Aktuelles

(c)Norddeutsche Wildtierrettung

 

 

Die Norddeutsche Wildtierrettung (NWR) möchte sich bei allen Drohnenteams, die seit Anfang der Mähsaison im Kitz- und Bodenbrüter-Rettungseinsatz sind, herzlich bedanken und unterstützt 10 Teams mit je 250 Euro. Voraussetzung für den Erhalt der Zuwendung ist ein Erfahrungsbericht unter Angabe folgender Punkte:

  • Einsatzgebiet
  • Flächengröße
  • Teamgröße
  • Suchtechnik 
  • Angaben zum Bautyp der eingesetzten Drohne und Kamera
  • Anzahl der geretteten Kitze
  • Gesamtanzahl der geretteten Jungtiere
  • Ansprechpartner des Teams mit Kontaktdaten für die Homepage

 

Dieser Erfahrungsbericht soll anschließend auf der Homepage der NWR veröffentlicht werden. Daher ist die Freigabe der eingesendeten Daten notwendig. Beteiligen können sich alle Rettungsteams, bei denen eine eigene Gemeinnützigkeit oder Gemeinnützigkeit der übergeordneten Organisation, z. B Kreisjägerschaft nachgewiesen ist. Erhalten können diese Zuwendung die 10 Teams, die als erste Angaben zu den Punkten eingesendet haben. Die Aktion startet am 31.05.2020 und endet am 30.06.2020.

 

Ansprechpartner:

Norddeutsche Wildtierrettung e. V. 
Andreas Alfred Brandt
Rauchstraße 31
22043 Hamburg
Tel.: 0 40 / 36 37 70
Fax: 0 40 / 36 36 15
Mail: info@norddeutsche-wildtierrettung.de
www.norddeutsche-wildtierrettung.de

 

 

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

Nationale Alleingänge sind im vereinten Europa leider Alltag – das macht nicht erst die Covid-19-Krise deutlich. Auch auf den Umgang mit Wildtieren, die unter besonderem EU-Schutz stehen, trifft das zu. Ein gutes Beispiel dafür ist die Alpengämse. Sie steht unter dem besonderen Schutz der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU und ist obendrein in der Berner Konvention aufgeführt. „Die Alpen-Anrainerstaaten in der EU sind daher verpflichtet, den Zustand ihrer Gamspopulationen regelmäßig zu erheben und zu bewerten“, betont Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung und ergänzt: „Erst bei einem günstigen Erhaltungszustand der Populationen darf die Gämse gejagt werden.“

 

Gemeinsame Studie über die Alpengämse

Die Studie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung und des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC). Ebenfalls maßgeblich beteiligt war Dr. Christine Miller, 1. Vorsitzende des Vereins Wildes Bayern e.v:. Das Ergebnis: Zwischen den einzelnen Staaten des Alpenraumes gibt es erhebliche Unterschiede beim Monitoring und Management ihres gemeinsamen Schutzgutes, der Alpengams. „Während Frankreich, Italien und Slowenien den Erhaltungszustand der Gämse durch ein aufwendiges Monitoring der lebenden Gamspopulation abschätzen, melden Deutschland und Österreich einfach nur die Zahl der abgeschossenen Tiere an die EU“, kritisiert Münchhausen. „Daten und Analysen zur Alters- und Sozialstruktur der Gamsbestände werden völlig außer Acht gelassen, obwohl gerade diese Angaben eine professionelle jagdliche Nutzung auszeichnen.“ 

 

Bei der Planung jagdlicher Eingriffe werden die Unterschiede noch deutlicher: In fast allen EU-Ländern wird die Abschusshöhe unter Berücksichtigung biologischer Daten wie der natürlichen Wintersterblichkeit festgesetzt; in Bayern wird die Abschusshöhe lediglich am Zustand der Waldvegetation abgeleitet. „Die mangelhafte Umsetzung der EU-Vorgaben gipfelt in Bayern in der Ausweisung von Gebieten, in denen die Gämse gar keine Schonzeit mehr hat“, so Münchhausen. Dabei weisen Untersuchungen der Deutschen Wildtier Stiftung darauf hin, dass die Gamsbestände in Bayern viel zu intensiv bejagt werden. Damit ist ihr Erhaltungszustand in Deutschland nicht günstig und die Zukunftsaussichten sind düster. Die Deutsche Wildtier Stiftung und der CIC fordern daher ein umfassendes Monitoring der Gämse in Bayern, keine lokale Verlängerung von Jagdzeiten und die Ausweisung von Gebieten mit Jagdruhe, damit sich die Populationen regional wieder erholen können.

 

Unter diesem Link können Sie die Studie „Die Gams in Europa“ downloaden... 

 

Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung

 

(c)Screenshot UMK 2020 Hessen

 

Um das „Tempo der Energiewende deutlich zu erhöhen“, beschlossen die Umweltminister des Bundes und der Länder bei Ihrer Konferenz am 15. Mai 2020 eine Privilegierung der Windkraft gegenüber naturschutzrechtlichen Belangen. Hierzu soll künftig im § 45 Abs. 7 Nr. 4 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) die Tötung von Vögeln und Fledermäusen beim Betrieb von Windkraftanlagen gesetzlich legalisiert werden. Faktisch wird dadurch der Windkraft eine absolute Priorität vor den berechtigten Belangen des Naturschutzes eingeräumt.

 

Das vorläufige Ergebnisprotokoll der Videokonferenz mit Stand vom 15. Mai 2020 finden Sie hier...

 

Kritik gegen dieses Ergebnis vom Verein für Landes- und Artenschutz

Der VLAB wird sich als anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigung mit allen rechtlichen Möglichkeiten gegen die Umsetzung dieses Beschlusses wenden. "Die §§ 44 f BNatSchG bilden die zentrale Schutznorm des nationalen besonderen Artenschutzrechts, welches für die von ihr erfassten Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensstätten Sicherungsmechanismen vorsieht. Sie sind ein markantes Teilelement des komplexen Regelungsgefüges aus Vorschriften des EU- und nationalen Arten- und Naturschutzrechts und haben einen bedeutenden Anteil an der Aufgabe, Regelungsvorgaben des EU-Artenschutzrechts zur innerstaatlichen Verwirklichung zu verhelfen. Eine derartige Einschränkung, wie von der Bundesumweltminister-Konferenz beschlossen, verstößt aus unserer Sicht eklatant gegen die Vorgaben des EU-Rechts".

 

Weitere Informationen über den VLAB finden Sie unter diesem Link...

 

 

 

 

 

 

(c)Peter Stumpf

 

Die Kitzretter haben jetzt Hochsaison. Unermüdlich sind jetzt Tierschützer, Jäger und Landwirte im Einsatz um Kitze (und andere gefährdete Tiere, vom Hasen bis zu bodenbrütenden Wiesenvögeln) davor zu retten zerstückelt und getötet zu werden.

 

Gut bewährt haben sich dabei auch die Gründung lokaler Verein, die gezielt Spenden und Unterstützung sammeln können. Die rechtliche Lage ist vielen Grundeigentümern und Landwirten immer noch nicht ausreichend bekannt: Rechtlich steht unstreitig fest, dass der Landwirt gemäß § 17 Tierschutzgesetz als „Störer und „Urheber der Gefahr“ verpflichtet ist, alle erdenkliche Vorsorge zu treffen, damit Kitze nicht ausgemäht werden.

Es reicht daher bei Weitem nicht aus einmal durch die zu mähende Wiese zu spazieren (auch mit mehreren Personen). Oft können auch Hunde die geruchlosen Kitze nicht vollständig in einer großen Wiese entdecken. Die beste Methode ist zur Zeit eine Drohne mit Wärmebildkamera. Inzwischen ist die Technik soweit fortgeschritten, dass Kitze im hohen Gras sicher entdeckt werden.  

 

Wir verstehen nicht, dass Landwirte  über sechsstellige Beträge für Ihre Traktoren ausgeben, die eine Fülle technischer Spezialsysteme, Sensoren etc. verfügen. Es wäre inzwischen ein Leichtes eine Wärmebildkamera vorne am Traktor fest zu installieren, dazu einen Bildschirm im „Cockpit“ des Traktors mit einer akustischen Warnanlage. Alle Traktoren müssten mit einer derartigen „Serienausstattung“ versehen werden. Der Hinweis, dass es dann länger dauert, die Wiesen zu mähen, greift nicht. § 17 Tierschutzgesetz steht über jegliche wirtschaftliche Erwägungen. 

 

Dies muss in Zukunft in den Diskussionen mit Verbandsvertretern und Politikern mit Gewicht vertreten werden. 

 

Weitere Artikel zum Thema Kitzrettung finden Sie hier

 

 

 

 

(c)#LasstdieSauraus

 

Es war eine beeindruckende Demonstration: Mit Videos, Bildern und Worten haben am Samstag, dem 2. Mai 2020 unter dem Hashtag #LasstDieSauRaus auf Facebook und Instagram Tausende die vollständige Abschaffung der grausamen Kastenstände in Deutschland gefordert.

 

Eine Auswahl des bunten Protests findet Ihr unter folgendem Instagram-Account...

#LasstdieSauraus - Instagram...

 

#LasstdieSauraus - Über die Aktion

Schweine sind intelligente, reinliche und soziale Tiere. Dennoch werden 2 Millionen Muttersauen in Deutschland dazu gezwungen, die Hälfte ihres Lebens qualvoll in engen Metallkäfigen zu verbringen. Diese verletzen sogar ihre elementarsten artgemäßen Grundbedürfnisse. Zur weitgehenden Bewegungsunfähigkeit verdammt, stoßen sich viele der Sauen aus Verzweiflung ihre Schnauzen an den Metallstäben blutig oder zeigen andere schmerzverursachte Verhaltensauffälligkeiten.

 

Online wie offline wie z.B. bei der Mahnwache in Nürnberg hat man gesehen: Die Menschen in Deutschland haben genug von dieser Tierquälerei, sie wollen, dass die Politik endlich und unverzüglich handelt. Auch weiterhin bitten die Verantwortlichen um Unterstützung "Wir bitten Sie: Setzen Sie sich in den Verhandlungen der Bundesländer mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium dafür ein, dass Kastenstände in Deutschland nach dem Vorbild von Großbritannien und Schweden verboten werden. Mit der Umsetzung muss sofort begonnen werden, denn das extreme Leiden duldet keinen Aufschub. Eine erneute Verschiebung oder jegliche Novelle der Tierschutz Nutztierhaltungsverordnung, die Kastenstände erlaubt, setzt nicht nur die Tierquälerei fort, sondern lässt auch die Landwirte in einem fortwährenden rechtlichen Schwebezustand. Kastenstände verstoßen gegen das Tierschutzgesetz und das Grundgesetz! Nur eine vollständige Abschaffung gewährleistet Planungssicherheit. Solange es Kastenstände in diesem Land gibt, werden wir unsere Proteste nicht nur fortsetzen, sondern verstärken, denn eine immer breiter werdende Mehrheit der Bevölkerung steht hinter uns. Wir fordern Sie auf: Handeln Sie jetzt, prüfen Sie Ihr Gewissen und warten Sie nicht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Normenkontrollantrag des Landes Berlin".

 

Auch wir vom Verein Wildes Bayern e.V. und viele Millionen Mitmenschen unterstützen diese Aktion. Weitere Vereine, die diese Aktion unterstützen sind:

  • Bündnis Bayerischer Tierrechtsorganisationen (BBT)
  • Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. (AGfaN)
  • V-Partei³
  • Animals United
  • AkTIERvisten Oberland - Aktiv für Tierschutz und Tierrechte
  • Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  • Vegetarische Initiative e.V.
  • Tier-&-Mensch Lindau / Bodensee
  • Tierhuus- Insel Föhr e.V.
  • Robbenzentrum Föhr
  • mensch fair tier
  • Tierschutzverein Noris e.V., DIE LINKE - Landesarbeitsgemeinschaft
  • Tierschutz und Tierrechte Bayern
  • Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft
  • PAKT e.V.,
  • Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht
  • Partei für die Tiere
  • AKuT e.V.
  • Grüne Jugend Nürnberg Great Ape Project
  • Unsere Hände für viele Pfoten e.V.
  • CIW Contra
  • Industriehuhn Wedemark
  • ÖDP Nürnberg
  • Stiftung Mensch und Tier Neubiberg
  • Peter Hübner - im Kampf für die Rechte der Tiere
  • Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz
  • Grüne Jugend
  • Hessen
  • Bürgerinitiative LAHSTEDT-ILSEDE FÜR TIER, MENSCH und UMWELT
  • Bündnis 90/Die Grünen
  • Bezirksverband Mittelfranken
  • Menschen für Tierrechte Nürnberg

 

Weitere Informationen über #LasstdieSauraus finden Sie unter diesem Link...

