Sie ist vielerorts so häufig, dass sie wohl kaum jemandem von uns noch auffällt: Die hellgelbe, braun gestreifte Hain-Schnirkelschnecke. (Ich wusste allerdings bislang nicht, dass sie so einen hübschen Namen hat. Bei uns ist sie auch als Hain-Bänderschnecke bekannt.)
In der Schweiz ist sie heuer tatsächlich zu einem Tier des Jahres auserwählt worden – und zwar deshalb, weil sie so unglaublich nützlich für unsere Böden ist.
Hain-Schnirkelschnecken sind überwiegend nachts unterwegs und nehmen auf ihrem Weg über ihre raue Raspelzunge tote oder welke Pflanzenteile, Pilze, Moose und gelegentlich Aas auf. „Sie sind Teil jener enormen Vielfalt an Lebewesen, die organisches Material abbauen und dem Boden zuführen“, lobt Pronatura Schweiz.
(Wenn ich so darüber nachdenke, dann würde ich wohl, wenn ich mit der Zunge am Boden entlang schrappen müsste, auch nicht viel mehr Tempo an den Tag legen als so eine Schnecke.)
Zugleich weist die kleine Schnecke mit ihrem Schicksal darauf hin, wie wir mit unseren Böden umgehen: Wo der Boden durch Versiegelung, schwere Maschinen oder Pestizideinsatz geschädigt wird, leiden Arten wie die Hain-Schnirkelschnecke. Deshalb ruft Pro Natura mit dem Tier des Jahres 2025 dazu auf, dem Bodenleben mehr Sorge zu tragen.
Hier findet Ihr eine Menge mehr spannender Details und einen 5-Minuten-Film über die Hain-Schnirkelschnecke
Bildquelle: Michael Gäbler, CC BY 3.0
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