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Sonntag, 17. Oktober 2021

17. Oktober 2021, 10:47    Webmaster

Wenn Glauben das Denken blockiert


Da wird geschossen, was das Zeug hält. Immer mehr Rehe fallen der Forstdoktrin zum Opfer. Doch – oh wie seltsam – es ändert sich nichts am Verbiss! Während seriöse Ökologen nicht müde werden, darauf hinzuweisen, dass die Begriffe, „Verbiss“, „Verjüngungsmangel“, „Schaden“ und „Wilddichte“ nicht in einfachen, holzschnittartigen Zusammenhängen stehen, fordern die Lobbyisten der Forstindusrie weiterhin: Noch mehr schießen! Hatten wir doch schon mal.
Vor ein paar hunderte Jahren, warf man Hexen ins Feuer, in der Hoffnung, dass das Wetter besser werde. Als der erwünschte Effekt nicht eintrat, bestanden die Fanatiker darauf, einfach mehr Hexen zu verbrennen. Die vernünftigen Zeitgenossen, machten darauf aufmerksam, dass da wohl kein Zusammenhang zwischen Vernichtung von Leben und Wolkenbildung bestand. Als sich die Vernünftigen durchsetzten, nannte man das damals Aufklärung. Wir brauchen eine Aufklärung 2.0! Fanatiker hatten das Land und seine Natur jetzt lange genug im Würgegriff!
Die Erklärung der Bayerischen Staatsforsten zu ihrem Streckenergebnis und der anhaltenden Kassenflaute bei besten Rahmenbedingungen findet Ihr hier:

Bildquelle: (c)Dieter Streitmaier




Claudia Blank schrieb:


Danke, dass Ihr das Thema immer wieder aufnehmt. Es reicht nicht, dass Förster unsere Wälder als fügsame Holzknechte ausverkaufen – Jetzt wurden sie auch noch auf die Tiere losgelassen. Nehmt den Förstern den Wald und die Waffen weg! Mehr Rehe zu schießen rettet weder Wald noch Klima. Nachfolgendem Beitrag kann ich deshalb nur zustimmen:
https://freiheit-fuer-tiere.de/artikel/prof-josef-h-reichholf-mehr-rehe-schieen.html

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