 

Außerdem interessant:

So ein Sauleben - Ein Video über den Kastenstand von ProVieh

 

 

 

(c) Münchner Merkur / Tegernseer Zeitung - 6. Mai 2020

 

„Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind eben gleicher!“ so heisst der Spruch, mit dem die Schweine in George Orwell´s "Farm der Tiere“ erklären, warum gleiches Recht in ihrem Staat nicht für alle gilt. An diese Erzählung musste ich denken, als ich auf die Steige im Schutzgebiet aufmerksam gemacht wurde. Weder die planende Schutzwaldsanierungsstelle noch der Forstbetrieb kamen auf die Idee, diese Vorhaben mit der Naturschutzbehörde abzustimmen, geschweige denn einen Antrag auf Genehmigung zu stellen. Inzwischen wurden uns weitere Steigbaue in Schutzgebieten angezeigt. Keiner davon jemals genehmigt.

Besonders empörend ist neben den möglichen Verstößen gegen Naturschutzrecht auch die sehr unsensible Anlage der Steige. Gerade der Steig am Wenigberg, um den es jetzt im aktuellen Streit im Mangfallgebirge geht, führt sicher zu mehr Erosion und Humusschwund auf den Freiflächen. Und dabei müssen – laut der offiziellen Begründung von Forstseite – mit Hilfe dieser Steige doch die Wildtiere aus diesen Gebieten „lethal verdrängt“ werden, damit genau Erosion, starker Niederschlagsabfluss und Humusschwund unterbunden werden. Das Positive an dem Fall: Selten wurden die „Erklärungen“ für die Notwendigkeit der massiven Wildverfolgung so deutlich wie hier! Und es scheint, dass auch die Bevölkerung rund um das „Bergsteigerdorf“ Kreuth, auf dessen Gemeindegebiet die Steige gebaut wurden, das nicht mehr so einfach als zwingende Notwendigkeit schluckt. Deshalb unsere Bitte. Haltet die Augen auf und dokumentiert den nicht so sanften Wegebau in den Sanierungsgebieten der Staatsforsten. Wir freuen uns auf Eure Bilder!

 

 

(c) Andreas Hartl - LBV (Kiebitz)

 

Die Pressemeldung des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) im Anschluss an diesen Text haben wir zum Anlass genommen die Betriebsleiter der Forstbetriebe am Alpenrand – mit Vorkommen von Hasel-, Auer- und Birkhühnern auf ihren Flächen, zu bitten, auf die Bejagung in sensiblen Flächen bis zum Abschluss der Brutsaison und dem Flügge-Werden der diesjährigen Brut zu verzichten. 

 

Schließlich führt nicht nur in den bekannten Wiesenbrütergebieten der Jagdbetrieb zu einer vermeidbaren und unter Umständen massiven Störung der dort brütenden Vogelarten. Die Flächen des Forstbetriebe von Berchtesgaden bis Sonthofen, und im „Nationalpark Berchtesgaden“ umfassen nicht nur ausgewiesen SPA Gebiete, sondern auch umfangreiche Jagdflächen in den Vorkommensgebieten von geschützten Bodenbrütern. Der Schutz von Raufußhühnern ist ebenso wichtig und notwendig wie der von Wiesenbrüterarten. Auch in den Naturschutzkonzepten der BaySF und der einzelnen Forstbetriebe, ebenso wie im Nationalparkplan wird der Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse von geschützten Rauhfußhuhnarten großer Stellenwert eingeräumt.

 

Viele der Vorkommen von Hasel-, Auer- und Birkhuhn liegen in Flächen, die in den betriebseigenen Jagdkonzepten der Forstbetriebe als Zone 1 oder Zone 2 ausgewiesen sind. Das bedeutet, dass nicht nur in der Balzzeit die Flächen der Zone 1 (Flächen ohne jegliche Schonzeit) regelmäßig beunruhigt worden sind. Ab 1. Mai begann nun auch in den Zone 2 Gebieten ein intensiver Jagdbetrieb. Vor allem Sammelansitze mit vielen Jägern, die zum Teil auch oft in Begleitung ihrer Hunde sind, führen zu einer massiven und flächenhaften Beunruhigung in den Vorkommensgebieten der geschützten Arten. Auch muss bei Jagdbetrieb immer davon ausgegangen werden, dass unter Umständen auch Nachsuchen durchgeführt werden müssen, möglicherweise muss dabei auch der Hund geschnallt werden. Eine derartige Beunruhigung kann sogar zur kompletten Aufgabe, bzw. Abbruch der Brut führen. Nur durch einen Jagdverzicht in diesen sensiblen Zeiten, kann das sicher verhindert werden.

 

Wir haben daher die verantwortlichen Herren gebeten, in Ihrem jeweiligen Forstbetrieb, bzw. Park-Forstbetrieb die Jagd in den SPA-Gebieten und in den bekannten Vorkommensgebieten von Rauhfußhühnern  bis Ende Juli (gemäß dem Naturschutzkonzept des Betriebes und der BaySF) einzustellen. Wir würden uns freuen, wenn unserer Bitte, die das Ansuchen des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) aufgreift, nachgekommen würde. Dies würde auch zu einem effektiven Arten- und Naturschutz in den bayerischen Staatsforstbetrieben und im „Nationalaprk Berchtesgaden“ führen.

 

Im Anschluss lesen Sie die Originalmeldung des LBV:

 

Brachvogel und Co. unter Druck - LBV fordert Jäger zum freiwilligen Verzicht auf die Maibockjagd in Wiesenbrütergebieten auf

Ab dem 1. Mai ist die Jagd auf Rehwild wieder erlaubt. Für viele Jäger ein fester Termin im Kalender, um den Maibock zu schießen. Das Problem: In Gebieten mit Wiesenbrütern kann die Jagd erhebliche Störungen bei den gerade brütenden Vögeln, wie Großer Brachvogel oder Kiebitz verursachen. „Wir fordern die Jäger auf, in sensiblen Wiesenbrütergebieten auf die Maibock-Jagd während der Brutzeit freiwillig zu verzichten, wie es bereits andere Jäger vormachen und den Schutz von Brachvogel, Bekassine oder Kiebitz voranzustellen“, sagt der LBV-Landesfachbeauftrage Dr. Andreas von Lindeiner.

 

Am 1. Mai beginnt wieder die Jagd auf das Rehwild und zahlreiche bayerische Jäger werden abends auch in Wiesengebieten auf ihren Jagdkanzeln sitzen. Viele sind sich dabei nicht bewusst, dass diese Jagdform zu erheblichen Störungen der gerade brütenden Wiesenvögel führen kann. „Unsere Wiesenbrüterschützer vor Ort berichten beispielsweise aus dem Königsauer Moos bei Dingolfing, den Wiesen südlich des Ammersees, dem Haarmoos bei Laufen sowie den schwäbischen Gebieten Mertinger Höll und Pfäfflinger Wiesen von Jägern, die teils massive Jagdkanzeln mitten in den Brutgebieten der störungsempfindlichen Vögel gebaut haben“, so von Lindeiner.

 

Die Situation für bodenbrütende Vögel ist höchst alarmierend und hat sich durch die Entwässerung vieler Gebiete und die Trockenheit in den letzten Jahren weiter stark verschlechtert. „Abendliche oder nächtliche Störungen durch die Jagd bedeuten erheblichen Stress und zusätzliche Gefahren für die Vögel und ihren gerade schlüpfenden Nachwuchs“, erklärt der LBV-Landesfachbeauftragte. Das gilt vor allem wenn die geschossenen Rehe mit Fahrzeugen aus den Wiesen geborgen werden. Zum Teil werden die Innereien der erlegten Tiere auch vor Ort liegen gelassen. Das lockt nächtliche Beutegreifer, wie den Rotfuchs, an und stellt eine weitere Gefahr für die jungen Wiesenbrüter dar.

 

Dabei gibt es auch positive Beispiele. In vielen Gebieten arbeiten Jäger, Landwirtschaft und Naturschutz bereits sehr eng und vertrauensvoll zusammen, um die letzten bayerischen Wiesenbrüter zu schützen. „Viele Jäger in wichtigen Wiesenbrütergebieten, wie beispielsweise dem Wiesmet am Altmühlsee oder in der Regentalaue bei Cham, haben sich vor Ort mit dem Naturschutz auf einen freiwilligen Verzicht der Jagd zu dieser sensiblen Zeit geeinigt und leisten so ihren Beitrag zum Schutz von Brachvogel und Co.“, sagt der LBV-Artenschützer. Der LBV fordert auch andere Jäger mit Revieren in sensiblen Wiesenbrütergebieten auf, dort im Mai auf die Jagd zu verzichten und dem guten Beispiel ihrer Kollegen zu folgen.

 

Weitere Hintergrundinfos

Wiesenbrüter gehören zu den am stärksten gefährdeten Vogelarten Bayerns. Von den neun Arten, die zu dieser Vogelgruppe zählen, stehen sieben (Großer Brachvogel, Uferschnepfe, Rotschenkel, Bekassine, Braunkehlchen, Wiesenpieper, Grauammer) auf der Roten Liste in der Kategorie 1 „vom Aussterben bedroht“ und zwei (Kiebitz, Wachtelkönig) in der Kategorie 2 „stark gefährdet“. Sie geraten durch verschiedene Faktoren unter Druck.

 

Insbesondere der Verlust und die Verschlechterung ihres Lebensraumes durch intensive Bewirtschaftung, Entwässerung und Störungen durch menschliche Aktivitäten setzen ihnen schwer zu. In den meisten Gebieten erreichen die charismatischen Arten keinen ausreichenden Bruterfolg mehr. Deshalb müssen alle Gefährdungsfaktoren vermieden werden, die verhindern, ihren Erhaltungszustand wieder zu verbessern.

Quelle: LBV

 

 

(c)LassdieSauraus 

 

Am 15.05.2020 entscheidet der Bundesrat voraussichtlich über die Zukunft von Millionen Sauen in Deutschland, die einen Großteil ihres Lebens in engen Metallkäfigen fristen. Kurz vor der letzten Sitzung im Bundesrat wurde der Tagesordnungspunkt zum Kastenstand erneut abgesetzt und verschoben. Das Ziel der Aktion: Dass dieses Mal endlich zugunsten der Muttersauen entschieden wird!

 

Online-Aktionstag am 02.05.2020 - Kastenstände abschaffen! - Sauenleid im Kastenstand jetzt beenden!

So könnt Ihr Euch beteiligen und den Tieren eine Stimme geben:

  1. Protest-Vorlage herunterladen und ausdrucken oder eigene Protestbotschaft auf einen DIN A4-Zettel schreiben
  2. Foto mit der Protestbotschaft machen
  3. Das Foto am 02.05. im eigenen Profil bei Facebook hochladen, als Text #LasstDieSauRaus eintippen und dann posten
  4. Wichtig: Den Beitrag nach dem Posten öffentlich stellen (dazu auf die Weltkugel klicken), damit er unter dem Hashtag (#LasstDieSauRaus) finden ist und wir eine möglichst große Reichweite haben 

Je mehr Menschen mitmachen, desto sichtbarer werden die Forderungen! Zusätzlich gibt es auch noch eine Facebook-Verstaltung - hier könnt Ihr die Aktion liken und bei Euren Freunden bekanntmachen. Außerdem könnt Ihr die Bilder am und ab dem 02.05. auch bei Instagram und/oder Twitter, um die Reichweite zu erhöhen.

