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Freitag, 18. Juni 2021

Scrollicon
Leserbrief zum Muttertierabschuss-Urteil: „Es bleiben viele Fragen offen“
18. Juni 2021, 22:03    Webmaster

Leserbrief zum Muttertierabschuss-Urteil: „Es bleiben viele Fragen offen“


Es wurde zwar kein „Urteil“ gesprochen. Doch die Einstellung des Verfahrens erfolgte weil, so auch die wiederholten Aussagen des Amtsgerichts Garmisch, DER RICHTER NICHT SICHER WAR, OB EIN ALTTIER MIT PRALL, MILCHTROPFENDEM GESÄUGE AUCH TATSÄCHLICH EIN KALB GEFÜHRT HATTE. Da niemand  ein verwaistes oder totes Kalb gesehen oder gefunden habe, meinte er Zweifel haben zu müssen, ob es tatsächlich ein Kalb gegeben habe.

Bitte, liebe verwaiste Kälber und andere Jungtiere, geht doch in Zukunft gefälligst direkt zum Amtsgericht und stellt Euch als Zeugen zur Verfügung. Denn in der Denke solcher Juristen, hätte vermutlich auch ein totes Kalb nicht gereicht  oder der Anblick eines verwaisten Tieres, um alle Zweifel auszuräumen. Denn es hätte ja alles auch gaaaaanz anders sein können. (zum Beispiel, dass in einem Paralleluniversum ein Muttertier aus natürlichen Ursachen tot umfiel und nun ein zweites mutterloses Kalb durch ein Wurmloch in dieses Universum gestolpert ist).

Von diesem Richter dürfte in Garmisch in Zukunft niemand mehr eine Verurteilung zu befürchten haben. Denn alles könnte immer ganz, ganz anders gewesen. sein!

 

 

Über diesen Link kommt Ihr zum Originalbeitrag bei Jagderleben.de…

Bildquelle: (c)Leserbrief_Jagd-Urteil_Muttertierabschuss_Viele_Fragen_bleiben_offen, (c)Wildes Bayern - Monika Baudrexl




Ludwig Fegg schrieb:


Es ist traurig mit ansehen zu müssen, was hier abgeht.
Wenn „Jäger“ Abschusspläne erfüllen sollen, die nicht erfüllbar sind, wenn sie wie Verbrecher behandelt werden, wenn die Abschussvorgaben nicht erfüllt werden (können), dann läuft bei uns hier im „schönen Bayern“ etwas komplett verkehrt. Doch es darf nicht sein, dass „man“ deshalb nicht so genau hinschaut, hofft, „es wird schon ein Schmaltier sein“, dem man die Kugel anträgt. Das ist Muttermord! Die Waisenkälber, die Waisenkitze gehen qualvoll zugrunde!
Mein Dank an Markus Weigert, die anderen Verfasser von Leserbriefen und ganz besonders an Christl Miller und ihrem engagiertem Team!
Mit einem ehrlichen Waidmannsheil
Ludwig Fegg

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