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Samstag, 17. April 2021

17. April 2021, 07:27    Webmaster

Wenn ein Kindergarten ins Industriegebiet will


Wer hätte das gedacht? Naturbegeisterte Mütter und Kinder möchten einen Waldkindergarten gründen. Der Bürgermeister lehnt ab, denn „das hätte die Gemeinde zerrissen“. Richtig gehört! Der Hintergrund: die Jagdgenossenschaft will auf ihren Forstflächen Forstwirtschaft betreiben. Dazu muss die Natur raus und auf gar keinen Fall dürfen Kinder in dieses grüne Industriegebiet rein.

Die fanatischen „Jagdgenossen“, so nennt man die Waldbauern, haben dazu gedroht, aus allen Vereinen im Dorf auszutreten, wie im Bericht des Bayerischen Rundfunk versichert wird. Das zeigt, wie fanatisiert inzwischen manche Waldbauern und Forst-Affine inzwischen sind. Die wollen dem Wald die Natur und den Menschen die Freude daran wohl gründlich austreiben.

Die Idee des Wald- bzw. Natukindergartens stammt ursprünglich aus Skandinavien. Die Kindergartenkinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren befinden sich bei dieser Betreuungsform ganzjährig draußen. Als Notunterkunft dient in der Regel ein Bauwagen oder ähnliches, um bei  schlechtem Wetter im Trockenen zu essen oder zum Beispiel Vorschule zu machen. Die Kinder leben und lernen mit der Natur und den Tieren.

Auch in Deutschland werden Waldkindergärten immer beliebter. So entstand auch in Ehekirchen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen bei Eltern die Idee einen Waldkindergarten zu gründen. Wie die Standortfrage für den neuen Kindergarten nun scheinbar den Gemeindefrieden gefährdet und welche Gegenargumente gebracht werden erfahrt in dem folgenden Beitrag bei „Quer vom BR“:

Den vollständigen Beitrag bei „Quer vom BR“ findet Ihr unter diesem Link…

Das Video ist verfügbar bis 15.04.2022, 21:00 Uhr

Bildquelle: (c)Petra Sobinger - Waldkindergarten




Susanne schrieb:


Abgesehen davon, dass ich kaum glauben kann, wie dumm manche Menschen sind (sorry, aber in diesem Fall die Waldbauer), finde ich es schade, dass euer Newsletter erst verschickt wird, wenn der Link nicht mehr verfügbar ist. Zu gerne hätte ich mir den Beitrag dazu angesehen.
Aber nochmal zur Ablehnung des Waldkindergartens. Leider zeigt sich hier ganz deutlich, dass die Waldbauern von den Fortsleuten derart aufgehetzt werden, dass es verboten gehört. Ein alter Jäger sagte erst neulich: Die jungen Leute werden ganz kirre gemacht mit dem ewigen Gewetter um den Verbiss. Früher, die alten Waldbauern sahen das viel entspannter.
Gerade in der heutigen Zeit, wo die Menschheit zusehends verblödet, wo viele nciht mehr wissen, wo Fleisch eigentlich herkommt, was eine Tanne, eine Fichte etc ist, wäre es wichtiger den je, Kindern die Natur wieder näher zu bringen. Ihnen klarzumachen, dass Wald das Zuhause vieler Tiere ist und wir hier nur zu Besuch sind. Sie für Rücksichtnahme und die Zusammenhänge in der Natur zu sensibilisieren … Schade, dass so etwas nicht wichtig erscheint.

Antworten
Grill Petra schrieb:


Das Video ist verfügbar bis 15.04.2022 – noch fast ein Jahr- und über den Link auch erreichbar.

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Jonathan schrieb:


https://www.donaukurier.de/lokales/neuburg/Waldkindergarten-gefaehrdet-Gemeindefrieden;art1763,4759098

In den Ausführungen oben fehlt etwas…
Mit „den Forstleuten“ allein ist das nicht erklärt. Da waren schon deutlich mehr beteiligte im Boot.
Der Waldbauer selber hatte sein Einverständnis zuerst ja gegeben…

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