 

 

 

Medienecho zum #LassdieSauraus Online-Aktionstag gegen Kastenstand

Auch viele Medien haben den Aufruf zum Online-Aktionstag aufgegriffen, wie zum Beispiel:

 

 

 

(c)DHaas - Waldrapp

 

2019 kehrte das Weibchen Sonic als erster Waldrapp 400 Jahre nach der Ausrottung  wieder in das ehemalige Brutgebiet bei Überlingen am Bodensee zurück und wurde dadurch berühmt. Dafür suchte sie sich, aus dem Wintergebiet in der Toskana kommend, in der Schweiz einen Weg über die Zentralalpen. Im Herbst kehrte Sonic in die Toskana zurück, um am 7. April 2020 neuerlich aufzubrechen. Wieder folgte das inzwischen geschlechtsreife Weibchen derselben Route. Nach einer Verzögerung, infolge von Schlechtwetter, erreichte sie am 18. April den Kanton Graubünden. Die Nacht auf den 19. April verbrachte sie im Gemeindegebiet von Lohn im Naturpark Beverin. Dort wurde sie am darauffolgenden Morgen von einer Bewohnerin des Ortes unterhalb eines ungesicherten Strommasten tot aufgefunden, von einem verständigten Wildhüter geborgen und zur pathologischen Untersuchung ins Tierspital Bern gebracht.  

 

Todesursache Stromschlag?

Als Ursache für den Tod wird von einem Stromschlag ausgegangen. Für den Leiter des europäischen Wiederansiedlungsprojektes, den Biologen Johannes Fritz, ist das nicht überraschend: „Stromschlag an ungesicherten Mittelspannungsmasten ist eine bislang viel zu wenig beachtete Bedrohung für die Artenvielfalt. 35% der Todesfälle bei unseren Waldrappen, einer vom Aussterben bedrohten Vogelart, werden dadurch verursacht.“

 

Wie die Universität Bern bei einer Studie im Kanton Wallis herausgefunden hat, gibt es auch übereinstimmende Daten für den Uhu in der Schweiz, so sind rund ein Drittel der Totfunde dieser Eulenart auf Stromschlag zurückzuführen. Damit ist auch für den Uhu Stromschlag die häufigste nicht natürliche Todesursache, was laut der Schweizerischen Vogelwarte Sempach eine ernstzunehmende Bedrohung für diese Art darstellt. Die Vogelwarte verlangt daher schon lange eine Sanierung der gefährlich konstruierten Mittelspannungsmasten in der Schweiz.

 

Betroffen von diesen elektrischen Fallen sind neben dem Waldrapp und dem Uhu auch andere Großvogelarten, wie der Weißstorch, der Rotmilan oder der gegenwärtig in der Westschweiz angesiedelte Fischadler. Aber auch kleiner Arten ab einer Spannweite von 70 cm sind stromschlaggefährdet. Strommasten werden gerne als exponierte Rast- und Schlafplätze genutzt. Dabei kann es durch Kurzschluss oder Erdung zum Stromfluss kommen, was für den Vogel in der Regel tödlich endet. Gerade bei sozial lebenden Vögeln, wie dem Waldrapp, kommen bei solchen Vorfällen oft mehrere Vögel gleichzeitig um. Dies zeigt ein Vorfall in Oberösterreich, bei dem ein ungesicherter Strommast als Schlafplatz genutzt wurde und den Tod von gleich fünf Waldrappen verursachte.

 

Das Wissen, wie elektrische Leitungen vogelsicher saniert werden können, ist schon lange vorhanden. Leitungen können mit Kunststoffummantelungen im Bereich der Masten isoliert und die Masten so gesichert werden. Die Wirksamkeit der Maßnahmen zeigt sich in Deutschland, wo auf der Basis einer gesetzlichen Regelung inzwischen mehr als 90% aller Masten bundesweit gesichert sind. Johannes Fritz: „Unsere Waldrappe halten sich viel in Süddeutschland auf, aber seit Jahren gab es dort keine Verluste durch Stromschlag. Daran zeigt sich, dass diese signifikante Bedrohung für die Artenvielfalt mit vergleichsweise geringem Aufwand umfassend beseitigt werden kann.

 

„Auch in der Schweiz muss das Nachrüsten von Strommasten eine vorrangige Maßnahme für den Artenschutz sein“, fordert auch Roger Graf, Geschäftsführer der Schweizer Zoovereinigung zooschweiz (www.zoos.ch), welche sich für die Wiederansiedlung der Waldrappe in der Schweiz engagiert. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Verband Schweizer Elektrizitätsunternehmen hat bereits 2009 einen aktuellen Katalog der gefährlichen Freileitungsmasten sowie der wichtigsten Sanierungsmassnahmen publiziert. Inzwischen sind einige Verbesserungen umgesetzt worden, beispielsweise im Wallis und im Berner Seeland. Aber noch immer befinden sich tausende gefährliche Strommasten in der ganzen Schweiz, wie der Fall des Waldrapps Sonic zeigt. In der aktuellen Vernehmlassung zu einer Gesetzesverordnung schlägt die Schweizer Regierung (Bundesrat) vor, dass die Sanierung von bestehenden Leitungen bis zum Jahr 2030 vorgenommen werden muss. Das geht dem Verband zooschweiz zu langsam. „Angesichts der Dringlichkeit ist rasches Handeln erforderlich; gefährliche Strommasten sollen bis Ende 2025 gesichert werden“, so Roger Graf.

 

Für das Wiederansiedlungsprojekt ist der Verlust von Sonic wohl ein herber Rückschlag, der aber die Gründung der Brutkolonie in Überlingen nicht gefährdet. Weitere elf Vögel sind derzeit am Weg aus der Toskana. Sie werden in den nächsten Tagen und Wochen hoffentlich wohlbehalten in Überlingen ankommen. Ob es in diesem Jahr schon zur ersten Brut kommt ist fraglich, da das nötige Brutmanagement für die noch junge Kolonie aufgrund der aktuellen COVID-19 Pandemie stark beeinträchtigt ist. In den beiden schon etablierten Brutkolonien Burghausen in Bayern und Kuchl im Land Salzburg sind bereits sieben Paare angekommen und haben zum Teil mit der Brut begonnen.

 

Im Rahmen des Artenschutzprojektes soll der Waldrapp in Europa wieder heimisch werden. Die wildlebende Population umfasst inzwischen rund 140 Tiere, aufgeteilt auf drei Brutgebiete und mit einem gemeinsamen Wintergebiet in der Toskana. In den nächsten Jahren sollen weitere Kolonien gegründet werden. Angedacht ist das auch für die Schweiz, wo der Waldrapp Mitte des 17. Jahrhunderts noch recht häufig vorkam und das für Europa bedeutende Vorkommen durch den damaligen Schweizer Naturforscher Conrad Gessner hinreichend belegt ist.

 

Quelle: Waldrappteam

 

Weitere Infos über das Waldrappteam und seine Arbeit  finden Sie unter www.waldrappteam.eu

 

 

(c) Archiv Wildes Bayern e.V.

 

Studien mit Wildtieren, die zum Beispiel einen Funksender am Halsband tragen um so deren Aktivitäten zu verfolgen und aufzuzeichnen haben Hochkonjunktur. Aber Vorsicht: So harmlos, wie diese Feldforschung oft daher kommt, ist sie für die betroffenen Tiere keineswegs!

 

Vorsicht – Lebensgefahr für die Wildtiere

Um Wildtiere mit Halsbandsendern ausrüsten zu können, müssen sie im Regelfall gefangen und immobilisiert werden. Dies erfolgt meist durch die Anwendung von diversen Medikamenten, die mit Hilfe einer „fliegenden Spritze“ in die Tiere injiziert werden und mit Hilfe derer eine Narkose der Wildtiere herbeigeführt werden soll. Vor allem die Narkose von Wiederkäuern ist aufgrund einer ganzen Reihe von Faktoren ein riskanter Vorgang. Selbst bei Zootieren, bei denen in der Regel günstigere Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Durchführung von chemischen Immobilisationen vorliegen, als bei freilebenden Wildtieren, kommt es immer wieder zu gefährlichen Narkosezwischenfällen.

 

Zu den grundsätzlichen Risikofaktoren besonders bei Vollnarkosen von Wiederkäuern gehören z. B. lebensgefährliche Blähungen des Pansens, oder Angriffe von Artgenossen oder Raben auf die betäubten Tiere.

 

Wo geht Hansi hin?

„Leider sind die Risiken und Spielregeln bei Tierversuchen in der freien Natur oft nicht bekannt – oder werden schlicht ignoriert!“ empört sich Dr. Christine Miller, Vorsitzende von Wildes Bayern e.V.. „Die Narkose von Wildtieren birgt enorme Gefahren für das Tier. Und auch das Halsband des Senders kann es verletzen, behindern oder gar zum langsamen, qualvollen Tod führen, wenn da geschlampt wird. Bei einem Tierversuch im Landkreis Bad Tölz gerieten vor Jahren etliche Hirsche mit dem Lauf in das Halsband und litten wochenlang bevor sie bemerkt und von einem Jäger erlöst werden konnten.“

 

Seit Jahren kämpfen die Wildtierschützer von Wildes Bayern daher dafür, dass die eigentlich im Gesetz vorgesehenen Regeln beachtet werden. In vielen Gesprächen und Diskussionen mit Fachleuten aus verschiedenen Ländern und Forschungsinstitutionen haben sie für das Thema sensibilisiert und bei etlichen Kollegen auch zu einem Umdenken geführt.

 

„In Italien veröffentlichten schon vor Jahren Fachtierärzte und Forscher Bücher und Artikel, wie bei verschiedenen Wildtierarten eine schonende Narkose ausgeführt werden kann. Zur gleichen Zeit wurden in Deutschland noch Kurse veranstaltet, in denen Forstingenieure und Jäger quasi im Hauruck-Verfahren „lernten“, wie sie große Wildtiere narkotisieren können“, so Dr. Miller. „Wenn es schiefgeht, dann stirbt das Tier eben, es ist ja eh jagdbar, versuchte mir ein ansonsten renommierten Kollege zu erklären.“ Auch wollten einige Forstbetriebe partout nicht einsehen, dass das Behängen von Wildtieren mit klobigen Senderhalsbändern und die Verabreichung von Medikamenten erst als Tierversuch beantragt und genehmigt werden muss.

 

Die Narkose von Wildtieren ist ein Eingriff, für die man einen guten Grund braucht, so die rechtliche Regelung. Eine wissenschaftliche Studie ist so ein guter Grund. Dr. Miller erläutert: „Aber nur ein paar Hirschen einen Sender umzuhängen, und dann zu schauen wo Hansi hinläuft, ist eben keine Wissenschaft. Leider sind viele sogenannte Wildtierforschungsprojekte bei uns, nur Pseudoforschung. Sie genügen nicht den fachlichen Standards für eine wissenschaftliche Arbeit. Zwei der Knackpunkte dabei sind die Stichprobengröße und die wissenschaftliche Fragestellung. Wo diese fehlt und weniger als 10 Tiere pro Gebiet besendert werden, kann man schon davon ausgehen, dass so eine „Studie“ oft gar nicht genehmigungsfähig wäre!“

 

Leifaden für die Besenderung von Tieren

Seit kurzem nun ist die Situation deutlich klarer. Mit Schweizer Gründlichkeit haben die Bundesämter für Veterinärwesen und Umwelt die Rechtsgrundlagen angepasst und in einem detaillierten Leitfaden („Vollzugshilfe“) dargelegt. In Deutschland hat nun der Arbeitskreis Wildtiere der Tierärztlichen Vereinigung Tierschutz (TVT) die Spielregeln zusammengefasst und erläutert. Vor allem die Genehmigungsbehörden haben jetzt eine aktuelle praxisgerechte Entscheidungshilfe an der Hand. Und die Narkose ohne Mitwirkung eines entsprechend ausgebildeten Fachtierarztes ist in Zukunft nicht genehmigungsfähig.

