Blogpost
Donnerstag, 04. Februar 2021

04. Februar 2021, 14:08    Webmaster

Müssen die Leser jetzt die SZ selber schreiben?


Das scheint ein neues journalistisches Modell der Süddeutschen Zeitung zu sein: Sie veröffentlicht einen Artikel, der schlecht recherchiert ist, Dumm- und Unwahrheiten enthält und bekommt dann eine Seite mit größtenteils guten, reflektierten und fachlich gehaltvollen Leserbriefen.

So auch diesmal, als der Artikel über einen fachlich und auch sonst heillos überforderten Förster des Sächsischen Staatsforstbetrieben begleitete („Ich muss den Wald mit der Waffe verteidigen!“) viele Leser zu Reaktionen veranlasst, die Sie unter dem Link ansehen können…




Matthias schrieb:


Forst und Jagd gehören dringend getrennt! Abschßpäne müssten von unabhängigen freien Biologen festgelegt werden. Förster sollten, wenn sie zur Jagd gehen, eine öffentliche Jägerprüfung ablegen müssen wie jeder andere auch und für die Jagdausübung und Revier sollten sie auch wie alle Jäger Jagdpacht zahlen müssen.
Wann wird endlich mal klar gesagt, dass die Fichten in der Forstindustie von Natur aus an den meisten Standorten, wo sie gerade verschwinden, überhaupt nicht wachsen würden. Zudem werden seit vielen Jahren unsere Buchen so freigestellt, dass diese Sonnenbrand und Stress bekommen müssen. Dies wird dann auch dem Klimawandel zugeschoben. Zudem knallt die Sonne auf den Waldboden durch diese Freistellung und die Wärme wird nicht mehr durch ein geschlossenes Kronendach abgehalten. So trocknet der Boden aus und die Trockenschäden werden gefördert. Der Forst zerstört unsere Wälder und mit dem Eintragen von weiteren nicht heimischen Baumarten die angeblich der Klimaerwärmung trotzen sollen, wird das ganze noch mehr auf die Spitze gedreht. Die Natur weiß sich selbst am besten zu helfen. Die Bäume wachsen am besten wenn man sie läst. Stets nach dem Motto „Am schönsten hat es die Forstpartie, der Wald der wächst auch ohne sie“
Wald ist ein großes Ökosystem, welches viele Lebewesen beinhaltet, auch das vom Forst als Schädling degradierte Schalenwild. Das war schon bevor der Mensch kam im Wald zuhause und ernährte sich dort. Dennoch hat der Wald bestanden. Wenn er zerstört wird dann durch den Schädling Mensch der über alles bestimmen muss.

Antworten
Schreibe einen Kommentar zu Matthias Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.









Aktuelle Informationen



Unser Wildtier der Woche: Der schöne, scheue Schwarzstorch Wann haben Sie Ihren letzten Schwarzstorch gesehen? Ich, ehrlich gesagt, noch nie. Das mag daran liegen, dass die großen, schwarzen…

Samstag, 25. Juni 2022
Jetzt lesen
Glyphosat im Honig: Landwirt haftet für Pestizideinsatz Ein Imkerpaar in Brandenburg hat fast 15.000 Euro Schadenersatz zugesprochen bekommen, weil sein Honig mit Glyphosat verunreinigt wurde. Das berichtet…

Freitag, 24. Juni 2022
Jetzt lesen
Naturnahe Weidelandschaften - Exkursion zu alten Allmendweidesystemen Wo tobt das Leben und die Biodiversität? Auf extensiven Weiden. Diese Landschaftstypen gehören heute zu den seltensten und artenreichsten Lebensräumen,…

Freitag, 24. Juni 2022
Jetzt lesen

Mitglied werden