Blogpost
Montag, 01. März 2021

01. März 2021, 15:33    Webmaster

Schadstoffmonitoring von Greifvögeln und Eulen


Was macht unseren Greifvögeln, Enten und anderen Piepmätzen noch zu schaffen, außer der Verlust von Lebensräumen und schmale Nahrungsbasis? Ein aktuelles Forschungsprojekt versucht hier Klarheit zu schaffen. Wir teilen gerne den dringenden Appell der Kollegen sich beim laufenden Schadstoffmonitoring von Greifvögeln und Eulen zu beteiligen.
Die Basisinfos zu dem Projekt finden Sie unten im Anhang 1 und Anhang 2.  Für die Aussagekraft dieses ganz wichtigen Monitorprojekts ist wesentlich, dass möglichst alle Zellen des 100 x100 km-Netzes über Deutschland abgedeckt sind.

(c)GM Stand Ende 2.2021

(c)IZW GridSchadstoffmonitoring

In Anhang 3 ist eine aktuelle Übersicht über die seither abgedeckten Zellen zu den einzelnen Arten: Mäusebussard MB (links oben), Waldkauz WK (rechts oben), Turmfalke TF (links unten) und Schleiereule SE (rechts unten). Von jeder Zelle kann ein Vogel pro Art untersucht werden. Es ist ein naturschutzfachlich sehr wichtiges Programm, dessen Gelingen von der Mitarbeit ehrenamtlich tätiger Naturschützer und Ornis abhängt. Jäger haben einen guten Überblick über Verluste, die in den Revieren auftreten. Die Laboruntersuchung auf höchstem fachlichen Niveau ist gesichert.

Über diesen Link kommt Ihr zum Hintergrundinfoblatt (Anhang 3)

Meine Anregung für die beginnende Balz-/Brutzeit: Achtet vor allem auf “Roadkills” (Verluste im Straßenverkehr) der 4 Arten, einsammeln  ( nach Information der uNB) und einfrieren. Über Anhang 3 und Anruf in Berlin abklären, ob er benötigt wird und – ab die Post.

 

Bildquelle: (c)GM Stand Ende 2.2021, (c)IZW GridSchadstoffmonitoring




Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.









Aktuelle Informationen



Jagdzeit verschieben - ein Kernprojekt der Grünen UPDATE Im Landwirtschaftlichen Wochenblatt fordert der bayerische Waldbesitzer-Präsident Hans Ludwig Körner das Absenken der Wildbestände, die er pauschal als "zu hoch"…

Freitag, 19. April 2024
Jetzt lesen
Jagdskandal in RLP - auch Vergehen gegen Muttertierschutz? Viele Medien haben in der vergangenen Woche darüber berichtet, dass offenbar bei Wittlich in Rheinland-Pfalz zahmes Damwild in einem Revier…

Donnerstag, 18. April 2024
Jetzt lesen
Internationale Forscher: Windräder weg vom Wald! Windkraft soll uns "grüne" Energie liefern, aber die dafür notwendigen Anlagen kosten zahlreiche Tierarten, darunter Fledermäuse, ihren Lebensraum oder gar…

Mittwoch, 17. April 2024
Jetzt lesen

Mitglied werden