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Freitag, 04. November 2022

04. November 2022, 13:14    Webmaster

Jetzt online anschauen! TV-„Talk im Hangar 7“ mit Dr. Christine Miller über Wolf und Fischotter


Update – Diskussionsrunde mit Dr. Christine Miller

Über diesen Link kommt Ihr zur Online-Version der Diskussionsrunde im Hangar 7 – Viel Spaß beim Anschauen

Die Diskussionsrunde „Talk im Hangar 7“ vom 3. November auf Servus TV hatte es ganz schön in sich: Neben unserer Ersten Vorsitzenden Dr. Christine Miller – bekanntermaßen kompetent und nicht auf den Mund gefallen – waren der österreichische Schafzüchter Hermann Hammerl, der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Sascha Müller-Kraenner, Wolfs-Verhaltensforscher Prof. Kurt Kotrschal und der frühere Präsident des Österreichischen Ski-Verbands, Unternehmer und Fischer Peter Schröcksnadel geladen. Dabei hatte es Prof. Kotrschal mit seiner Meinung, man könne am Verhalten der Wölfe durch Bejagung ohnehin nichts ändern, schwer. Wildes Bayern-Vorsitzende Dr. Christine Miller brachte unter anderem den wesentlichen Punkt in die Diskussion, dass man für den Schutz des Wolfes bereit ist, eine Biodiversität in den bayerischen Alpen zu opfern, die seit 8000 Jahren maßgeblich durch den Einfluss von Beweidung und Almwirtschaft entstanden ist. Hier fehle eine Abwägung, so Miller.

Das Anschauen der Online-Aufzeichnung (72 Minuten) lohnt sich!

 

Wilder Wolf, gefräßiger Otter: Zu viel Schutz für Räuber?“, so lautet der Titel der Talk-Sendung „Talk im Hangar 7“ auf Servus TV am Donnerstag, den, 03.11.2022, zu dem auch unsere 1. Vorsitzende Dr. Christine Miller eingeladen ist.

Des einen Freud, des anderen Leid?! Heimische „Raubtiere“ scheiden desöfteren die Geister in der Bevölkerung. Vor allem, wenn es um Wildtiere geht, wie zum Beispiel Wolf, Fischotter & Co. So fand kürzlich in Lienz eine groß angelegte Protestaktion gegen die aktuelle Wolfspolitik statt, in der sogar von „Wolfsterror“ die Rede war. Der Fischotter wird von Anglern und Fischzüchtern für den schwindenden Bestand heimischer Fische in Flüssen und Teichen verantwortlich gemacht.
Während die einen gezielte Abschüsse dieser und weiterer geschützter Tierarten diskutieren und fordern, prangern andere schwere Versäumnisse beim Artenschutz an und warnen vor verheerenden Folgen in der Wildtierwelt.
Über den richtigen Umgang und Schutz der Wildtiere diskutieren die eingeladenen Gäste im Hangar 7 bei Servus TV. Auch unsere 1. Vorsitzende Dr. Christine Miller gehört zu den Talkgästen der Runde.
Die Interviewrunde wird aufgezeichnet und um 23:50 Uhr bis 01:00 Uhr gesendet.

 

 

Bildquelle: (c)Armin Hoffmann - Grauwölfe




Ludwig Fegg schrieb:


link zur Mediathek:

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-29cffph2h2111/

Eine interessante Diskussionsrunde.

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Manfred Haggenmüller schrieb:


Mit keiner Silbe wurde in der Sendung der Gänsesäger angesprochen der in unseren Gebirgsflüssen mehr Schaden anrichtet als der Kormoran der bei uns in Bayern vor hundert
Jahren nicht vorhanden war! (Im Fischereigesetz von 1905 nicht erwähnt)
Ferner die vom Naturschutz konträren Masnahmen-Wiederansiedelung von Perlmuschel
und Bachforelle gleichzeitig helle Freude über die Zunahme der Fischotterbestände!
Im Murnauer Moos das mit zu den letzten Brutgebieten vom Brachvogel und Wachtelkönig gehört. wartet man sehnsüchtig auf die Ankunft der ersten Wildkatzen. Totalabschuß von Rotwild und Gams, Adler verhungern. aber große Freude über jeden gesichteten Beutegreifer! Die Reihe liese sich beliebig fortsetzen.
Manfred Haggenmüller, Garmisch-Partenkirchen

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Wendt schrieb:


Weder Fischotter, noch Gänsesegger oder Kormoran sind schuld, dass es immer weniger Fische gibt, sondern das ist ganz allein der Mensch in seiner Profitgier. Neben den Fischwirten insbesondere die Bauern: Gleich ob Biber, Fischotter, Gams, Wild, Wildschwein oder Wolf oder neuerdings sogar Dachs und Maikäfer: Alles was den Profit der Bauern in irgendeiner Weise schmälert wird gnadenlos eliminiert. Diese ständige Hetzerei gegen Wildtiere und -vögel kotzt nicht nur mich immer mehr an. Ebenso, dass wildernde Hunde von den Bauern toleriert werden, weil deren Besitzer den Landwirten Einnahmen als Konsument oder Tourist bescheren, aber gegen den Wolf hetzen. Welch verlogene Doppelmoral! Abartig deshalb, dass man die Bauern, obwohl Hauptverursacher des dramatischen Artensterbens, auch noch mit unseren Steuergeldern im Milliardenbereich subventioniert wird. Gar nix sollten die bekommen. Nur die, die ihre Flächen extensiv bewirtschaften, Feldhecken und Brachflächen stehen lassen, auf Pestizide, Gülle und Monokulturen weitgehendst verzichten, sollten Subventionen bekommen. Ich frag mich, warum die Landwirtschaft überhaupt subventioniert. Jahr für Jahr Milliarden von Euro aus dem Fenster geworfen für einen Berufszweig, der Tiere millionenfach quält und der hauptsächlich daran schuld ist, das der Planet und seine tierischen Bewohner zugrunde gehen. Wenn die Bauern und Teichwirte unfähig sind so zu wirtschaften, dass sie davon leben können, dann sollen sie Putzfrau oder Verkäufer werden.

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