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Lieber Leser, liebe Leserin,
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merken Sie es auch? Draußen ändert sich was. Das Licht wird länger und heller, die Luft beginnt wieder nach Erde zu riechen, und die Geräusche der Vögel kriegen einen anderen Tonfall. Am Brutkasten für Blaumeisen auf meinem Fensterbrett herrscht plötzlich eilige Betriebsamkeit. Gerne würde ich den einfliegenden Gästen zurufen. Halt, macht mal langsam, das dicke Ende vom Winter kommt bestimmt noch! Aber gegen ihre innere Uhr komme ich wohl nicht an: Sie pfeifen Balzgesänge und bereiten sich aufs Brüten vor.
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Das Futterhäuschen ist für ein paar Tage (bis es wieder kalt wird) zweitrangig, und deshalb können auch wir Menschen, die wir den Vögeln Gutes tun wollen, uns zwischendrin mal den Brutkästen zuwenden. Wo und wie können wir vielleicht noch Unterschlupf schaffen? Tipps dazu finden Sie unten - für Profis sogar eine ganze Broschüre zu "Artenschutz am Haus".
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Falls Sie jetzt sagen: "Nun kommen die schon wieder mit ihrem Vogelschutz daher", möchten wir darauf hinweisen, dass das keineswegs Zufall oder bloß ein blöder Spleen von uns ist. Die jüngsten Volks-Vogelzählungen in Bayern und Österreich zeigen, dass in den vergangenen zehn bis 15 Jahren dramatische Rückgänge zu verzeichnen sind. Immer weniger Vögel zählten die Menschen in ihren Gärten, und auch bei den Arten zeigt sich eine Verschiebung hin zu ein paar Opportunisten, während die Spezialisten nach hinten leise von den Listen kippen. Lassen wir das nicht zu und helfen wir ihnen beim Überleben, wo es geht!
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Wer auf dem Land wohnt und Zugriff auf ein bisschen Fläche hat, zum Beispiel im Jagdrevier, könnte auch die Eulen unterstützen. Unser großer Favorit ist gerade die Mäuseburg - eine Art Ministadl, das man als Luxushotel für Kleinsäuger auf einer Wiese oder im Wald errichtet. Greifvögel und Eulen werden diese Snackbar dankbar annehmen, erst recht, wenn das dicke Ende des Winters doch noch kommt. Und unser Video des Cornell Lab im Blogbeitrag zeigt, wie dankbar eine Eulenmutter ist, wenn ihr Gatte sie während der Brutzeit regelmäßig mit solchen Mäusen versorgt.
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Fürs winterliche Jagdrevier finden Sie in unserem Shop außerdem ein hübsches, nett aufgemachtes Schild, das dazu dienen kann, Wanderer und andere auf den Wegen zu halten und über die Bedürfnisse der Tiere zu informieren.
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Wildes Bayern ist inzwischen schon wieder damit beschäftigt, genau diese Bedürfnisse zu verteidigen. Wir erfahren von Schonzeitverkürzungen fürs Reh- und Rotwild und von beantragten Saufängen. In allen Fällen schalten wir uns mit unserem Fachwissen ein, und wo die Lage klar ist, gehen wir auch juristisch gegen die Einschränkungen des Tierschutzes vor. Wenn Sie unsere juristische Arbeit für die Rechte der Wildtiere unterstützen möchten, können Sie das sehr gerne hier mit einer Spende tun!
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Das Rotwild oder auch Edelwild steht im Mittelpunkt einer neuen Zeitschrift, die genau so heißt: "Edelwild". Wer sich für echtes Praktiker- oder Wissenschaftlerwissen rund um den Hirsch interessiert, sollte das PDF herunterladen! Einen lesenswerten Beitrag zum Thema "Gesunde Wildbestände" hat außerdem der Zoologe Prof. Pfannenstiel verfasst. Und auch die neue Ausgabe der "Jagd in Tirol" legen wir Ihnen ans Herz, denn darin ist eine gute Mischung an kompetenten Fachbeiträgen zu Wild im Januar enthalten.
