Das war wohl kein Bär und auch kein Wolf: Am letzten Wochenende sind im Kreis Garmisch-Partenkirchen 15 Rinder auf einer Alm zu Tode gestürzt, nachdem sie vermutlich in eine Massenpanik ausgebrochen sind. Darüber berichtet das Garmischer Tagblatt.
Wie die zitierten Hirten und Almbauern in dem Beitrag nahelegten, könnten Hubschrauber der Bundeswehr oder niedrig fliegende Paraglider bzw. Speedflyer gewesen sein, die den Tieren einen solchen Schrecken einjagten, dass sie wie irre lospreschten und dabei über Felskanten stürzten. Das Ganze war also menschengemacht.
Wir vom Wildes Bayern bedauern die Tiertragödie sehr. Wir plädieren immer wieder dafür, dass Landkreise vernünftige, sprich auch tier- und naturschutzgerechte Nutzungskonzepte pflegen. Nur sorgfältige Planung und Beachtung von störungsarmen Räumen können helfen, so etwas zu vermeiden. Dazu zählen klare Grenzen in den Überfluggebieten für Luftsportlern und eine deutliche Reglementierung von besonders schnellen Sportarten und nächtlichen Störungen.
Aktuell sind wir zum Beispiel mit dem Landkreis Miesbach wegen dessen Biketrail-Planung in der Diskussion, den Beitrag dazu könnt Ihr hier nachlesen. Menschliche Nutzung darf den Wildtieren nicht ihre letzten Ruheräume nehmen, und wenn Kühe abstürzen, ist das ein deutliches Warnsignal, dass hier etwas komplett aus dem Ruder läuft.
Den Beitrag über den Absturz auf der Kämialm könnt Ihr hier nachlesen
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