Das geht mitten ins Herz: Der Song „Kleiner Igel, kämpf“ ist seit wenigen Tagen auf Youtube online. Geschrieben hat ihn Thomas Ramisch, Pfleger eines naturgeschützten Stadtwaldes in Nordrhein-Westfalen, vertont mithilfe der KI-Anwendung SUNO. Unbedingt anhören und weiter teilen!
Den Song könnt Ihr Euch hier auf Youtube anhören (mit Video!)
Mehr zu „Waldpfleger“ Thomas Ramisch und seinem Gevelsberger Stadtwald findet Ihr hier
…und hier findet Ihr einen neuen Podcast mit Ingolstädter Igelschützerinnen zum Anschauen!
Meldung vom 20. August 2025: UPDATE Igel unterstützen – Plakate, Petition und tolle Tipps
Der Verein „Tierfreunde Rhein Erft“ startet eine Plakatkampagne für Igel und bittet um Mithilfe! Bitte unterstützen Sie sie durch den Aushang von Plakaten an möglichst vielen publikumsintensiven Stellen, wo es nicht verboten – besser noch, erlaubt ist. Unterschiedliche Motive, unter anderem „Geringer Aufwand – Große Hilfe“ stehen hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Wer darüber hinaus etwas für Igel tun mag, sollte die folgende Petition unterzeichnen: „Hersteller von Mährobotern verpflichten, Sicherheitssysteme zum Schutz von Igeln einzubauen“. Zur Petition gelangt Ihr hier
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Ihren igelfreundlichen Garten zertifizieren zu lassen. Tausend wunderbare Tipps für einen wildtierfreundlichen Garten findet Ihr hier beim Hortus-Netzwerk: https://hortus-netzwerk.de/
Meldung vom 15. August 2025: UPDATE Igel unterstützen – Gartenzäune durchlässig machen
Die Stadt Zürich geht mit gutem Beispiel voran und versucht ihre Gärten wieder durchlässiger für Igel zu machen. Der Verein StadtNatur hat eine Aktion „Freie Bahn für Igel“ ins Leben gerufen, bei der die Gartenbesitzer aufgerufen sind, in ihre Zäune kleine Lücken zu schneiden, um Igeln das Durchschlüpfen zu ermöglichen.
Den Link zur Aktion „Mut zur Lücke“ findet Ihr hier
Meldung vom 20. März 2025
Aufgrund der milden Temperaturen erwachen die ersten Igel aus ihrem Winterschlaf, doch der Frühling hält noch nicht genug Nahrung für die Tiere bereit. BUND Naturschutz und Pro Igel e.V. geben praktische Tipps, wie jeder helfen kann.
Igel sind flexibel in ihrem Winterschlafverhalten. Doch die zunehmend milden Winter und dadurch häufigeren Unterbrechungen des Winterschlafs stellen eine große Herausforderung für die Tiere dar. Durch das frühzeitige Aufwachen haben Igel oft mit Nahrungsmangel zu kämpfen. Da Insekten und andere Beutetiere noch kaum aktiv sind, finden die Tiere nur wenig Nahrung.
Wer bereits jetzt einen Igel entdeckt, kann helfen wie folgt.

Igel-Holzhaus
Um mehr über das Verhalten der Igel und ihre frühzeitige Aktivität zu erfahren, läuft derzeit die Igel-Challenge über die App ObsIdentify. Jeder, der zufällig einen Igel entdeckt, kann den Fund einfach per Foto melden. Die Igel-Challenge wird deutschlandweit von Pro Igel e.V. in Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz als regionalem Partner organisiert.
Hier gelangt Ihr an die App ObsIdentiy
Hier findet Ihr zudem Links zu Online-Kursen unserer Igel-Expertin0 Ninja-Winter an der VHS Ingolstadt:
02.04.25, Alles über das Wildtier Igel – leben und leben lassen – Onlinekurs
06.05.25, Igel – leben und leben lassen
29.07.25, Alles über das Wildtier Igel – leben und leben lassen – Onlinekurs
Bildquelle: Vivienne Klimke, Tierfreunde Rhein Erft
Die Masse an Insekten schrumpft, weil Arten verschwinden
Photovoltaik – die ungenutzte Chance für die Biodiversität – UPDATE
3.12. Abschlussinfo zum Projekt „Insektenfreundliches Günztal“
Save the date: Internationale Igelkonferenz in Kopenhagen
Rapsfelder – nur in Maßen gut für die Natur
Kröten im Garten ein Zuhause bieten – auch im Winter
Diese Woche neue Online-Igelvorträge von Ninja Winter
Forscher warnen: Genetische Vielfalt nicht außer Acht lassen! UPDATE
Ein tolles Bild von Schrott-Wissenschaft
Insekten brauchen mehr und verlässliche Lebensräume
Neue Wildtier-Studie: Ungeahnte Schlüsselakteure der Artenvielfalt!
