können.
|
Auch fachlich haben wir hinter der Winterschlaf-Kulisse weitergewurschtelt. Ein Thema, das sich dieser Tage stark in den Vordergrund drängt, ist der Vogelschutz. Vor allem die Frage des Überlebens bei Eis und Schnee, sprich der Vogelfütterung, aber auch größere Themen, wie Windkraft, Taubenschutz, Vogelschlag an Glasflächen und andere finden Sie in unseren Beiträgen aus den vergangenen zwei Wochen. Nicht alle können wir hier im Newsletter anhängen, also besuchen Sie am besten auch unseren Blog auf der Website!
|
An der Jagdfront müsste eigentlich Ruhe herrschen, schließlich haben wir fast seit Anfang des Jahres vielerorts Schnee, Harsch und eisige Temperaturen. Noch dazu ist am 15. Januar die Jagdzeit fürs Rehwild zu Ende gegangen. Aber Trugschluss! Mit staunenswerter Ignoranz werden weiter Drückjagden durchgeführt und von den Behörden Jagdzeitverlängerungen und sogar Nachtabschüsse genehmigt. Unsere Gegenwehr geht also in eine neue Runde - Wildes Bayern bereitet schon die ersten Klagen vor.
|
Auch aus Oberösterreich vernehmen wir nichts Gutes. Nicht nur, dass der dortige Kobernaußer Wald – ein wichtiger Trittstein zwischen Alpen und Böhmischem Rücken –, für dessen Rotwildbestand wir lange gekämpft haben, jetzt kurzerhand zum Windpark umfunktioniert werden soll. Auch das Jagdrecht, so legt es ein juristischer Fachbeitrag nahe, missachtet die Ansprüche des EU-Arten- und Biotopschutzes. Überrascht uns das, nachdem wir längst zuschauen müssen, wie die Gams im Höllengebirge trotz FFH-Schutz systematisch eliminiert werden? Auch an dieser Front kämpfen wir.
|
Ein deutliches Alarmzeichen aus unseren Gewässern sendet uns die Forelle. Der Fisch, den wohl jeder als "Allerweltsart" empfindet, findet sich plötzlich als "gefährdet" auf der Roten Liste wieder - gemeinsam mit viel zu vielen anderen Arten. Ganz klar muss unser Augenmerk jetzt, wo einerseits der Klimawandel die Gewässer schrumpfen lässt und andererseits die Suche nach alternativen Energien auch die Wasserkraft wieder populär gemacht hat, dringend auf dem Schutz dieser Biotope und ihrer Arten liegen!
|
In Bayern haben Jagdverband und Wirtschaftsministerium zum Ende des letzten Jahres eine Neuregelung herbeigeführt, die die Nachsuche auf verletztes Wild, ob nach einem Verkehrsunfall oder einer Jagd, erleichtern soll. Noch ist wohl nicht jede letzte Frage geklärt, aber wir hoffen sehr, dass das einen Fortschritt in Sachen Tierschutz bringt. Verletzte Tiere sollen so kurz wie möglich leiden müssen!
|
Auch wenn das neue Jahr nun schon bald drei Wochen alt ist, möchten wir nochmals sehr, sehr herzlich allen danken, die unseren Spendenaufrufen zum Ende 2023 gefolgt sind. Vergelt´s Gott für Ihre Großzügigkeit und Ihr offenes Herz für Bayerns wilde Mitbewohner!
|
Wir setzen uns weiter dafür ein, dass die Bedürfnisse unserer Wildtiere nicht ungehört verhallen. Sie hören von jetzt ab wieder regelmäßiger von uns. Bleiben Sie gesund!
