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Montag, 14. September 2020

14. September 2020, 14:05    Petra Sobinger

Afrikanische Schweinepest erreicht Brandenburg – Zwei Interviews mit Prof. Dr. Dr. Sven Herzog


Die Afrikanische Schweinepest (ASP), hat Deutschland erreicht. Ein totes Wildschwein wurde in Brandenburg entdeckt, es starb an der hochansteckenden und für Schweine meist tödlich verlaufenden Krankheit. Die große Besorgnis rührt aber weniger von verendeten Wildsauen, sondern davon, dass ein Land, in dem ASP herrscht, große Einbußen beim Export von Schweinefleisch erleiden wird.

Aus dem Ursprungsgebiet in Afrika, wurde die Seuche, die für Menschen ungefährlich ist, immer wieder vom Menschen verschleppt. Nach Osteuropa, nach Sardinien, nach Frankreich, nach Ost- und Südostasien.

Immer wieder wurden die Jäger beschuldigt, „nicht genug gegen die Ausbreitung der Seuche“ zu tun. .Prof. Dr. Dr. Sven herzog, Hochschuldozent für Wildökologie und Jagdwirtschaft an der Technischen Universität Dresden erläutert Hintergründe und Handlungsoptionen. Und kommt zu dem Fazit: „Die Jäger dürfen sich nicht verrückt machen lassen“. Massiver Jagddruck verhindert weder die Ausbreitung noch hilft er allein bei der Eindämmung eines Seuchen-Hotspots. Hier zwei kurze Interviews von Prof. herzog zum Thema.

 

Afrikanische Schweinepest erreicht Brandenburg, Beitrag vom 10. September 2020

Die Afrikanische Schweinepest – ASP – Beitrag vom 29. April 2020

Bildquelle: ASP_Video_2, ASP_Video_1, (c)iisjah auf Pixabay - Wildschwein




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