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Dienstag, 04. Oktober 2022

04. Oktober 2022, 10:14    Webmaster

Saufänge – Tierquälerei oder Notwendiger Seuchenschutz?


Sehr zu Recht haben viele Jäger große Vorbehalte, wenn es um das Thema „Saufänge“ geht. Mit diesen Apparaten sollen Wildschweine in eine große Falle gelockt werden, ähnlich einem Gatter. Sind die Tiere drin, fallen die Tore zu und irgendwann werden dann die darin geschnappten Wuze erschossen. Hört sich grausig an und ist es auch. Es gibt auf der ganzen Welt Erfahrungen mit derartigen Fang-Kralen. Bei manchen geht es einigermaßen sauber zu, ohne viel Stress. Doch wenn das Feuer auf die eingeschlossenen Sauen eröffnet ist, dann herrscht Panik und Gemetzel.

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Die Diskussionen um einen tierschutzgerechten Betrieb und das einzelne Abfangen und Töten der gefangenen Tiere werden weltweit geführt. Ebenso gibt es keinerlei Fachargumente, dass diese Fang- und Tötungsmethode irgendeinen Effekt bei der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest hat. Aber trotzdem“ „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel“. Und wer alle Probleme der Welt mit dem Totschießen von Wildtieren lösen will, der braucht natürlich auch „Saufänge“. So gesehen nur konsequent, wenn die Forstschule in Lohr jetzt als Vorzeigeprojekt einen Muster-Saufang betreiben will. Und einige befragte Forst-Jäger finden die billige Variante mit Baustahlmatten „effektiver“. „Mit zwei Schützen konnten dann zum Beispiel acht gefangene Sauen in drei Minuten sauber erlegt werden.“ DREI Minuten sind eine verdammt lange Zeit! Und wir wissen nicht, wieviele Schüsse auf die Tiere abgegeben wurden.

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Den vollständigen Beitrag findet Ihr unter mainpost.de…

Der  Artikel ist hinter der Bezahlschranke. Leider!

 

 

 

 

 

 

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wolfgang karl schrieb:


Warum jetzt im Spessart? Da will man nach der Niederlage um einen Nationalpark jetzt ein Biosphärenres.,gründen mit großen Flächenstillegungen “ NP durch die Hintertür“ da zu braucht man die Bauern. Warscheinlich will man damit bei den Bauern Werbung betreiben und sie.auf die Seite der NGOs ziehen. Wir Jäger aus dem Spessart müssen umbedingt hier zu den Tierschutz mit ins Boot holen
Die Jagd verkommt immer mehr ,
Wolfgang Karl

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