Jeder von uns kennt (und liebt wahrscheinlich) die schönen Pfauenaugen. Die braun-bunten Schmetterlinge sind gerade dieser Tage wieder in vielen Gärten unterwegs, wo sie zum Beispiel häufig auf Herbstastern zu finden sind. Wie eine internationale Studie jetzt zeigt, könnte das Pfauenauge mit seinen wenigen, großen Augenflecken in der Schmetterlingswelt voll im Trend liegen.
Denn die Wissenschaftler haben festgestellt, dass es bei tropischen Eunica-Schmetterlingen (und, wie sie vermuten, auch bei anderen Arten) eine Entwicklung hin zu größeren und weniger Augenflecken auf den Flügeln gibt. Die Eunica-Schmetterlinge, eine Gruppe mit 40 Arten, eignet sich besonders gut für diese Untersuchung, weil sie besonders viele unterschiedlich große Augenflecken auf der Unterseite ihrer Flügel aufweist.
Als Antwort auf die Frage, warum die Flecken sich über Generationen weg verändern, gibt es bisher nur Hypothesen. Augenflecken werden als Abschreckungsmittel für Fressfeinde interpretiert – insofern sind zwei größere Augen wohl einschüchternder und daher vorteilhafter als mehrere kleinere.
Der Trend in der Schmetterlingswelt scheint damit dem Trend in der Autobranche zu entsprechen, nach dem die Scheinwerfer von Autos immer mehr „bösen“, oft raubtierhaften Augen ähneln. Vor welchen Fressfeinden sich allerdings menschliche Autofahrer bewahren wollen, ist ziemlich schleierhaft.
Bildquelle: (c) NoName13/Pixabay
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