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Donnerstag, 05. Oktober 2023

Scrollicon
Weibliches Rotwild in einem Wald
05. Oktober 2023, 11:49    office@wildes-bayern.de

Wildes Bayern Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2023 – Populationen nicht übernutzen und ausrotten


Unsere zwölfte* Frage lautet: Wie steht Ihre Partei zu der Forderung, dass jagdliche Eingriffe die Wildtierpopulationen in Bayern in ihren Vorkommensgebieten nicht übernutzen, nicht lokal dezimieren oder ausrotten dürfen?

Die Landtagswahl steht vor der Tür. Wir, der Verein Wildes Bayern e. V., setzen uns als anerkannter Naturschutzverein für den Schutz der Wildtiere sowie der Natur unserer Heimat ein. Für uns und unsere Mitglieder ist es deshalb hoch interessant, vor der Landtagswahl am 8. Oktober zu wissen, wie die einzelnen Parteien sich zu den Anliegen von Wild und Natur stellen.

* Die Parteien, die aktuell im Bayerischen Landtag sitzen, hatten sich vorab auf gewisse Formalitäten zur Übermittlung von Wahlprüfsteinen geeinigt. Dazu zählte, nicht mehr als 8 Fragen einzureichen, und zwar über ein Formular auf der Internetseite. Da der ursprüngliche Fragebogen von Wildes Bayern insgesamt 14 Fragen umfasste, wurden einige für die Landtagsparteien gestrichen oder zusammengefasst. Hier kommt es also u. U. zu Abweichungen in den Antworten oder in der Reihenfolge.

Blaue Schrift "AfD" mit rotem, nach oben schwingendem Pfeil darunter

(c) AfD

Die AfD unterstützt diese Forderung.

(c)Bayernpartei

Waidgerechtigkeit ist die Leitlinie der Jagd. Die Erhaltung eines gesunden, standortgerechten Wildbestandes ist das Ziel. Übermäßige Dezimierung oder gar Ausrottung von Wildtieren ist mit der Waidgerechtigkeit nicht zu vereinbaren.

(c)CSU

Anm. d. Red.: Gemäß der zahlenmäßigen Einschränkungen beim Fragenkatalog an die aktuellen Landtagsfraktionen wurde diese Frage von der CSU nicht bearbeitet. 

(c)FDP

Anm. d. Red.: Gemäß der zahlenmäßigen Einschränkungen beim Fragenkatalog an die aktuellen Landtagsfraktionen wurde diese Frage von der FDP nicht bearbeitet. 

(c)Freie Wähler

Wildtiere sind ein wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems. Selbstverständlich gilt es diese daher auch vor Überjagung oder im schlimmsten Fall sogar vor Ausrottung zu schützen. Allerdings muss der Mensch aufgrund fehlender natürlicher Feinde die Regulierung einiger Wildtierarten durch Bejagung aktiv unterstützen bzw. übernehmen. Aufgrund des Waldumbaus kann es in walbaulich besonders relevanten Gebieten notwendig sein, die Bejagung bestimmter Schalenwildarten zu intensivieren.

(c)Bündnis90 Die Grünen

Anm. d. Red.: Gemäß der zahlenmäßigen Einschränkungen beim Fragenkatalog an die aktuellen Landtagsfraktionen wurde diese Frage von Bündnis 90/Die Grünen nicht bearbeitet. 

(c)oedp Bayern

Wir unterstützen die Fordrung vollumfänglich. Sie ist Teil der Hegeverpflichtung und in Art. 1 des Bayerischen Jagdgesetzes enthalten.

(c)Tierschutzpartei

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Tierpopulationen durch die Bejagung sogar anwachsen. Die Zerstörung von Familienstrukturen und Sozialverbänden führt zu unkontrollierter und verstärkter Vermehrung, insbesondere bei Wildschweinen und Füchsen.

 

  • Die Linke – keine Antwort
  • SPD – keine Antwort

Bildquelle: (c) Nennieinszweidrei/Pixabay




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