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Samstag, 16. Januar 2021

16. Januar 2021, 10:43    Webmaster

„Hirsch tot“ erklang zu spät – Bericht in der Tiroler Tageszeitung


Das Inntal auf Bayerischer Seite ist eine ungemütliche Gegend für Rotwild. Vor etwa 20 Jahren hat ein lokaler Bauern-Funktionär dafür gesorgt, dass das zusammenhängende Rotwild Gebiet am bayerischen Alpenrand zerrissen wird. Das Gebiet zwischen Samerberg (in etwa) und Brünnstein wurde zur „Rotwildfreien Zone“ umetikettiert. Natürlich hat niemand das Wild von dieser politischen Schmierenkomödie informiert. Heute hocken die zahlreichen Schießer dieser kleinen Jagdreviere am Rand des Rotwildgebietes vor immensen Kirrhaufen und locken sich Rotwild in die Todeszone, um sich mit kostenlosem Wildpret und Abschuss“freude“ zu versorgen. Auch auf der westlichen Seite des Inntals peitschen sich lokale Agro-Lobbyisten mit Abschussforderungen gegenseitig hoch. Bisher hat die untere Jagdbehörde am Landratsamt Rosenheim derartigem Treiben tatenlos zugesehen. Nachträgliche Abschussplanerhöhungen, Nachtabschüsse und zusätzliche Schonzeitaufhebungen wurden in der Regel bei den Versammlungen verteilt wie Kamellen beim Karneval („Braucht noch wer was?“). Da wundert es nur, dass die Missstände in dieser Region so selten, so deutlich angesprochen werden. Wir hoffen, dass hier bald eine Wende erfolgt!

Den vollständigen Bericht in der TT – Tiroler Tageszeitung findet Ihr hier:

 

(c)TT - Tiroler Tageszeitung

(c)TT – Tiroler Tageszeitung

Bildquelle: (c)TT - Tiroler Tageszeitung




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