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Freitag, 08. Juli 2022

08. Juli 2022, 11:25    Webmaster

Rehe verenden in Weidezäunen – unterstützen Sie unsere Anzeige!


Was für unsägliches Leid achtlos liegengelassene Zäune unter Wildtieren verursachen können, davon kann der Jagdpächter in Waischenfeld im Landkreis Bayreuth ein Lied singen. Wohl an die zehn verendete Rehe hat er nach eigener Aussage in den vergangenen Jahren schon aus den Schnüren von Weidezäunen geschnitten, mit denen ein Landwirt in seinem Revier große Flächen umzäunt, obwohl er sie gar nicht dauerhaft beweidet.

Hier gehts zu unserer Kampagne „Todesfalle Zaun“

Das Revier liegt mitten im schönen Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst, in einer Landschaft also, wo Menschen gerne Urlaub machen und die Natur genießen. Deren Schutz, wie auch jener der Tiere, steht auch in der Naturparkverordnung.

Und doch: Allein in diesem Frühjahr hat der Jagdpächter verstrickt in Zäune schon einen Bock und eine Geiß tot aufgefunden, die zudem noch ein pralles Gesäuge hatte. Irgendwo hat also ein Kitz, womöglich mit Geschwister, vergebens auf die Rückkehr seiner Mutter gewartet. Ob es verhungert und verdurstet ist oder dem Fuchs zum Opfer fiel, davon werden kaum Spuren in der pittoresken Landschaft der Fränkischen Schweiz zurückbleiben. Der Kadaver der Geiß hat es per Foto dank einem Redakteur der Frankenpost aber in den Blick der Öffentlichkeit geschafft.

Auch wir vom Wilden Bayern sind auf den Fall aufmerksam geworden und fordern dringend, diesem unnötigen und grausamen Sterben ein Ende zu machen. Wir haben beim Landratsamt Bayreuth Anzeige erstattet und hoffen, die Behörde schiebt den Schwarzen Peter nicht länger mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hin und her, wie es der Zeitungsartikel erscheinen lässt.

 

(c)Wildes Bayern e.V.

Wo Wildtiere gequält werden und sterben und eine Lösung so einfach wäre, muss auch gehandelt werden! Zäune ohne Funktion, auch wenn sie der landwirtschaftlichen Nutzung dienen und deshalb keiner Genehmigung bedürfen, gehören abgebaut und weggeräumt.

Hier gehts zum Beitrag in der Frankenpost …

 

 




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