|
Ihr Team vom Wilden Bayern
|
|
|
|
|
|
Bunte Kostgänger am Vogelhäuschen
|
|
|
Bei den eisigen Temperaturen mit vielerorts Schnee herrscht am Vogelfutterhäuschen meist Hochbetrieb. Jetzt gewinnt man einen guten Überblick darüber, welche Arten in der Umgebung leben. Wer Glück hat, entdeckt unter den Kostgängern einen auffallend hübschen bunten Vogel, der ein bisschen was Kanarienhaftes an sich hat: Den Stieglitz oder Distelfink. Sein Besuch ist keine Selbstverständlichkeit, denn er lebt von Samen und …
|
|
|
|
|
|
Tolle Kontakte auf der "Jagen & Fischen"
|
|
|
Vom 12. bis 14. Januar hat Wildes Bayern sich mit einem Stand auf der Messe "Jagen & Fischen" präsentiert. Eine großartige Gelegenheit, um vielen unserer Mitglieder, Unterstützer oder einfach Anhänger persönlich zu begegnen - und um neue dazu zu gewinnen. Wir danken ganz, ganz herzlich der Firma Thermaldrones um Dr. Martin Israel, die uns Gastfreundschaft auf ihrem Stand gewährt haben. …
|
|
|
|
|
|
Katze aus dem Sack: Der Kobernaußer Wald wird Windpark statt Lebensraum
|
|
|
Soll das wirklich die Zukunft unserer Wälder sein? Während die Politik uns was von zu hohem Wildverbiss und Entmischung erzählt und damit die Eliminierung unserer Wildtiere rechtfertigt, werden in den Hinterzimmern wohl schon die Verträge klargemacht: Wald ist offenbar nicht der Plan der Zukunft - sondern riesige Windkraftanlagen. So jetzt zu sehen im Kobernaußer Wald in Oberösterreich. Wildes Bayern hat …
|
|
|
|
|
|
Jetzt unbedingt Vögel füttern!
|
|
|
Draußen sinken die Temperaturen dieser Tage zweistellig ins Minus. Jetzt ist definitiv die richtige Zeit, um unsere Vogelwelt bei der Futtersuche zu unterstützen! Denn Vögel müssen eine Körpertemperatur von circa 40 Grad aufrecht erhalten. Um das nach so einer eisigen Nacht zu schaffen, brauchen sie viele, viele Kalorien! Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt, heimische Singvögel insbesondere bei Frost und Schnee mit …
|
|
|
|
|
|
Wie EU-Rechts-konform ist das Jagdgesetz Oberösterreich?
|
|
|
Das oberösterreichische Höllengebirge am Attersee trägt seinen Namen zu Recht – jedenfalls was die Gams betrifft. Denn eines der größten "Sanierungsprojekte" der österreichischen Bundesforste (ÖBf AG) liegt dort. Nach Kalamitäten und Windwurf und den darauf folgenden forstlichen "Aufräumarbeiten" entstanden dort große Freiflächen. Dass es unter diesen Bedingungen schwierig sein mag die kargen Südhänge wieder üppig zu bewalden, ist bekannt. Leider …
|
|
|
|
|
|
Sogar die Forelle ist jetzt gefährdet
|
|
|
Mehr als die Hälfte der einheimischen Süßwasserfisch-Arten ist bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Selbst weit verbreitete Arten, wie die Forelle, rutschen bereits auf die Rote Liste. Das teilte das Rote Liste-Zentrum des Bundesamts für Naturschutz mit. "Überraschend ist, dass etwa 30 Prozent der mäßig häufigen bis sehr häufigen Arten, beispielsweise die weit verbreitete Brasse, eine negative Bestandsentwicklung in den letzten 20 …
|
|
|
|
|
|
Neue Nachsuchenregelung - mehr Tierschutz fürs Wild
|
|
|
An der breiten Öffentlichkeit wird diese Neuerung vermutlich vorbeigehen, aber zum Jahreswechsel hat das Wirtschaftsministerium einen Schritt gemacht, der hoffentlich den Tierschutz bei der Jagd ein gutes Stück voranbringt! Es geht darum, dass Wild, was vielleicht bei einem Verkehrsunfall oder auch bei einer Drückjagd verletzt und nicht sofort getötet wurde, möglichst schnell von professionellen Mensch-Hund-Gespannen nachgesucht und erlöst wird. Im …
|
|
|
|
|
|
Wuids Bayern Festival: Super Stimmung und Spendenlaune
|
|
|
150 Gäste und ein Spendendurchschnitt von 12 Euro pro Person für´s Wilde Bayern und seine Arbeit für Bayerns wilde Mitbewohner - wir könnten in die Luft hüpfen vor Freude und Dankbarkeit. Dankbarkeit nicht nur den Spendern gegenüber, sondern auch ganz wesentlich den Organisatoren von machastattredn, vor allem Michi Schmid, dann dem Girgl von der Weyhalla und den grandiosen Bands Crust´n´Drillaz, …
|
|
|
|
|
|
|