 

Die Wildtierschützer von Wildes Bayern freuen sich darüber besonders. Denn beharrliche Arbeit hinter den Kulissen zeigt so Erfolge. „Es geht uns nicht darum, gute Forschungsvorhaben an Wildtieren zu behindern, aber bis jetzt hatten Rotwild, Rehe, Wildschweine oder Gams weniger Schutz und Aufmerksamkeit als Labormäuse. Mit dem neuen Merkblatt der TVT ist ein Stück Rechtssicherheit auch für Wildtiere entstanden“, freut sich Christine Miller.

 

 

Seiten

Aktuelles und Aktionen

(c) Archiv Wildes Bayern e.V.

 

Der Landesvogelbund hat erst kürzlich in einer Pressemeldung davor gewarnt, in welcher Gefahr sich die bodenbrütenden Vögel befinden und dass ihre Lebenssituation höchst dramatisch auch. Auch der Verein Wildes Bayern e.V. hat bereits mehrfach (auf-)gefordert, die Jagd in den betreffenden Gebieten bis Ende Juli komplett einzustellen. 

 

(c)Screenshot "Der Dauerwald"

(c)ScreenShot Bluewin.ch

 

(c)Dozentur für Wildökologie und Jagdwirtschaft der Technischen Universität Dresden, Außenstelle Tharandt

 

Die Dozentur für Wildökologie und Jagdwirtschaft der Technischen Universität Dresden, Außenstelle Tharandt hat am 29. April 2020 mit Professor Dr. Dr. Herzog ein Interview zur "Verlängerung der Jagdzeiten" geführt.

 

(c)Archiv Wildes Bayern.de

 

Zur "Waldstrategie 2050" hat die "Gesellschaft für Wildtier- und Jagdforschung e.V. unter Prof. Dr. Michael Stubbe (1. Vorsitzender der GWJF), Prof. Dr. Dr. Sven Herzog sowie Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel an Julia Klöckner (Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den folgenden Brief geschickt:

 

(c) Gesellschaft für Wildtier-und Jagdforschung e. V.

 

Die Gesellschaft für Wildtier-und Jagdforschung e. V. unter Prof. Dr. Michael Stubbe (1. Vorsitzender der GWJF), Prof. Dr. Dr. Sven Herzog sowie Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel haben den folgenden Brief an Julia Klöckner, Bundesministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geschickt:

 

(c)Kitzrettung-Hilfe.de

Der Untertitel verrät, worum es bei dieser wissenschaftlichen Studie geht. Nämlich: Situation und Handlungsbedarf im Alpenraum. Auch die Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH hat in der Ausgaben "Jagenweltweit 03/2020" auf die Studie als Lesetipp verwiesen:

 

(c)Gämsenretter.de

 

(c)Norddeutsche Wildtierrettung

 

 

Die Norddeutsche Wildtierrettung (NWR) möchte sich bei allen Drohnenteams, die seit Anfang der Mähsaison im Kitz- und Bodenbrüter-Rettungseinsatz sind, herzlich bedanken und unterstützt 10 Teams mit je 250 Euro. Voraussetzung für den Erhalt der Zuwendung ist ein Erfahrungsbericht unter Angabe folgender Punkte:

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

 

(c)Screenshot UMK 2020 Hessen

 

(c)Peter Stumpf

 

Die Kitzretter haben jetzt Hochsaison. Unermüdlich sind jetzt Tierschützer, Jäger und Landwirte im Einsatz um Kitze (und andere gefährdete Tiere, vom Hasen bis zu bodenbrütenden Wiesenvögeln) davor zu retten zerstückelt und getötet zu werden.

 

(c)#LasstdieSauraus

 

Es war eine beeindruckende Demonstration: Mit Videos, Bildern und Worten haben am Samstag, dem 2. Mai 2020 unter dem Hashtag #LasstDieSauRaus auf Facebook und Instagram Tausende die vollständige Abschaffung der grausamen Kastenstände in Deutschland gefordert.

 

Eine Auswahl des bunten Protests findet Ihr unter folgendem Instagram-Account...

(c) Münchner Merkur / Tegernseer Zeitung - 6. Mai 2020

 

(c) Andreas Hartl - LBV (Kiebitz)

 

(c)LassdieSauraus 

 

(c)DHaas - Waldrapp

 

(c) Archiv Wildes Bayern e.V.

 

Studien mit Wildtieren, die zum Beispiel einen Funksender am Halsband tragen um so deren Aktivitäten zu verfolgen und aufzuzeichnen haben Hochkonjunktur. Aber Vorsicht: So harmlos, wie diese Feldforschung oft daher kommt, ist sie für die betroffenen Tiere keineswegs!

 

(c)

 

(c)Fräulein Brehms Tierwelt

 

Liebe Fräuleinwelt, wie geht es Euch? Weiter geht´s mit dem Fräulein TV Abenteuer. Hier kommt das Fräulein Programm für diese Woche:

 

(c)NaturHeimat Tannheimer Tal

 

Die Initiative NaturHeimat Tannheimer Tal ist ein loser Zusammenschluss von naturbegeisterten Menschen, die das Tannheimer Tal lieben. Ob Jäger, Förster, Landwirte, Unternehmer oder Pädagogen, die Mitglieder der Initiative verbindet der Respekt gegenüber der Natur und der Wunsch, sie zu schützen.

 

(c) privat

 

(c)#LasstdieSauraus

 

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

  • (c)Fräulein Brehms Tierwelt

 

Auch die "Fräuleinwelt" von Fräulein Brehms Tierwelt ist trotz Corona-Krise aktiv und vor allem kreativ. Am 9. April 2020 startet ein Schwalbenepos in sechs Teilen von Fräulein Brehm höchstpersönlich. Das sind die Premierentermine und Titel:

 

(c) pirvat - gut verstecktes Kitz im Gras

 

(c) Dieter Haas

 

"Gerne posten wir eine Meldung von Dr. Dieter Haas, über die Wirkung von Umweltgiften auf Sing- und Greifvögel und Amphibien. Alles was Insekten fängt und frisst kann Vergiftungen aufweisen“, so erläutert unsere 1. Vorsitzende Dr. Christine Miller einleitend den folgenden Artikel.

 

(c) Screenshot Petition Avaaz.org

 

 

(c)Screenshot Umweltmagazin UNKRAUT

 

Update, 17.03.2020 - Neuer Sendetermin " Gams im Visier: Geht Waldschutz vor Artenschutz?" beim Umweltmagazin UNKRAUT

 

(c)Screenshot Rotwild-Vortrag Thomas Tscherne auf YouTube

 

 

Am 29.02.2020 hielt Thomas Tscherne, auch bekannt als „Der Hirschflüsterer“ und weit über die Grenzen des im Salzburger Land gelegenen Gasteiner- und Angertals bekannt, einen Rotwild-Vortrag mit dem Titel "Natürliche Wilddichten- natürliche Waldgesellschaften".

 

(c) Screenshot Wald und Hund

 

In der Ausgabe 4 des Wild und Hund Magazines sorgte der Artikel "Im Namen des Waldes" für viel Furore. Der Artikel handelt von einem Berufsjäger, der seinem Beruf und seiner Berufung den Rücken gekehrt hat, weil "Der Grundsatz 'Wald vor Wild' nur Tod und Elend bringt.

 

(c)Screenshot Servus TV - Entenfellners Tierwelt

 

(c)Screenshot Jagdzeit

 

Unsere Aktion „Rettet die Gams“ nimmt immer mehr Fahrt und Öffentlichkeitsinteresse an. Auch das Internationale Jagdmagazin "Jagdzeit" hat unseren Aufruf zur Unterschriftenaktion nun veröffentlicht mit der Bitte: "Petition an Bayerns Ministerpräsident unterschreiben!"

 

(c)Wildes Bayern e.V.

 

(c)Screenshot Rottaler Anzeiger 

 

(c) Messe Hohe Jagd & Fischerei

 

Die Gutsverwaltung Esterhazy fasst in einem Offenen Brief die Lage zum Thema ASP gut zusammen. Wir vom Verein Wildes Bayern e.V. können uns diesen Forderungen und der vorgeschlagenen Vorgehensweise voll inhaltlich anschließen. Wir hoffen, die Stimme aus dem Burgenland findet Gehör.

 

 

 

(c)Archiv Wildes Bayern e.V

 

(c) Archiv Wildes Bayern e.V.

 

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

(c) Offener Brief

 

(c)Archiv Wildes Bayern e.V.

 

 

(c)Screenshot BR Heimat "Habe die Ehre"

 

(c)Sonderdruck Wildes Bayern e.V. "Zum Abschuss freigegeben"

 

(c)Shaarbek Amankul - Bild aus der Ausstellung "Wald.Wolf.Wildnis" von Gisela Krohn

 

(c) Verein Wildes Bayern

 

(c)Pressemeldung Deutsche Wildtier Stiftung

 

ASP-Wahnsinn in Brandenburg

Deutsche Wildtier Stiftung: Afrikanische Schweinepest darf nicht als Begründung für zügellose Jagd auf Rehe und Hirsche herhalten!

 

(c)Logo Messe "Hohe Jagd" in Salzburg

 

(c)Wildes Bayern e.V.

 

(c)Screenshot KiKa

 

 

(c)Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?

 

(c) Wildes Bayern e.V.

 

(c)Bunte Biomasse / Kuhn

 

(c) Verein Wildes Bayern e.V.

 

(c)Screenshot BR Fernsehen

 

(c)Screenshot - Youtube Video Landesjagdverband

 

(c)Wildes Bayern e.V.

 

(c)Fräulein Brehm

 

Rund zehn Monate dauerte der Bau des umstrittenen Wildschweinzauns in Dänemark entlang der Grenze zu Deutschland. Das dänische Bauprojekt verläuft auf einer Gesamtlänge von rund 70km von der Nord- zur Ostsee. Der Schutzzaun soll die dänische Schweinezucht vor der afrikanischen Schweinepest schützen und hat umgerechnet zwischen sechs bis acht Millionen gekostet.

(c)Screenshot "kultur vision aktuell"

 

(c) Wildes Bayern e.V.

 

(c)Ortovox Safety Nights

 

 

 

(c)Verein Wildes Bayern e.V.

(c)Joao Silas

 

(c)Screenshot BR24

 

"Gämsenretter.de - Die Gämse stirbt und Du schaust zu?" - unter diesem Motto ist vor einiger Zeit wurde eine umfangreiche Plakataktion gestartet, die auf die lebensbedrohliche Situation der Gams aufmerksam macht. Auch BR 24 hat zu diesem Thema einen Beitrag erstellt.

 

Nirgendwo sonst wird die Verletzlichkeit von Tieren so deutlich wie am Berg. Hier ist alles noch ein bisschen schwieriger, das Klima extremer, die Gefahren durch Steinschlag, Lawinen oder reißende Flüsse höher und die Nahrung spärlicher.

 

 

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

Schwarzer Pelz, walzenförmiger Körper, spitze Schnauze, kurzer Schwanz, kleine Augen und breite Schaufeln: Der Maulwurf lässt sich selten über Tage blicken. Dass er da war, verraten hoch aufgeworfene Hügel frischer Erde.

 

(c)Screenshot You Tube Video Holger von Stetten

 

(c)Verein Wildes Bayern e.V.

 

 

Die Jagdzeit ist in vollem Gange. Denn: Herbstzeit ist Jagdzeit und auch Drückjagdzeit. Jetzt sind die Nachsuchengespanne im häufigen Einsatz! Bitte beherzigt diese Regeln!

 

 

 

(c)Gaemsenretter.de

 

(c)Copyright Berchtesgadener Anzeiger

 

(c)Archiv Wildes Bayern e.V.

 

Ein Landwirt aus der Ammersee-Region ist vor dem Amtsgericht Landsberg zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro verurteilt worden. Das Gericht verurteilte den zweifachen 35-jährigen, dass er vor dem Mähen keinerlei Sicherungsvorkehrungen getroffen hatte und beim Mähen zwei Kitze getötet hat.