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Viel Vergnügen beim Lesen, beim Vögelbeobachten und vielleicht auch beim Mäuseburgbauen wünscht Ihnen
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Ihr Team vom Wilden Bayern
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Wissen und Austausch zum Hirsch: "Das Edelwild"
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Aus Schleswig-Holstein stammt eine neue Initiative, das Wissen von Praktikern und Wissenschaftlern zum Rotwild zu bündeln und zu verbreiten. Die Online-Veröffentlichung „Das Edelwild“ soll laut Herausgeber dem fachlichen Austausch zwischen Jagdpraktikern, Wildbiologen und Jagdwissenschaftlern im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus dienen. Wissenschaftler und Wildbiologen erhalten hier Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und um Mitwirkung zu werben, und wissenshungrige Jagdpraktiker haben …
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Vogelzählungen mit erschreckenden Ergebnissen
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Im Januar haben einige Vogelschutzverbände wieder ihre jährlichen Zählungsaufrufe gestartet. In Österreich wie auch in Deutschland notieren dann Bürger alle Vogelbeobachtungen, die sie binnen einer gewissen Zeit im Garten machen. In Österreich haben zwischen dem 5. und 7. Januar knapp 28.000 Bürger Vögel gezählt und ihre Sichtungen an die Organisation Birdlife Österreich gemeldet. Dabei macht sich ein erschreckender Langzeittrend bemerkbar: …
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Projekt bietet super Tipps zu Artenschutz am Haus
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Die gemeinnützige GmBH Artenschutzmanagement aus Baden-Württemberg ist vor kurzem mit ihrer überarbeiteten und aktualisierten Internetseite online gegangen. Sie bietet jede Menge nützlicher Infos und Tipps zum Thema Artenschutz in Siedlungen und konkret bei Bau und an Gebäuden - vom Umgang mit Spatzen am Wohnhaus über die Fledermaus in der Wohnung bis hin zu insekten- und vogelfreundlichen Gärten. Das Material entstammt …
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Spannende Januar-Beiträge aus der "Jagd in Tirol"
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Es ist fast Ende Januar und noch dazu Vollmond - wer jetzt ein wenig Schnee hat und nachts mal über die Felder schaut, kann mit etwas Glück den einen oder anderen Fuchs laufen sehen. Denn die Paarungszeit, also die Fuchsranz, ist in vollem Gange! Rüden und Fähen sind in ihren edelsten Winterpelzen auf den Läufen und begegnen sich zum Liebesspiel. …
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Massive Kritik an Referentenentwurf des BMU
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Erneut hat das Bundesumweltministerium (BMU) den Umweltverbänden in Zusammenhang mit dem Windkraftausbau gehörig das Kraut ausgeschüttet. Wie unser Partnerverein VLAB in einem Brief an das Ministerium vom 5. Januar beklagt, wurde zum wiederholten Mal eine Stellungnahme der Verbände in einem Zeitraum angefordert, die für diese kaum zu schaffen war und eine solide fachliche Arbeit unmöglich machte. Konkret geht es um …
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Jetzt Eulen unterstützen und Mäuseburgen bauen!
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Hier kommt wieder ein Beitrag für Herz und Seele, denn wer von uns hat schon die Chance, jungen Schleiereulen beim Aufwachsen zuzusehen? Hier dazu ein wunderbares Video vom Cornell Lab - eine Eulenkindheit im Schnelldurchlauf Eulen sind überhaupt ein aktuelles Thema, denn jetzt im Winter haben die Mäusespezialisten teils große Probleme, ihre Beute unter dem (verharschten) Schnee zu finden. Wer …
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Jetzt im Shop: Schild für Wildtierschutz im Winterrevier
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Jetzt im Spätwinter ist die härteste Zeit für unsere Wildtiere, speziell in den Bergen. Die Körperreserven gehen zur Neige, aber neue Nahrung ist noch nicht verfügbar. Die Kraft ist weitgehend aufgezehrt. Kommt jetzt ein Schlechtwettereinbruch, rafft es so manche Gams oder manches Rothirschkalb noch dahin. Umso wichtiger ist, dass die Tiere draußen jetzt in Ruhe gelassen werden! Muntere Ski-, Rodel- …
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Prof. Pfannenstiel: Was sind wahrhaft gesunde Wildbestände?
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Jagdgesetze fordern gesunde und an die Landeskultur angepasste Wildbestände. Aber was heißt das genau? Dem ist der Zoologe und Jäger Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel in einem Beitrag in der Zeitschrift "Pirsch" nachgegangen. Er schreibt: "Gesund heißt nicht nur frei von Krankheiten. Gesund ist ein Wildbestand nur dann, wenn er nach Altersklassen und Geschlecht möglichst naturnah gegliedert ist und genügend Individuen …
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Wie wirkt Licht in der Umwelt auf Insekten und Vögel?
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Lichtverschmutzung wirkt sich auf den Körper und das Verhalten vieler Tiere aus. Manche sind einfach aktiver als sie es bei Dunkelheit wären, andere (Vögel) fangen früher mit dem Gesang an, wieder andere weisen erhöhte Melantoninwerte auf, werden vom Licht angelockt oder schlafen schlicht weniger. Wie genau nächtliches Licht sich auswirkt, ist aber noch nicht für alle Arten ausreichend erforscht. Bernhard …
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