Blogpost
Mittwoch, 27. September 2023

27. September 2023, 05:54    office@wildes-bayern.de

Wildes Bayern Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2023 – Verbot von Saufängen wie Pig Brig


Unsere zehnte* Frage lautet: Zieht Ihre Partei ein Verbot von Fang- und Jagd-Methoden wie dem Saufang “Pig Brig” in Betracht, bei denen schwerwiegende tierschutzrechtliche Bedenken vorliegen?

In Bayern steht im Oktober die Landtagswahl auf dem Terminkalender. Wir, der Verein Wildes Bayern e. V., setzen uns als anerkannter Naturschutzverein für den Schutz der Wildtiere sowie der Natur unserer Heimat ein. Für uns und unsere Mitglieder ist es deshalb hoch interessant, vor der Landtagswahl im Oktober zu wissen, wie die einzelnen Parteien sich zu den Anliegen von Wild und Natur stellen.

* Die Parteien, die aktuell im Bayerischen Landtag sitzen, hatten sich vorab auf gewisse Formalitäten zur Übermittlung von Wahlprüfsteinen geeinigt. Dazu zählte, nicht mehr als 8 Fragen einzureichen, und zwar über ein Formular auf der Internetseite. Da der ursprüngliche Fragebogen von Wildes Bayern insgesamt 14 Fragen umfasste, wurden einige für die Landtagsparteien gestrichen oder zusammengefasst. Hier kommt es also u. U. zu Abweichungen in den Antworten oder in der Reihenfolge.

Blaue Schrift "AfD" mit rotem, nach oben schwingendem Pfeil darunter

(c) AfD

Ein Verbot von Jagd- und Fangmethode, welche gegen die Waidgerechtigkeit verstoßen, trägt die AfD konsequent mit.

(c)Bayernpartei

Grundlage jeder Jagdaktivität muss die Waidgerechtigkeit bleiben. Saufänge wie z.B. PigBrig haben mit der Jagd nichts zu tun und sind deshalb abzulehnen.

(c)CSU

Anm. d. Red.: Gemäß der zahlenmäßigen Einschränkungen beim Fragenkatalog an die aktuellen Landtagsfraktionen wurde diese Frage von der CSU nicht bearbeitet. 

(c)FDP

Anm. d. Red.: Gemäß der zahlenmäßigen Einschränkungen beim Fragenkatalog an die aktuellen Landtagsfraktionen wurde diese Frage von der FDP nicht bearbeitet.

(c)Freie Wähler

Generell stehen wir FREIE WÄHLER dem Einsatz von sogenannten Saufängen sehr kritisch gegenüber. Dennoch sind wir der Meinung, dass im Falle einer Ausbreitung der ASP (insbesondere in und nach Bayern) alle zur Verfügung stehenden Mittel genutzt werden sollten, um dieser Gefahr entgegenwirken zu können.

(c)Bündnis90 Die Grünen

Anm. d. Red.: Gemäß der zahlenmäßigen Einschränkungen beim Fragenkatalog an die aktuellen Landtagsfraktionen wurde diese Frage von Bündnis 90/Die Grünen nicht bearbeitet. 

(c)oedp Bayern

Ja. Saufänge sind aus Tierschutzgründen abzulehnen.

(c)Tierschutzpartei

Ja!

 

  • Die Linke – keine Antwort
  • SPD – keine Antwort

Bildquelle: Schwarzwild Foto: Wildes Bayern, (c) AfD




Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.









Aktuelle Informationen



Jagdzeit verschieben - ein Kernprojekt der Grünen UPDATE Im Landwirtschaftlichen Wochenblatt fordert der bayerische Waldbesitzer-Präsident Hans Ludwig Körner das Absenken der Wildbestände, die er pauschal als "zu hoch"…

Freitag, 19. April 2024
Jetzt lesen
Jagdskandal in RLP - auch Vergehen gegen Muttertierschutz? Viele Medien haben in der vergangenen Woche darüber berichtet, dass offenbar bei Wittlich in Rheinland-Pfalz zahmes Damwild in einem Revier…

Donnerstag, 18. April 2024
Jetzt lesen
Internationale Forscher: Windräder weg vom Wald! Windkraft soll uns "grüne" Energie liefern, aber die dafür notwendigen Anlagen kosten zahlreiche Tierarten, darunter Fledermäuse, ihren Lebensraum oder gar…

Mittwoch, 17. April 2024
Jetzt lesen

Mitglied werden