 

(c) Screenshot Berichte: AkTIERvisten Oberland - Aktiv für Tierschutz und Tierrechte - Kerstin, Angela, Marianne, Asnath und Sylvia Arlette

 

(c) Screenshot Tegernsee Stimme "Wo man ab jetzt Gamsen beobachten kann"

 

Die Gamsbeobachungsstation hinter dem Wallberg steht im Kreuzfeuer der Kritik. Der Artikel in der Tegernseer Stimme wurde und wird online heiß diskutiert.  Zum Beispiel so:

(c) Naturschutzbüro Zollernalb (Bartgeier (Gypaetus barbatus) - Foto: Wolfgang B. Kühn // Schmutzgeier (Neophron percnopterus) - Foto: Hajnalka Kovacs // Gänsegeier (Gyps fulvus) - Foto: Dieter G. Haas // Mönchsgeier (Aegypius monachus) - Foto: Andy Carson (flickr.com) 

 

(c)Allgäuer Anzeiger

 

"Sie nennen sich Wildtier-Schutzverein. Denn wenn es um Wildtiere, ihre Lebensräume und den Umgang mit beidem geht, steht der junge Naturschutzverein 'Wildes Bayern' an vorderster Front." - so startet ein ganzseitiger Bericht über unser Wildes Bayern in der Printausgabe Allgäuer Anzeiger.

Den vollständigen Bericht über unseren Verein lesen Sie hier:

(c)Screenshot Tegernseer Stimmt / Klaus Wiendl

 

Nun hat Bayern seine erste Gamswildbeobachtungsstation. Von hier aus sollen Bergtouristen das Gamswild in freier Wildbahn erleben. Eine Schautafel informiert über die Wildtiere, die hier zu sehen sein sollen.

 

(c)Caroline Waggershausen

 

Das die aktuelle Debatte um Wild und Klimawandel hohe Wellen schlägt ist nichts Neues, der Cartoon von Caroline Waggershausen bringt die Diskussion mit ein wenig Schmunzeln zu Papier...

 

Nachruf

 

Dr. Hubertus Rechberg

12. März 1948 – 24. September 2019

2. Vorsitzender Wildes Bayern von 2017 bis 2019

 

(c) WTG

 

Der 4. Oktober gilt als Welttierschutztag, an dem auch weltweit auf die Tiere und häufig das ihnen zugefügte Leid aufmerksam gemacht wird. Die Welttierschutzgesellschaft e.V. widmet an diesem Tag in den sozialeTiergeschichten ihre ganz besondere Aufmerksamkeit n Netzwerken fünf und ruft zum Mitmachen auf:

(c) Bürgerinitiative "Rettet den Grünten"

 

(c)Archiv Wildes Bayern e.V.

 

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

Röhr es raus! Mit der ersten geröhrten Petition hilfst Du dem Hirsch

(c)Robyn Hochrein

 

(c) Markus Meier - Podiumsdiskussion der Liechtensteiner Jägerschaft 2019

 

(c) SZ

(c)Wildes Bayern e.V.

 

Bundesweit werden bereits jetzt schon Jahr für Jahr weit über eine Million Rehe geschossen. Damit soll verhindert werden, dass der Verbiss der Rehe das Wachstum junger Bäume beeinträchtigt und so die Erträge der Forstwirschaft gemindert werden.

(c)Screenshot - Respektiere Deine Grenzen

 

"Respektiere deine Grenzen" ist eine Initiative von LR Josef Schwaiger sowie einer breiten Trägerschaft aus Tourismus, Naturschutz, Jägerschaft und Sport. Thematisiert werden unter anderem

(c) Deutsche Wildtier Stiftung

 

(c) Tegernseer Stimme

 

(c) Titelbild "Der Falke" - Ausgabe Juli 2019

 

Artenschutz, Artenschwund, Biotoppflege – die Natur wird immer mehr (kaputt) gepflegt. So heißt es auch in einem Artikel von Dieter Haas in der aktuellen Ausgabe von „Der Falke“ – Journal für Vogelbeobachter, Ausgabe Juli 2019:

 

(c) Wildes Bayern e.V.

 

(c) Wildes Bayern e.V.

 

(c) Petition gegen die Zerstörung des Grünten

 

 

Mara 17, Phil 18 und Lucia 19 Jahre sind drei Schüler aus dem Allgäu, die sich regelmäßig an dem FridaysforFuture-Streik beteiligen. Zusätzlich zu ihrem Freitagsengagement haben sie nun selber eine Petition auf Change.Org ins Leben gerufen. 

Petition gegen die Zerstörung des Grünten

(c) Wildes Bayern e.V.

 

(c) Robyn Hochrein

 

(c)Wildes Bayern e.V.

(c)BR24 - Faktenfuchs - Picture Allianz

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit ihrem Auto durch den Wald und ein Wildtier läuft Ihnen vor das Fahrzeug. Wissen Sie was dann zu tun ist? Dürfen oder sollen verletzte Tiere angefasst werden? Was machen Sie mit einem toten Tier? Wen müssen Sie benachrichtigen? Was ist sonst noch zu tun?

 

(c)www.michaela-kaniber.de - Michaela Kaniber -CSU- und Hubert Aiwanger -FW-

 

(c) Verein zur Förderung naturnaher Weidelandschaften Süddeutschland e.V.

 

Rotmilan (c)Rainer Schaaf / Pfaffenhofen Today

 

(c)Robyn Hochrein

 

(c) privat / Archiv Wildes Bayern

 

 

Am Abend des 6. Mai knallte ein Schuss im Jagdbezirk Rogglfing bei Wurmannsquick, Landkreis Rottal-Inn. Die Folgen dieser Aktion könnten nun für eine Reihe von Personen, vom Schützen bis zum Amtstierarzt der Region ernste Folgen haben.

 

(c) Zielinski - Gießener Anzeiger / 24.05.2019

 

(c) Archiv Wildes Bayern

 

PRESSEMELDUNG: DEUTSCHE WILDTIER STIFTUNG

 

Die Deutsche Wildtier Stiftung und der CIC starten Studie zum Gämsen-Management in den Alpenstaaten

 

(c) Wildes Bayern e.V. - Dr. Christine Miller

 

Im Streit um die toten Rotwild-Kälber am Königssee geht es immer mehr ums Ganze. Diese Pressemeldung von unserer 1. Vorsitzenden Dr. Christine Miller möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

 

(c) VDV

 

Kernpositionen zur nachhaltigen Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Oberland - kennen Sie das schon?

(c)Welttierschutz.org

 

(c)WildesBayern e.V.

 

Der 22. April stand unter dem Motto "Earth Day". Artenschutz und Vielfalt standen im Mittelpunkt dieses Tages. Die Mitarbeiter des Kundenservice von Amazon Regensburg haben im Rahmen des Earth Daysbei verschiedenen Aktionen Spenden gesammelt und dabei ist die stattliche Summe von 591,60€ zusammengekommen, der an den Verein Wildes Bayern e.V. gespendet wurde.

 

(c) Copyright Kollage ORF/Wildes Bayern e.V.

 

(c) Dr. Jürgen Langstein

 

(c)Wildes Bayern e.V.

 

Der Winter im Nationalpark Berchtesgaden war hart, vor allem für die Wildtiere. Das die Katastrophe für den Wildtierbestand furchtbar sein wird. Tagtäglich wird die tragische Katastrophe und das furchtbare Leid der Wildtiere deutlich. 

Immer mehr Medien greifen dieses Thema auf:

(c) be-outdoor.de

 

(c)Wildes Bayern e.V.

 

(c)Wildes Bayern e.V.

 

(c)merkur.de / Privatfoto

 

(c)www.jagderleben.de / Privatfoto

 

(c) Deutsche Wildtier Stiftung

 

(c)WWF
 

(c)Deutsche Wildtier Stiftung

 

Jetzt geht’s los! Raus in die Natur, endlich wieder aktiv sein, springen, laufen, raufen! Nach dem Winter sind alle Wildtiere wild auf Frühling. Die nahrungsarme Zeit ist vorüber. Rehe naschen jetzt das zarte Grün, frische Triebe und Knospen. Das Tier des Jahres 2019 ist im Frühling viel unterwegs – und Kraftfutter wächst auch an Landstraßen.

 

(c) Water in sink ((c)studioDG/Fotolia/Unesco)

(c) Archiv Wildes Bayern e.V.

 

Gerade einmal ein paar Tage sind vergangen, seitdem in der Tegernseer Zeitung ein Artikel zur Schonzeitaufhebung erschien:

(c) Artikel 32

(c) Der Wildhüter

(c)NFP Kino

(c)ServusTV
 

(c)Radio Lora

(c)Arche Odin

Ab dem 1. März bis einschließlich 30. September ist es verboten Hecken und Sträucher zu schneiden, weil dann die Brutzeit der Vögel beginnt. Aber auch bodennah erblicken bald jede Menge Jungtiere das Licht der Welt. Daher nehmt bitte Rücksicht und Eure Hunde an die Leine, bzw. bleibt selber auf den Wegen und gebt den Jung- und Alttieren Schutz und Ruhe.

 

 

 

Vom 21. - 24. Februar 2019 fand in Salzburg die 31. Ausgabe der Messe "Hohe Jagd & Fischerei" statt. Jagdwelt.at hat uns an unserem Gemeinschaftsstand mit dem "Hirschflüsterer" Thomas Tscherne aus Bad Gastein besucht. Der Video-Rückblick ist nun online. 

 

 

 

 

 

Zum Wohle von Wald  und Wild – auch zukünftig ja zur Winterfütterung von Wildtieren in Notzeiten im Rahmen geltender Gesetze

(c)Engelbert Holzner (KN)

Gemeinsamer Stand mit Thomas Tscherne aus Bad Gastein und anderen „Jaga-Rebellen"

(c)Redaktion be-outdoor.de // Petra Sobinger

Seit über 20 Jahren hat ist Thomas Tscherne nicht nur Pächter einer Jagd im Angertal, sondern rettet die Tiere mit seiner Fütterung auch über den Winter. Auch viele Waisenkinder, deren Mütter - ohne Rücksicht auf die Waisenkinder - abgeschossen wurden, sind unter seinen Schützlingen...

 

(c)Wild und Hund

Der Winter ist das Nadelöhr für unsere Wildtiere - vor allem in den kargen Lebensräumen der Bergwelt bringt er Nahrungsmangel, Kälte und Erschöpfung. Klimaextreme und sind dort meist ausgeprägter und Zufluchtstätten spärlicher als in tieferen Lagen.

 

Die Bayerischen Staatsforsten haben die Bejagung in den Berggebieten EINSTWEILIG eingestellt. Bitte seid aufmerksam und schaut, ob trotzdem in dieser akuten Notzeit gejagt wird. Vor allem in den Gebieten ohne Schonzeit, werden die Zuständigen vermutlich bald wieder zur Tat schreiten. Notiert bitte Zeit und Ort entsprechender Beobachtungen sowie Namen oder Kfz Nummer der Personen, die dort mit Waffen unterwegs sind.

"Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen", so beginnt der Bericht von Ulrike Schmid über ihren Besuch bei der Wildtierfütterung von Thomas Tscherne im Angertal. Und fährt fort: "Die Beweggründe der Reise waren jedoch mitnichten Freizeit und Erholung, sondern ein dramatischer Tierschutzfall".

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier:

Die Österreichische Bundesforste AG fordert die Jagd auf Rotwild auch in der Schonzeit. In bestimmten Regionen soll Rotwild das ganze Jahr über und unabhängig von Alter und Geschlecht abgeschossen werden. Eine ganze Reihe noch bestehender Rotwild-Winterfütterungen sollen eingestellt werden, viele wurden bereits eingestellt. Da die Österreichische Bundesforste AG den Bergwald in erster Linie als Produktionsstätte für Holz ansieht, 

(c)Christoph Burgstaller
 
Angesichts der massiven Verluste von Reh-, Gams- und Rotwild im bayerischen Berggebiet fordern Natur- und Tierschutzvereine im Schulterschluss ein sofortiges Jagdverbot im Bergwald und Akuthilfe.
 

