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Lieber Leser, liebe Leserin,
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für manche unter uns drängen sich diese Woche die Termine, deshalb fällt der Newsletter etwas knapper aus als sonst üblich. Wir vom Wilden Bayern sind unter anderem schon mit den Vorbereitungen für den Vortrag am 11. März beschäftigt und freuen uns mit großer Spannung darauf.
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Haben Sie den Termin im Kalender vermerkt? Am Montag, 11. März, findet in Kooperation mit Wildes Bayern in Miesbach ein Vortrag von Öko-Agraringenieur Ulrich Mück statt. Thema: “Grünland fürs Klima braucht nachhaltige Ernährung”, oder kurz gesagt: Richtig (Fleisch) essen fürs Klima. Wir haben unsere Infos dazu im Blog ergänzt und laden Sie hiermit herzlich ein, nach Miesbach zu kommen!
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Wer sich schonmal darauf einstimmen und vorbereiten möchte, dem empfehlen wir wärmstens auch einen Online-Vortrag des wunderbaren Naturfilmers Jan Haft. Er spricht am 28. Februar, also kommenden Mittwoch, über den Zusammenhang von Weidetierhaltung und Artenvielfalt. Unter anderem wird es dabei um seine eigenen Wasserbüffel gehen, und lassen Sie mich soviel verraten, deren Kooperation mit den Fröschen im Tümpel ist einfach spektakulär! Den Link zum Vortrag finden Sie im Blog unter der Einladung für den 11. März.
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Vorbereiten müssen sich auch die bayerischen Jagdrevierinhaber auf die anstehenden Aufnahmen zum Vegetationsgutachten. Wie immer wirft die Begutachtung der Verjüngung im Wald durch die staatlichen Forstmitarbeiter oder ihre Helfer viele Fragen und Diskussionen auf. Dabei geht es einerseits um die Rolle von Licht und Bodenverhältnissen, aber auch um Fragen wie jene, ob ein Waldstück, das mit einem Zaun geschützt wurde, der von Wild noch überwunden werden kann, als "geschützt" ausgeklammert werden muss oder nicht ebenfalls in die Aufnahmen mit einzubeziehen ist.
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Der Jagdverband jedenfalls hat eine klare Meinung: Das Gutachten in der derzeitigen Form sei "jagdlich nicht relevant". Wir sagen: Es darf nicht einfach nur darum gehen, dem Wild sein Nahrungsverhalten anzukreiden und möglichst viele Gründe zu finden, mehr Abschüsse zu fordern. Wer wirklich etwas über die Naturverjüngung wissen will, muss ganzheitlich zu denken in der Lage sein.
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Wissenschaftler haben untersucht, welche Rolle Totholz für das Entstehen von Waldbränden haben kann. Sie stellten fest: Je kleiner und dünner es ist, desto mehr Gefahr geht von ihm aus. Dicke, stehende oder liegende Totholzstämme im Wald hingegen sind immer auch Feuchtigkeitsspeicher und daher in den allermeisten Fällen keine Brandbeschleuniger. Schauen Sie sich beim nächsten Spaziergang mal solche dicken, stehenden Stämme genauer an. Verrotten sie innen und bilden Mulm, können sie im besten Fall wie Regenfässer wirken. Die Feuchtigkeit fällt hinein, wird im porösen Material gespeichert und sickert dann langsam durch die toten Wurzeln in den Boden hinein. Ein absolut wunderbares System!
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Womit wir bei einem Thema wären, das uns vom Wilden Bayern die letzten Wochen über auch sehr umgetrieben hat. Das Töten von Bäumen - es nimmt mancherorts gerade wirklich krasse Ausmaße an. Trockenheit, Borkenkäfer, Stürme und Schneebruch haben regional riesige kahle Flächen in unsere Wälder geschlagen. Das ist Teil der Natur, und jede Störung schafft auch wieder Chancen für neues Leben und neue Netzwerke. Aber leider werden in Ortschaften und drumherum auch munter Bäume gefällt, weil sie gerade im Weg sind, weil sie schmutzen oder vielleicht jemandem einfach nicht zur Nase stehen.
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Können wir uns diese Verluste eigentlich erlauben? Wer ersetzt den Schatten, die Feuchtigkeit und die Lebensräume, die diese Bäume in den besiedelten Gebieten bisher gespendet haben? Merkt jemand, dass uns einerseits der Klimawandel zunehmend bedroht, wir andererseits aber sprichwörtlich mit voller Kraft am Ast sägen, auf dem wir sitzen?
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Zum Schluss noch zwei gute Nachrichten aus der Tierwelt: Nach der "verschollenen" Bayerischen Kurzohrmaus ist auch die Alpenfledermaus wieder entdeckt worden. Wir stellen sie Ihnen kurz vor. Und: Die Kreuzotter, unsere eindrucksvolle heimische, in vielen Varianten vorkommende Vipernart, ist das Reptil des Jahres 2024. Auch hier lohnt es sich, die Art mal genauer kennenzulernen.
