Der Gartenschläfer ist der etwas kleinere Verwandte des Siebenschläfers. Das stark gefährdete Nagetier nutzt den Winterschlaf als Anpassungsstrategie an die kalte, nahrungsarme Jahreszeit. Dabei nutzen die Tiere zwei Strategien, und zwar das Erstarren (Torpor) und das „Huddling“ (sich Aneinanderschmiegen). Ein ähnliches Phänomen kennt man ja von Murmeltieren – und die sind als so genannte Eiszeit-Reliktart quasi evolutionäre Experten in Sachen Wärmehaushalt!
Die so genannte soziale Thermoregulation zahlt sich laut einer soeben veröffentlichten Studie des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Wien aus: Wer viel kuschelt, braucht nicht so viel Energie, um sich zu wärmen, und verliert also nicht so viele überlebensnotwendige Fettreserven.
Die Phase des Winterschlafs mit dem höchsten Energiebedarf ist die Aufwach- beziehungsweise Wiedererwärmphase. Gerade jetzt ist es wichtig, ausreichend zu kuscheln – das kann den Wärmebedarf und Gewichtsverlust bei Gartenschläfern um bis zu zwei Drittel reduzieren im Vergleich zu Tieren, die allein aufwachen.
Anders war das bei den Jungtieren. Da lautet die These: Die Tiere „teilen“ sich Vor- und Nachteile des gemeinschaftlichen Kuschelns auf, so dass nicht so ein deutlicher Einspareffekt zu erkennen war.
Die original Pressemeldung der Veterinärmedizinischen Uni Wien findet Ihr hier
Bildquelle: (c)vetmeduni.ac.at
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