Rettet die Bienen! So lautet das Motto des aktuellen Volksbegehrens Artenvielfalt in Bayern. Denn von 515 bayerischen Wildbienenarten sind über die Hälfte bedroht oder bereits ausgestorben. Aber die Bienen stehen nur beispielhaft für den dramatischen Artenschwund zwischen Hof und Garmisch. Nicht nur die Bestäuber der menschlichen Nahrungspflanzen, auch viele andere Tiere sind betroffen. Dies gefährdet auch das Überleben der Menschen.

Am 12. Januar findet in der Weyhalla in Weyarn das 3. Benefizkonzert zugunsten dem Verein Wildes Bayern e.V. statt. Auch in diesem Jahr sind wieder lokale Musikgrößen wie Sepp Müller, Da Maurer und Da Wirt, Tobias Sontheim, Cheap Wine Band, V.O.I. sowie Crust ‚N’ Willaz dabei. Los geht´s mit der Veranstaltung um 19 Uhr. 

 

(c)Archiv Wildes Bayern

Das Team von Wildes Bayern e.V. wünscht allen Mitgliedern, Mitlesern und (Wild-)tierfreunden ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Vor über 80 Jahre entwarf der stramme Nazi und NS-Generalinspektor für das Straßenwesen Fritz Todt die „Deutsche Alpenstraße“ als Ferienstraße für die Volksgenossen. Die 450 km lange Strecke von Lindau bis ins Berchtesgadener Land sollte auf einer besonders imposanten und spektakulären Trasse durch die deutsche Bergwelt führen. Heute folgen meist die B 307 und die B 305 der Deutschen Alpenstraße.

Bei diesem Wettbewerb hat der Forstbetrieb Schliersee die Nase vorn. Das schon Jahrzehnte alte Schonzeitaufhebungsgebiet am Traithen südlich von Bayrischzell ist sage und schreiben, über 1000 ha groß (1.075ha). Da wurde alles reingepackt, was ging: alte Almflächen (Benibrand-Alm), Rotwild-Füttterungen (bestehen immer noch im Herzen des Schonzeitaufhebungsgebietes), Fremdbesitz und große Talweiden.

Knapp 1500 Meter ist die Strecke lang, die von der Sylvensteinsee-Staumauer bis zur Seebrücke führt. Auf dieser Metern ragen steile Felswände über der Straße auf. Deshalb sichern Stahlnetze und Lawinenrechen dieses Straßenstück. Was auch sonst! Denn es gibt keinen Waldtyp, der oberhalb der Felswände den Steinschlag darunter aufhalten könnte.

So könnte man die Begründung für die Schonzeitaufhebung im Klausgraben zusammenfassen. Weiterhin will der Forstbetrieb Ruhpolding auf 662 ha die Schonzeit aufheben. Diese Fläche schließt nahtlos an die Schonzeitaufhebungsgebiete Kampenwand SW, Weitlaner, Alpbach und Schneiderhanggraben an. Zusammen ergibt das ein riesiges Gebiet von über 1500 ha, auf denen die Gams nirgendwo ein Plätzchen der Sicherheit finden können.

(c)Dietmar Streitmaier

Zwischen Untersberg und Rauhenkopf muss unbedingt die Schonzeit aufgehoben werden. Priorität 1, steht im Antrag des Forstbetriebs Berchtesgaden. Doch hier geht es nicht um Lawinenschutz oder die Verhinderung von Hochwasser-Katastrophen. Nein! Nach einem Windwurf, im Bergwald etwas, das immer wieder im forstlichen Alltag vorkommt, möchten es sich die Förster auf noch größerer Fläche geistig und körperlich bequem machen.

Wer hätte das gedacht! Südlich des Münchner Hausbergs, dem Heimgarten, droht die komplette Verkarstung der Bayerischen Alpen. Bald wird es dort so ausschauen wie in einem alten Winnetou-Film: Karst, Karst, und unten ein glitzernder Bach. So jedenfalls die Vision der Förster im Forstbetrieb Bad Tölz.

Die Sanierung am Wank, dem Hausberg der Garmisch-Partenkirchener, und am Kankerbach ist in den Augen der Schutzwaldsanierer „U-N-V-E-R-Z-I-C-H-T-B-A-R!“ Nicht weil der Bergwald hier die Metropole vor schrecklichen Lawinen-Abgängen beschützt. Das wissen die Garmischer und Partenkirchener schon besser. Aber auf ganz wundersame Weise fließt am Wank das Wasser von oben nach unten.

 

Nationalparke sind die Diamanten des Naturschutz. Hier darf Mutter Natur zeigen, was sie drauf hat, aber nur, wenn wir ihr Zeit und Raum geben. Wenn nicht, lohnen sich weder Aufwand noch finanzielle Anstrengung. Der „Nationalpark“ Berchtesgaden feiert zwar in diesem Jahr seinen 40 Geburtstag, aber ein Nationalpark ist es immer weniger.

Ja, der Freistaat lässt sich den Freizeitspaß seiner Bürger so einiges Kosten – da zahlt auch das Bergwild gerne mit seinem Leben, oder? Denn am Seehauser Kienberg soll weiterhin auf 272 ha die Schonzeit aufgehoben werden. Das ist nach Ansicht der Forstbetriebs Ruhpolding (Sie erinnern sich, das ist der Betrieb bei dem es langsam einfacher ist die Gebiete zu markieren, in denen die Jagd auch mal ein paar Monate ruht) auch sehr notwendig.

Großzügig wie sich der Forstbetrieb Berchtesgaden so gerne gibt, hat der Betriebsleiter ganze 17 ha weniger Schonzeitaufhebungsfläche am Teisenberg beantragt als noch vor 5 Jahren. Dort geht es ja auch um einiges. Der kleine Innzeller Ortsteil „Hutterer“  wäre schon lange vom Erdboden verschwunden, wenn nicht in liebevoller Kleinarbeit oberhalb einer kleinen vernässten Rinne 8200 Pflanzen gesetzt worden wären.

 

Steinadler führen in Bayern ein schwieriges Leben. Fast alle Reviere des nördlichen Alpenrandes sind besetzt, doch beim Nachwuchs im Horst sieht es mager aus. Die Fortpflanzungsraten der bayerischen Adler sind im Alpendurchschnitt Schlusslicht. Vogelschützer schlagen immer wieder ob dieser Tatsache Alarm.

So könnte man die Begründung für die Aufhebung der Schonzeit am Moosberg zusammenfassen, die der Forstbetrieb Bad Tölz abgegeben hat. Das abseits gelegene 117 ha große Gebiet (der Forstbetrieb hat zur letzten Periode der Schonzeitaufhebung nochmal ordentlich draufgelegt) östlich des Rissbachs, ist ein Kleinod im Naturschutzgebiet Karwendel. Auch hier ein Kerngebiet für die bayerischen Auer- und Birkhühner.

Wo kaum ein Weg hinführt, wo sich nur wenige Wanderer dorthin verirren, in den westlichen Berchtesgadener Bergen träumte einst der Bergwald still vor sich hin. Auf den steilen Südhängen öffnete er sein Baumkleid und schuf wertvolle Lebensräume für die Spitzenklasse seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

Am Beispiel Wildbarren im Landkreis Rosenheim wird deutlich, welchen Zweck so manche Schonzeitaufhebungsfläche tatsächlich hat. Das Dauerjagdgebiet zwischen Regauer Alp und den Hängen über dem Inntal wird als „unverzichtbar“ eingestuft. Die Straße vom Ort Ried nach Niederaudorf soll durch Bepflanzungen vor Steinschlag geschützt werden. Ein dichtes Gebüsch wie eine Macchia würde diesen Zwecke auch erfüllen.

 

Es sollte ein schöner Termin werden als der vorvorherige bayerische Landwirtschaftsminister Brunner 2016 zum Pressetermin lud und die Erfolge von 30 Jahren „Schutzwaldsanierung“ und 121 Millionen ausgegebener Steuergelder feiern wollte.

Gegen die Natur zu arbeiten ist teuer! Das sehen wir auch in der Schonzeitaufhebungsfläche am Elendsattel zwischen Rotwand und Sonnwendjoch im Landkreis Miesbach. Als Prestigeprojekt soll dort seit über 30 Jahren dem Berg ein trendiger Wald aufgezwungen werden. Ein warmer, sonniger Südhang soll also ein Tannenkleid tragen und noch das ein oder andere gewünschte Laub- und Nadelholz.

 

Nochmal Ruhpolding, wo sich die Argumente zur Notwendigkeit von „Sanierung“ und Schonzeitaufhebung manchmal besonders bizarre Blüten treiben. Zum Beispiel beim Sanierungsgebiet „Rottauer Tal“, einer hantelförmigen Fläche östlich der Kampenwand, etwa 220 ha groß. Zahlreiche Almflächen liegen in dem Gebiet und artenreiche, alte Bergwälder, in denen auch Auerhühner glücklich sind. Aber nach Ansicht des Forstbetriebs nicht wirklich.

 

 

 

Der Forstbetrieb Ruhpolding ist besonders engagiert wenn es darum geht, das „Gams-Problem“ auf seinen Flächen endgültig zu lösen: auf 8.378 ha seiner Betriebsfläche möchte er die Schonzeit weiterhin aufgehoben haben. So gibt es im Landkreis Traunstein bald kein Fleckchen Gamslebensraum, aus dem diese Wildart nicht „lethal vergrämt“ werden muss.

Seit Besiedlung der Alpen durch den Menschen, streift Weidevieh im Sommer durch die Bergwälder. Für Naturschützer ist klar, dass erst dadurch die Vielfalt und artenreichen Lebensräume geschaffen und gestaltet worden sind. Waldweide war jedoch bei den auf Effizienz gepolten Forstmännern des 19. Jahrhunderts verpönt und heute finden wir nur noch Reste dieser einst flächendeckenden Waldnutzung.

 

Der Forstbetrieb Schliersee mag es groß, zumindest was die großzügige Bemessung von Flächen zur Jagd in der Schonzeit angeht. Die Wintersportler im Spitzing- und Suttengebiet ahnen vermutlich nicht, dass gleich neben der Lifttrasse die Todeszone für das Bergwild beginnt. Die Schonzeit-Aufhebungsgebiete Vallepp und Stolzenberg umfassen zielgenau die sonnigen Südhänge zum Tal der weißen Vallepp.

Insgesamt 21 Flächen ohne Schonzeit beansprucht der Forstbetrieb Berchtesgaden, das sind zusammen 5.752ha vogelfreies Gebiet. Schauen wir uns mal an, warum denn die Schonzeit nordwestlich vom Melleck am Steinpass so dringend aufgehoben werden muss auf 55 ha entlang der österreichischen Grenze. Da wurden vor 26 Jahren mal etwa 26.000 Baumschul-Pflänzen eingesetzt.

Seit ewig überleben die Gams in den Bergen, weil sie immer zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sind. Aber an der „richtigen Stelle“ wird heute gepflanzt und saniert: Allein der Forstbetrieb Bad Tölz hat genau 16 Gebiete ausgewiesen, auf denen er die artenreichen, lichten Bergwälder zupflanzt. So werden mehr als 3000 ha wertvolle Lebensräume kaputt „saniert“.

 

Es ist Zeit zum Handeln! Unser Schreiben an die Forstbetriebe der BaySF Sonthofen, Oberammergau, Bad Tölz, Schliersee, Ruhpolding und Berchtesgaden.

Zum Lesen der zweiten Seite bitte oben auf die Überschrift klicken, dann öffnet sich der gesamte Artikel...

Eigentlich sind Rehe Einzegänger. Und trotzdem - wer im Auto oder mit der Bahn durch Deutschland reist, sieht gerade im Winter häufig mehrere Rehe in einer Gruppe zusammenstehen. Das liegt daran, dass in der rauen Jahreszeit Gemeinschaft auch Sicherheit bedeutet. Auf der Suche nach Futter zupfen Rehe jetzt die letzten grünen Blätter von den Büschen oder scharren im Erdboden nach verbliebenen Früchten.

