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Mittwoch, 28. April 2021

28. April 2021, 11:03    Webmaster

Will ÖJV den Muttertierschutz abschaffen?


Es hat ganz den Anschein, wenn man auf die Webseite des Bayerischen ÖJV blickt. Dort wird berichtet, welche Forderungen und Themen den beiden Spitzenvertretern dieses forstlichen Interessensvereins bei einem Gespräch im Bayerischen Umweltministerium auf der Seele brannten: Die Einhaltung des Muttertierschutzes beim Rotwild behindert offensichtlich die heimischen Förster massiv. Vor allem die sogenannten „Schutzwälder“ können nach Ansicht der beiden Herren nicht wachsen, wenn hier nicht am Tierschutz geschraubt wird. Kornder und Haitzinger, die beiden Vorsitzenden nennen das eine „offene Situation“, die dringend geklärt werden muss! Welche Forderungen die beiden Vereinsfunktionäre dabei konkret an das für den Tierschutz zuständige Ministerium haben, lassen sie in dem Beitrag ungesagt. Aber sie legen dann noch nach! Denn nach ihren weiteren Überlegungen ist der Muttertierschutz auch für das Insektensterben verantwortlich. Ein Umstand, der bisher in der Öffentlichkeit gänzlich unbekannt war!

Hier die Passagen aus dem Bericht:

(c)Wildes Bayern – Screenshot Webseite ÖJV

(c)Wildes Bayern – Screenshot Webseite ÖJV

(c)Wildes Bayern – Screenshot Webseite ÖJV

 

Nach dieser Veröffentlichung wissen wir Bescheid!

Bildquelle: (c)Wildes Bayern - Screenshot Webseite ÖJV




Reinhold Kamleiter schrieb:


ÖJV = Ökologischer Jagd Verband = Staatliche Jäger und Förster, pfui schämt euch, es geht auch anders!

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Schulte-Hostede, Hans-Jörg schrieb:


Unter“angepasster Wildbestand“ egal ob Gams, Rotwild oder Rehwild, scheint der ÖJV erfolgreich beim Staat seine Vernichtungsstrategie von Schalenwild fortzusetzen, oder zumindest es zu versuchen. Da sind alle Mittel recht, schlimm ist, dass die Grundlagen dafür rein wissenschaftlich gar nicht gegeben sind, was aber immer wieder behauptet wird. Es gibt genügend international anerkannte Gegenbeweise. Es ist schlicht weg gelogen und nur ideologisch begründet.
Leider leiden Wald und Wild darunter, deswegen gilt es, weiter dagegen anzugehen. Also weitermachen!

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