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Samstag, 29. Januar 2022

29. Januar 2022, 08:51    Webmaster

Kostet die Energiewende manche Arten den Kopf?


Nicht alles, was grün gedacht wird, ist auch gut für die Natur. Im Schweizer Jura ist ein Steinadler von den Rotoren eines Windrads getötet worden. Ein Spaziergänger beobachtete den Vorfall am 6. November letzten Jahres, fotografierte den Vogel und meldete den Vorfall Anfang Januar 2022 an BirdLife Schweiz. Wie die Organisation mitteilte, gehörte der adulte Steinadler zu einem Paar, das seit einigen Jahren am Berg Chasseral brütet.

Während die Art im Alpenbogen gut etabliert sei, finde erst neuerdings die Ausbreitung ins Jura statt, so BirdLife Schweiz in einer Pressemitteilung. Dort flog jetzt der Steinadler in eine Anlage des Windkraft-Parks Mont-Soleil. „Steinadler wie auch andere große Greifvögel werden besonders in Mitleidenschaft gezogen, wenn in ihren Revieren Windkraftanlagen entstehen“, konstatieren die Vogelschützer.

Ihr Appell lautet: „Die Energiewende darf sich nicht zum Nachteil der Biodiversität auswirken, die bereits eine Krise ohnegleichen durchläuft.“

Über diesen Link kommt Ihr zum Originalbeitrag auf blick.ch…

Bildquelle: (c)Birdlife




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