 

Der Count-Down läuft! Am Freitag, dem 23. November 2018 endete die Frist, Einwände gegen die Aufhebung der Schonzeit in über 90 Gebieten, für unser Bergwild aufzuheben. In den lebensnotwendigen Überwinterungsgebieten dürfen dann die Tiere von Mitte Dezember bis Anfang August abgeschossen werden, ja müssen abgeschossen werden. Danach beginnt dann die „reguläre“ Jagdzeit.

 

Der menschliche Raubbau an Tierwelt und Umwelt geht unaufhörlich seinen Gang. Ein gleichermaßen erschreckender wie interessanter Bericht in "Die Presse" über eine Studie vom WWF...

 

 

Seit Jahren fordert Wildbiologin Christine Miller von den Staatsforsten, beschädigte und daher für Tiere gefährliche Zäune aus Wäldern zu beseitigen. Rund um Garmisch-Partenkirchen verenden immer wieder Tiere in alten Schutzanlagen gegen Wildverbiss. Nun hat auch die BR Abendschau dieses Thema aufgegriffen und zusammen mit Dr. Christine Miller und dem zuständig Forstbetrieb zum Ortstermin gebeten...

 

Die Temperaturen sinken und statt der kurzen Hosen und dem Lieblings-T-shirt greifen wir nun immer öfter zu der langen Jeans, Pulli und Jacke. Wir können uns draußen mit jeder Menge Kleidung schützen und daheim vor dem warmen Ofen versammeln. Aber wie bereiten sich eigentlich die Wildtiere in der Natur auf den Winter vor und was heißt es für sie, über Monate bei häufig bis zu zweistelligen Minusgraden zu überleben.

 

EMNID-Umfrage belegt: Mehrheit ist gegen die wildtierfeindliche Landespolitik

Am 4. Oktober 2018 "feiern" Tierschützer und Tierfreunde den Welttierschutztag. Der internationale Aktionstag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, dass durch den Menschen verursacht wird, da Nutz- und Haustiere oft unter schlechten Bedingungen gehalten oder vernachlässigt werden.

(c)Krambambulli

Krambambulli ist eine Gruppe von Jagdhundliebhabern die es sich zum Ziel gesetzt haben, diese „Jäger“ zu begleiten und damit ihnen und ihren Besitzern Hilfen zu geben, Verständnis zwischen Beiden zu fördern und für herrenlose Jagdhunde den richtigen menschlichen Partner zu suchen und zu finden. Dazu gehört unter anderem:

(c)Netzwerkrecherche.org

Netzwerk Recherche e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2001 von Journalisten gegründet wurde, um die journalistische Recherche und den Qualitätsjournalismus in Deutschland zu stärken.

(c)Deutsche Wildtierstiftung

(c) Stiftung Pro Bartgeier / Weyrichfoto 

 

Langsam aber sicher nähert sich das Bartgeierjahr 2018 seinem Ende. Alleine in der Schweiz sind in diesem Jahr neun Wildbruten geglückt und auch die Auswilderung der beiden Junggeier Finja und Fredueli ist erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Beginn dieses Projekts vor 28 Jahren sind damit bereits 118 Bartgeier in der Schweiz ausgeflogen.

Wir vom Verein Wildes Bayern e.V. veröffentlichen unsere Informationen neben der Webseite und den Facebook-Postings auch in einem Newsletter, der an Mitglieder und Interessenten verschickt wird.

 

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Gämse brauchen einen felsigen Lebensraum, damit sie sich wohlfühlen. In Deutschland finden sie den hauptsächlich in Bayern. Allerdings werden leider die Gämse in den öffentlichen Wäldern Bayerns intensiv bejagt. Dabei dürfen Gämsen nach europäischen Recht erst dann gejagt werden, wenn ihre Population stabil ist. Die Deutsche Wildtierhilfe hat ein Projekt zur Beurteilung der aktuellen Population im Bayerischen Alpenraum begonnen.

 

Mit 90 Jahren verstarb am 20. September 2018 ein integrer Anwalt für das heimische Wild. Im Alter von 15 Jahren erwarb er am 01. April 1943 seine erste Jagdkarte und wurde Mitglied der Deutschen Jägerschaft. Bei allen verdienstvollen und mit Ehrungen gewürdigten Aktivitäten ist Rechtsanwalt Dr. Erich Meidel stets die Liebe zur Natur wichtig gewesen. Er war leidenschaftlicher Sachverwalter für Jagd, Hege, Wild, Natur-Waldschutz.

Liebe Mitglieder,

Dr. Christine Miller ist Wildtierbiologin und Expertin für Auerhahn, Birkhuhn, Reh & Co. Seit rund 40 Jahren beschäftigt sie sich eingehend mit Wildtieren und ihren Lebensräumen. Sie ist Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen im Bereich Naturschutz, Tourismus und Jagd in Bayern und Südtirol, unterrichtet Jagdaufseher und berät Jäger. Privat ist sie selbst auch als Jägerin in den Wäldern Bayerns und Tirols unterwegs.

 

Rehe (c)Mario Schatz

 

 

Gänsegeier im Anflug (c) D. Haas

Am Samstag, dem 1. September ist internationaler Geiertag. Genauer gesagt: „Geier-Achtsamkeitstag“ IVAD (International Vulture Awareness Day). Weltweit werden jeweils am ersten Samstag im September zahlreiche Aktionen für die Geier initiert.

 

In der Wochenendausgabe vom Münchner Merkur 18./19. August ist ein interessanter Bericht erschienen zum Thema Steinadlerhorste in unserer Heimat.

In der Wochenendausgabe vom Münchner Merkur 18./19. August ist ein interessanter Bericht erschienen. Das Thema:

Die geringen Bruterfolge der Steinadler in Bayern. Warum das so ist, fand eine Gruppe beherzter Ornithologen vor ein paar Tagen heraus. Der Artikel ist lesbar, wenn man in den Einstellungen die Seite vergrößert.

Bildquelle: Kollage Wildes Bayern (Konrad Kriechbaumer (l.) / privat (r.))

Auch wenn dieser Artikel und dieser Vorfall schon "ein paar Tage" her ist - trotzdem eine spannende Geschichte...:

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative vom Bundesministierium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit entstanden vor einiger Zeit zahlreiche prägende Videos. In einem davon richtet Mutter Natur, gesprochen von Hannelore Elsner (Schauspielerin und Umweltbotschafterin für den blauen Engel) eine eindringliche Botschaft an uns:

 

"Ich brauche die Menschen nicht - Aber die Menschen brauchen mich!"

 

So bunt blüht Biogas 

München - In der Stadtbibliothek Moosach von Robyn Hochrein

Ein Vortrag von Michel Gengler für „Wildes Bayern e. V.“ am 16. Juni 2018 
 

In den letzten Jahren sind die Jagd und die Wildtiere immer stärker unter Druck geraten. Die Jagdverbände erfreuen sich wachsender Mitgliedszahlen und gleichzeitig entstehen neue, oftmals kleine themenspezifische Organisationen die sich um und mit Themen für und gegen die Jagd engagieren. 

 

Deutsche Wildtier Stiftung: Auf  2,3 Millionen Hektar  sind  92.000 Kitze bedroht

Wildes Bayern e.V. organisiert humoristisch lehrreiches „Science Theater“

Lumbricus Terrestris – Der Regenwurm…, Bos Primigenius Taurus – Die Kuh… und Hymenoptera – Die Wildbienen… rund um diese klangvollen Namen konzentrierte sich eine gleichermaßen heitere wie lehrreiche Theateraufführung von Fräulein Brehms Tierwelt

 

Insgesamt 13 Bände "Brehms Tierleben" unterschiedlichsten Inhalts wurden auf der Basis der ersten Werke von Alfred Brehm produziert. Und natürlich nicht zu vegessen, Brehms vergessene Tierleben', über ausgestorbene und bedrohte Tierleben. Die zoologische Enzyklopädie fand großen Anklang und ist noch immer ein beliebtes Nachschlagewerk. Anschaulich werden die Tiere und ihre Eigenarten in den Büchern dargestellt.

Stephanie Weiler absolviert das Masterstudium Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien und war schon als kleines Kind zum Wandern in den Bergen unterwegs und von Murmeln begeistert.

1990 gab es noch 1,1 Millionen Honigbienen-Völker in Deutschland. In nur 25 Jahren sind sie auf nur noch etwa 700.000 Völker geschrumpft. 

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist Anfang Mai deutschlandweit in unzähligen Kinos angelaufen. Noch immer wird der Film gezeigt und freut sich über großen Zulauf. 

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" hat viele Kinosäale gefüllt. Wer ihn noch einmal sehen möchte oder die Gelegenheit ergreifen, ihn sich jetzt dann doch noch anzuschauen, der hat am 27. Juni und am 3. Juli die Gelegenheit, das Werk nochmal im Berleburger Capitol-Kino anzuschauen...

 

Das passiert, wenn sich Jäger nur noch als Büttel der Agrarlobby verstehen. Die untere Jagdbehörde und die Staatsanwaltschaft greifen hoffentlich hart durch und die Agroindustriellen vor Ort sollten dringend einen Integrationskurs besuchen. Offensichtlich haben sie Schwierigkeiten beim Verständnis davon, was sie in einem Rechtsstaat dürfen!

Wer sich kritisch über den großen Reibach bei der "Energiewende" äußert, wird gerne als Umweltschwein und Klimawandel-Leugner denunziert. Dabei müssen wir wirklich aufpassen mit dem blinden Run auf Windräder nicht noch die letzten Reste unserer Landschaft und Natur buchstäblich zu schreddern.

Stephanie Weiler studiert ein Masterstudium zum Thema Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien. Ihr ihrer Masterarbeit untersucht sie für die Universität für Bodenkultur Wien und den Verein „Wildes Bayern e.V.“ die Verbreitung der Murmel...

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am 10. Mai deutschlandweit in zahlreichen Kinos angelaufen.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am 10. Mai deutschlandweit in zahlreichen Kinos angelaufen.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt. Hier ein Artikel aus der Printpresse:

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt. Hier ein Artikel aus der Landshuter Zeitung:

 

Am Dienstag, 10. April 2018 findet im Seeforum der Tag des Tourismus der Urlaubsregion "Der TEGERNSEE" statt. Die Veranstaltung bietet spannende Impuls-Vorträge, Möglichkeiten zum Netzwerken und eine Hausmesse mit gastgeberrelevanten Themen an.

 

Wer heute einen Spatz sieht, ist in Deutschland immer öfter ein Glückspilz. In den meisten Bundesländern ging der Bestand in den letzten 25 Jahren um 20 bis 50 Prozent zurück, in Großstädten, wie Hamburg und München sogar bis zu 80 Prozent. Bundesweit steht der ehemalige Allerweltsvogel schon auf der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel Deutschlands. Es fehlt an Nistmöglichkeiten und Nahrung für den Nachwuchs.

"Rotwild ist unsere größte heimische Wildart, ein Lebewesen, das auf offenen Flächen in großen Familienverbänden zusammensteht.

 Eigentlich ist aktuell grad Schonzeit. Dennoch berichtet Christine Wilam von Treibjagden beim Walmendinger Horn im Kleinwalsertal... Den vollständigen Artikel aus dem Allgäuer Anzeigenblatt, Ausgabe Oberallgäu lesen Sie hier...

(c)mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

In den nächsten Wochen steht die Verbissaufnahme der Vegetationsperiode 2017/2018 für das Verbissgutachten 2018 an. Schon bald sind die Aufnahmetrupps in den Wäldern unterwegs. In aller Regel werden sich diese an die Anweisung für die Erstellung der Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2018 halten.

 

Die Zahlen klingen immer noch unglaublich: 2.467 Kilometer alleine auf einem Stand-Up-Paddle-Board (SUP), eine 63-tägige Reise von München auf Isar und Donau bis ins Schwarze Meer, 360 Stunden auf dem SUP unterwegs und dabei knapp 600.000 Paddelschläge absolviert – und nach der Reise ein stattlicher Vollbart.

70 Jahre jung - Alles Gute zum Geburtstag

Unser 2. Vorsitzender,  Dr. Hubertus Rechberg, feierte am 12. März einen runden Geburtstag. Wir gratulieren Hubertus für seinen Einsatz und seine Energie, die er für die Wildtiere und ihre Lebensräume in Bayern aufbringt.

