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Dienstag, 02. März 2021

02. März 2021, 16:05    Webmaster

EILMELDUNG – Bundesjagdgesetz – Parlament will nachdenken!


Nach der Anhörung der Experten zur Novelle des Bundesjagdgesetzes am 1. 3. 2021 wurde der Eilprozess des Durchwinkens im Bundestag gestoppt. Die zweite und dritte Lesung des Gesetzesentwurfes, die noch in dieser Woche hätte stattfinden sollen, wurde nun auf Ende März verschoben.

(c)Wildes Bayern – Novellierung Jagdgesetz – Zitat Klaus Hackländer

Vielleicht haben die Worte von Prof. Dr. Hackländer von der Universität für Bodenkultur, Wien doch Eindruck hinterlassen: „Mir wird Angst, wenn ich die Diskussion in Deutschland verfolge!“ Anstatt die komplexe Natur bei der Verjüngung von Wäldern zu berücksichtigen, wird einfach immer der Abschuss erhöht.

(c)Wildes Bayern – Novellierung Jagdgesetz Zitat Sven Herzog

Wir drücken den Abgeordneten die Daumen, dass sie die Denkpause auch nutzen!

Zum Originalbeitrag über die Verschiebung kommt Ihr über diesen Link…

Einen ersten Überblick über die Beiträge in der Nachfrage im Landwirtschaftsausschuss findet Ihr unter diesem Link…

 

Bildquelle: (c)Wildes Bayern - Novellierung Jagdgesetz - Zitat Klaus Hackländer, (c)Steffen Proessdorf - Deutscher Bundestag by Stepro, (c)Wildes Bayern - Novellierung Jagdgesetz Sven Herzog




Ludwig Fegg schrieb:


Bin froh, dass offensichtlich Nachdenken eingesetzt hat. Einseitige Maßnahmen, die oft sogar kontraproduktiv wirken würden, dürfen nicht Einzug ins BJG erhalten.
Ja, wir alle wollen Wälder, brauchen gesunde Wälder! Dazu ist es notwendig vernünftige Wege zu suchen, zu finden und auch umzusetzen. Das frei lebende Wild einfach nur zu eliminieren ist sicher der falsche Weg.
An die Lebensräume angepasste Wildbestände, die in gesunden Sozialstrukturen leben können, Wälder und Ruhezonen, Äsungsflächen, aber auch ausgewiesene Freizeiträume für die Menschen.
Es geht nur in einem Miteinander! Wir alle müssen unseren Beitrag leisten. Und das wollen wir auch.
Aber wir wollen keine Verlierer! Weder Wald noch Wild dürfen in diese Rolle gedrängt werden.
Nachtjagd mit militärischer Ausrüstung, Jagd an Wildbrücken, Jagdmethoden die das Wild ständig in Angst und Schrecken umhertreiben, sind der Schlüssel zum Waldschaden, neben der Klimaerwärmung!
Gerade auch beim Schwarzwild wurde die letzten Jahre viel falsch gemacht. Lasst die Leitbachen leben!
Jeder erfahrene Saujäger weiß, was es bedeutet, diese zu erlegen. Es bedeutet Leid und vielfache Vermehrung, genau das Gegenteil dessen, was erreicht werden sollte.
Auch bei Reh, Hirsch und Gams zeigt sich, dass Wild das tagaktiv auf Freiflächen äst, wenig Äsung im Wald aufnehmen muss und deshalb auch kaum Schaden macht. Dazu eine angepasste und durchdachte Notzeitfütterung und es sind viele der Probleme, die wir seit Jahren vor uns hertreiben, beseitigt.
Warum kein Einzelschutz von Sonderbaumarten, das ist doch machbar, dient dem Wald und dem Wild!
Für unsere zukünftigen Generationen.
Ich bin hoffnungsfroh, glaube an den guten Weg!
In diesem Sinn viele Grüße aus Berchtesgaden und Waidmannsheil
Ludwig Fegg

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Wagenbauer Heribert schrieb:


Schmeißt die Staatsforsten aus dem Wald und ich wette danach wird wieder alles gut

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