Aufleben.ch – tolle Tipps für mehr Artenvielfalt in Stadt und Gärten
Beetle-Banks – förderfähige Superlebensräume im Feld
UPDATE Igelschutz: Bitte unterschreibt auch für Niedersachsen!
Artenvielfalt für die Stadt in „Pixelgröße“: PikoParks
Motten suchen das Licht – was das für unsere Wälder bedeutet
Mähroboter nachts endlich stoppen! UPDATE aus Sachsen-Anhalt
Fair Trade und Artenvielfalt – hängt das zusammen?
Wässerwiesen – was ist das denn?
Angenehm ideologiefrei: „Würde und Rechte von Tieren“
UPDATE Brandbriefe für Hilfe für den Igel
Forschungsprojekt zum Mitmachen: Hermelin und Mauswiesel gesucht!
UPDATE Aufgerieben zwischen Schwall und Sunk
Bitte mehr Lücken und Löcher im Wald!
Top gerüstet: Unsere Themenseite zur Weidehaltung UPDATE
Noch bis 3. Juli Hummeln entdecken und melden!
Projekt zum Mitmachen: Biodiversität im Garten erforschen
Heiße Tage voraus – bitte Wasser raus stellen!
Wir wollen mehr Mist! UPDATE VIDEO
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Wieder einmal verbreitet Pro Igel igelschädigenden Unsinn. Anstatt darauf hinzuweisen, dass Igel, die schon jetzt unterwegs sind, nahezu alle krank sind, vor allem, wenn sie tagaktiv sind, verzapft der Verein denselben Schmarrn wie die angebliche Igelexpertin vom Bund Naturschutz, Martina Gehret, dass die Igel wegen der milden Temperaturen schon jetzt wach sind. Fakt ist aber, dass nicht die Tagtemperaturen, sondern die Nachttemperaturen ausschlaggebend für das Erwachen der Igel sind. Selbst wenn es tagsüber 20 Grad hat, wacht ein gesunder Igel nicht auf, sondern er wacht erst dann auf, wenn die Nächte über acht Grad warm sind. Denn erst dann sind seine Nahrungstiere wieder vorhanden. Deshalb schlafen gesunde Igel bis Mitte/Ende April, manchmal sogar bis Mai. Die Igel, die jetzt schon rumlaufen, sind alle krank. Nur deshalb sind sie schon jetzt wach. Das sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand, falls man über den verfügt. Denn warum sollen Igel schon jetzt rumlaufen, wenn sie keine Nahrung finden? Genau deshalb hat die Natur den Winterschlaf eingerichtet. Die Igel sollen solange schlafen bis ihre Nahrungstiere wieder vorhanden sind und das sind sie erst, wenn die Nächte über acht Grad warm sind. Um sich das Heer kranker Igel vom Hals zu halten, weil es eh kaum sachkundige Igelpflegestellen gibt und noch weniger igelkundige Tierärzte, verschweigt man offensichtlich, dass es kranke Tiere sind, die da jetzt schon hilflos durch die Gegend irren oder man weiß es nicht besser. Pro Igel hat es ja leider immer noch nicht geschafft, dass das Thema Igel Pflichtfach bei der tierärztlichen Ausbildung wird. Stattdessen verbreitet man den Blödsinn, dass es normal sei, wenn die Igel schon jetzt rumlaufen. Die werden krankheitsbedingt nur leider fast alle krepieren, denn Futter heilt keine Krankheit.
Sehr schöner Song. Und auch so passend, nachdem mir heute am hellichten Tag ein kleines Igelkind fast vors Auto lief. Ich konnte gerade noch bremsen, stieg aus, nahm ihn an mich und sah ihn mir genau an. Wieder einmal bewahrheitete sich, dass es sich um Schmarrn handelt, wenn da das Tierheim München ständig verbreitet, dass tagaktive Igel normal sind, denn sie seien auf Nahrungssuche. Igel sind aber nicht aus Nahrungmangel tagaktiv, sondern weil sie krank sind, wie erneut das kleine, 145 Gramm leichte Igelkind, dass mir heute fast vor’s Auto lief, beweist. Erkennbar eben an der Tagaktivität, aber auch am Massenflohbefall und am rasselnden Atemgeräusch. Das der kleine Kerl schon jetzt, mit diesem geringen Gewicht und in diesem jungen Alter, ein massives Atemgeräusch hat, ist bezeichnend dafür, in welch starkem Maße die Welt der Igel bereits kaputt ist. Es beweist, dass wir die Igel als Art verlieren werden, wenn wir nicht endlich das hauptsächlich durch die intensive Landwirtschaft verursachte Insektensterben stoppen.