Wir wünschen ihm weiterhin viel Gesundheit und alles Gute.

Der Verein Wildes Bayern e.V.

 

Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Lebewesen auf unserer Erde. Nicht nur die Eisbären oder andere Tiere der Polarregionen leiden. Geht die Erderhitzung so weiter wie bisher, läuft jede sechste Art Gefahr auszusterben! Ein Beispiel von vielen Arten, die durch die Klimakrise bedroht sind: die Grüne Meeresschidlkröte. Die Erderhitzung macht ihr bereits heute Probleme.

Die SCHLOSSPARK-FREUNDE-NYMPHENBURG EV. laden am Freitag, 9. März 2018 um 15.oo Uhr zur Führung durch den Nymphenburger Schlosspark und freuen sich zahlreiche Teilnehmer und vorherige Unterstützung durch Veröffentlichung, genehmigten Aushang und Weitergabe dieser Information.

 

Wild im Park - Hunde an die Leine 

"Rotwild braucht im Winter vor allem Ruhe. Dem entgegen veranstalten öffentliche Forstverwaltungen gewinnbringende Verkaufsjagden bis zum Ende der Jagdzeit. Warum dies der falsche Weg ist, der zu erhöhten Schäl- und Verbissschäden führt, erklärt Prof. Dr. WALTER ARNOLD vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien", so lautete die Einleitung eines Artikels im Magazin "Wild und Hund" im März 2017.

"Das völlig konzeptlose, aber für Agrar- und Forstindustrielle Betriebe lukrative, Auflassen von Rotwild-Fütterungen, hat in Vorarlberger wenigstens zu einem Aufschrei in der Bevölkerung geführt, dem sich auch ein Minister (Landesrat) nicht verschließen kann.

Zugunsten des Vereins Wildes Bayern e.V., den Herzogin Helene in Bayern mitbegründete, fand mittlerweile zum zweiten Mal ein Benefizkonzert statt. Christine Miller als Vereinsvorsitzende konnte knapp 2.000 Euro Spende in Empfang nehmen. 

Interview mit Dr. Christine Miller - "Abschuss: Expertin fordert mehr Sorgfalt"

Spendenübergabe – Machastattredn.de übergibt Spendenerlös von 1.952 Euro an Verein Wildes Bayern e.V. aus Benefizkonzert „Wuids Bayern“

 

Zum mittlerweile zweiten Mal hat im Kulturzentrum Weyhalla ein Benefizkonzert zugunsten des Vereines Wildes Bayern stattgefunden. Insgesamt 1.952 Euro haben die Organisatoren an die 1. Vorsitzende des Vereins Dr. Christine Miller übergeben.

 

Strafvereitelung im Amt? Anzeige gegen Leiter der Forstverwaltung München

Das Wildschwein als Bauernopfer

Aus Angst vor der Schweinepest will der Bauernverband die Wildschweinbestände in Deutschland stark dezimieren. Doch die Tiere sind nicht das eigentliche Problem.

Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:

 

Eine bemerkenswerte Rede zum Verständnis von Wald und Natur hielt Baron Eberhard von Gemmingen-Hornberg in Vorarlberg.

Diese ist 1:1 auch auf Bayern übertragbar.

Hier der Link dazu:

 

(Foto by Michael Schmid)

 

Pressemitteilung der Deutschen Wildtierstiftung:

 

 

https://www.deutschewildtierstiftung.de/content/10-presse/1-pressemittei...

Bei den Filmtagen wird der Film ,,Wem gehört die Natur?" zum ersten Mal gezeigt:

 

http://hofer-filmtage.com/festival-2017/festivalfilme-2017/page/4/

Nicht verpassen!

Pünktlich zum nächsten Forstlichen Gutachten und zur Abschussplanung kommt ein Film, der uns zeigt, was Natur und Ökologie wirklich bedeuten!

 

 

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zu Foto 1: Kontroverse Diskussionen an vielen Punkten der Exkursion                

zu Foto 2: Gruppenbild vor Streitpuntkt. Pflanzaktionen der Schutzwaldsanierung in einem geschützten, lichtdurchfluteten Schneeheide-Kiefern Wald.

 

 

An der Veranstaltung waren die Vertreter dreier Ministerialbehörden anderer Länder anwesend, um sich Anregungen zu holen!

 

Link zum Deutschen Jagdportal:

(Quelle:  Geierschutzinitiative GESI)

 

 

Swiss Wildlife Information Service (SWIS)
Die zeitsparende Literaturdatenbank für Forschung, Praxis & Medien

Ernährungsstrategien und Verbiss

geteilter Artikel des DJV:

Mitte Juli fand anlässlich der Jahreshauptversammlung auch eine Neuwahl des Vorstandsteam an. 1. Vorsitzende ist nun die bisherige Vereins-Vize Dr. Christine Miller. Als 2. Vorstand wurde neu gewählt Dr. Hubertus Rechberg, der sich vor allem als unerschütterlicher Kämpfer für das Auerwild in seinem Wald engagiert. Zur Schatzmeisterin wurde Monika Heinzel gewählt, die Schriftführung bleibt in den bewährten Händen von Monika Baudrexl.

Im nächsten Jahr will die Bayerische Forstpolitik mit Macht an ihrem Verfahren des „Forstlichen Gutachtens“ festhalten. Die Ergebnisse 2018 werden dann wieder unmittelabr in die Abschussplanung eingebunden werden. Wir informieren hier über die Vor- und Nachteile des Verfahrens und seiner Umsetzung:

 

 

 

„Wildes Bayern“ unterstützt die Masterarbeit von Stephanie Weiler an der Universität für Bodenkultur, Wien. Frau Weiler untersucht die Verbreitung von Murmeltieren in Bayern. Alles Weitere erfahren Sie HIER.

Link zum deutschen Jagdverband:

 

https://www.jagdverband.de/content/barrierefreiheit-f%C3%BCr-die-biologi...

 

Kommentar von Dr. Christine Miller:

Überaus gründlich und kompetent recherchiert. Die Aufnahmen bestätigen die wissenschaftliche EInschätzung: Gams ist eben kein "Bergwild" sondern eine Wildart, die steile, felsige EInstände liebt und sucht. Wir haben hoffentlich noch oft Gelegenheit die Gams in Mittelfranken zu beobachten.

 

 

 

Der bayrische Totem steht seit kurzen im Tierheim in Garmisch!

 

Die Botschaft ist klar:Tierschutz gilt auch für Wildtiere!

 

 

 

 

 

Pressemitteilung der Deutschen Wildtierstiftung:

 

Böcke auf der Flucht vor Skihasen

 

 

Hier gehts zur Vorstellung des Projekts bei der deutschen Wildtierstiftung:

 

https://www.deutschewildtierstiftung.de/content/3-naturschutz/5-gaemse-d...

Die Richtlinien für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in Bayern

Sie gibt den rechtlichen Rahmen für den Umgang mit Schalenwild. Jeder sollte sie mal lesen und sich fragen, was bei uns mit den gesetzlichen Vorgaben geschieht. Das Gesetz schützt die WIldtier ein Bayern, aber wer schützt das Gesetz?

 

Liebe Ornis, liebe NaturschützerInnen,

Heute beginnt das Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren zur Herausnahme des Riedberger Horns aus der Alpenplan-Ruhezone C.

Damit soll die rechtliche Grundlage für eine Skischaukel am Riedberger Horn gelegt werden.

Jeder Bürger kann Einwendung erheben. Ende der Einwendungsfrist ist Mittwoch der 22. März 2017.

Alle Informationen zum Beteiligungsverfahren finden Sie hier:

 

Hier gehts zum ,,Quer" -beitrag:

 

https://www.youtube.com/watch?v=HeyE4SMjCCc

 

(Bild von Dietmar Streitmeier)

 

(Bild von "(c)  Platzhirsch" )

Das Birkwild- Vorkommen am Hirschberg,  wird durch nächtliche Skitouren Angebote gefährdet!

Im folgenden die ganze Problematik:

 

Links die zum nächtlichen Tourengehen am Hirschberg ,,einladen":

(Bild von "(c)  Platzhirsch" )

Videos von

cicindela sylvicola

 

 

 

 

Bildautor: Dietmar Streitmeier

 

Hier ein Link zum 83 Sekunden dauernden Werbefilm für ein Habichtskauzprojekt:

Bildautor Armin Hoffmann

 

Neues gibts  zum Lesen bei der Deutschen Wildtierstiftung:

http://rothirsch.org/weiss-blaue-rothirschgeschichten-traurig-aber-wahr/

 

Bildautor Naturfoto Hofmann

Die Deutsche Wildtierstiftung unterstützt und fördert die Aktivitäten und

Forschungsarbeiten  rund um das Gamswild in Bayern.

 
 
(Fotoquelle:Klaus Wiendl)
 

 

Rücksicht und Zurückhaltung

Wildtiere schwer von Wetterkapriolen und Überschwemmungen getroffen

Den vollen Bericht erhalten Sie hier : 

Die Wildtier-Lobbyisten - Reviergang 

Auf der Seite der Ala ( Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz ) wird momentan darauf aufmerksam gemacht, dass die Holznutzung des Bialowieza-Waldes über die nächsten 10 Jahre von 60.000m3 auf 190.000m3 erhöht werden soll. Wir möchten die von der Ala gestartete Petition unterstützen und teilen daher hier den Link.  

Online-Petition

Wildwacht im Chiemgau hat sich formiert und will dem Rotwild beim Überlebenskampf an der Kampenwand helfen. Die Natur gehört uns, den Menschen in und um die Region. Wir kämpfen dafür, dass die Artenvielfalt im heimischen Wald erhalten bleibt und Tierschutz nicht dem Profitstreben geopfert wird – auch nicht bei Wildtieren. 

Es wäre wünschenswert, wenn es in der Region um das Revier Priental so etwas wie eine "Wild-Wacht" gäbe, die ein Auge auf die Zustände im Forstbetrieb Ruhpolding wirft. Sollten sich die Förster vor Ort nicht an ihre Versprechen vor dem Bayerischen Landtag halten, dann können Sie sie gerne und jederzeit an uns wenden. Wir werden diesen Meldungen nachgehen und sie an die Öffentlichkeit bringen. 

Zugesagt wurde: 

Wie geht es der Gams in Bayern wirklich? Der Streit um den tatsächlichen, mit Daten untermauerten Zustand der Wildbestände tobt zwischen den Lagern. Wir brauchen Daten und werden dafür sorgen, dass ab kommenden Jahr regelmäßig in ausgewählten Gebieten die Bestände erfasst werden. Dazu suchen wir Freiwillige, die sich an koordinierten und standardisierten Gamszählungen beteiligen.

Die Petition war erfolgreich! Die Muffel dürfen bleiben. So hat die Untere Jagdbehörde demokratisch entschieden. Nur ein paar Ewiggestrige versuchen nun mit illegalen Forderungen Stimmung zu machen: Sie möchten die wildlebenden Tiere einfangen und hinter Zäunen einsperren. So soll der heimische Wald nach Ansicht einiger lokaler Vertreter von Bauernverband, Waldbauernverband und AELF ausschauen.

Gamswild ist nach internationalem Recht eine besonders geschützte Wildart, überall im Alpenraum. Überall? Nein  – In Bayern wurde anscheinend den Gams der Krieg erklärt. Einen Überblick über die aktuelle Situation gibt der Artikel, der Ende Juli im Münchner Merkur erschienen ist.

Wir danken dem Verlag, dass er den Artikel hier zur Verfügung stellt.

Foto: Naturfoto Hofmann

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Rotwild darf sich in Bayern nur noch auf 14% der Landesfläche aufhalten. Doch selbst dort haben die großen, sanften Riesen jetzt Platzverweis erhalten. Der Forstbetrieb Ruhpolding will im Revier Proental am Fuße der Kampenwand eine Großfamilie von etwa 70 Tieren nicht mehr auf seinem Besitz überwintern lassen und hat die Räumungsklage eingereicht. Wer nicht wegzieht wird erschossen oder kann verhungern.