Der Lehrstuhls für Aquatische Systembiologie der Technischen Universität München (TUM) hat im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums eine Studie durchgeführt, um herauszufinden, welchen Einfluss der Klimawandel auf die bayerischen Seen hat. Die Ergebnisse sind klar und schwer zu verdauen: Die Erwärmung führt zu steigendem Gehalt an Phosphor und Nährstoffen, was das Algenwachstum beschleunigt. Außerdem kommt es zu einem Verlust an Lebensräumen, wie Schilfgebieten, und Artenvielfalt. Unter dem Titel „Klimawandel ist in Bayerns Seen angekommen“ wurde diese Studie nun veröffentlicht.
Auszug aus dem Originalbeitrag:
Auch Bayerns Seen sind vom Klimawandel betroffen. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie des Lehrstuhls für Aquatische Systembiologie der Technischen Universität München (TUM) im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums. Die dazu heute veröffentlichte Broschüre „Bayerische Seen im Klimawandel“ fasst die Ergebnisse von mehr als 15 Jahren klimabezogener Seenforschung zusammen.
Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 43 Bergseen (davon 14 in den Tiroler Alpen) sowie weitere 54 Seen untersucht. Die Forschungsprojekte der TUM zeigen: Steigende Wassertemperaturen und häufigere Hochwasserereignisse machen den bayerischen Seen zu schaffen.
Die Bilanz: Breits heute ist die Biodiversität der Unterwasservegetation bayerischer Seen infolge des Klimawandels verringert. Eine weitere Erwärmung der Seen führt zu einem weiteren Verlust der Artenvielfalt.
Der gesamte Beitrag „Bayerische Seen im Klimawandel – Forschungsergebnisse der Technischen Universität München“ ist abrufbar unter dem nachfolgenden Link:
Bayerische Seen im Klimawandel – Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung (bayern.de)
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Bildquelle: (c)Vivienne Klimke
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