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Mit den allerherzlichsten, baumumarmenden Grüßen wünscht Ihnen viel Lesefreude in unseren Blogs,
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Ihr Team vom Wilden Bayern
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Überraschungsfund im Fledermauswald
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Vor wenigen Tagen haben wir uns über die Wieder-Entdeckung der Bayerischen Kurzohrmaus freuen können, jetzt kommt die Alpenfledermaus dazu! Dazu schreibt die Heinz-Sielmann-Stiftung, auf deren Grund sie detektiert wurde: "2022 hatte die Heinz Sielmann Stiftung als Eigentümerin des Waldbiotops Weißenstein eine Untersuchung zu dort vorkommenden Fledermäusen in Auftrag gegeben. In dem jetzt vorliegenden Gutachten sind insgesamt neunzehn Fledermausarten gelistet, darunter …
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Kreuzotter ist das Reptil des Jahres 2024
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Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat die Kreuzotter zum Reptil des Jahres 2024 erwählt. Als Angehörige der Vipern ist die Kreuzotter unsere einzige Giftschlange in Bayern, und mit bis zu ca. 90 Zentimetern erreicht sie auch eine beachtliche Länge. Weil sie zudem tagaktiv ist und sich gerne sonnt, kann es in einigen Regionen durchaus zu Zusammentreffen mit …
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Forstgutachten: Jagdverband fordert Kompletterneuerung
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In Kürze entsenden die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wieder Aufnehmer in die bayerischen Wälder, um in den Hegegemeinschaften den Verbissgrad zu überprüfen. Der Bayerische Jagdverband hat anlässlich seines Rehwild-Symposiums am 17. Februar nochmals die Forderung bekräftigt, dass dieses "Gutachten" komplett überarbeitet gehört. "Nach Ansicht des Verbandes ist es in der bestehenden Form als alleinige Grundlage für die Erstellung …
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Sogar die Forelle ist jetzt gefährdet - Interview zur Roten Liste
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UPDATE 22.2.2022 - Interview zur Roten Liste der Fische und Neunaugen Zum ersten Mal wurden für eine nationale Rote Liste der Fische und Neunaugen konkrete Zahlen zur Verbreitung und zu den Populationsgrößen der Fischarten in Deutschland zusammengetragen und ausgewertet. Und zwar Daten der letzten 17 Jahre (2004 bis 2020), aus rund 15.000 Messstellen, die mindestens zweimal beprobt wurden, mit mehr …
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Schweine glücklich machen für die Forschung
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Tierschutzforschung fokussiert sich zumeist darauf, Stress oder Angst an Tieren zu erkennen. Es geht darum, Tiere vor etwas Schlimmem zu bewahren. Aber könnten wir nicht auch mal das Andere, das Positive erforschen? Zum Beispiel: Was finden Tiere schön, und wie erkennen wir das? Jean-Loup Rault, Leiter des Instituts für Tierschutzwissenschaft und Tierhaltung der Veterinärmedizinischen Universität Wien, hat sich auf diesen …
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Totholz - Lebensraum oder Brandbeschleuniger?
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Unsere Sommer werden immer heißer und trockener, und erschreckende Waldbrände haben die letzten Jahre geprägt. Da liegt es nahe, zu untersuchen, welche Faktoren einen Waldbrand begünstigen können, und welche Rolle das Totholz dabei spielt. Zwei Mitarbeiter der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen sind dem Thema in einer Literaturstudie nachgegangen. In den Ergebnissen findet sich unter anderem die grundlegende …
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Wettbewerb: Deutschland summt
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* Presseinfo der Stiftung für Mensch & Umwelt * Unter dem Motto „Wir tun was für Bienen!“ veranstaltet die Berliner Stiftung für Mensch und Umwelt ihren bundesweiten Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb. Prämiert werden insektenfreundliche Flächen und inspirierende Aktionen, die auch andere zum Teilnehmen motivieren. Jetzt planen und im Frühling loslegen! Es gibt Preise im Gesamtwert von über 10.000,- € zu gewinnen. Nie …
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11. März Miesbach: Vortrag über nachhaltiges Essen fürs Klima
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Die Bestrebungen in unserer Gesellschaft, immer weniger Fleisch und Milch zu konsumieren, ziehen Veränderungen in der Landwirtschaft und in der Landschaft nach sich. Zum Teil ist das gewollt: Massentierhaltung ist unerwünscht, Kühe gelten als Klimakiller. Was aber nicht gesehen wird: Die negativen Aspekte sind zumeist Folgen der Intensivierung einer Landnutzungsform, die einst ökologisch sinnvoll und sinnrichtig war und das auch …
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