22. November 2020, 13:25 Webmaster
„Tierschützer sorgen sich um die Gams“ – Großer Bericht im Merkur
Der Konflikt über den Umgang mit der Gams schwelt schon lange und schlägt immer höhere Wellen. Viele Jäger und Tierschützer schlagen seit langem Alarm, weil sie die Ausrottung der Gams fürchten. Nun hat auch das Bundesamt für Naturschutz die drohende Gefahr für die Gams bestätigt und diese Tierart auf die Vorwarnliste der Roten Liste gesetzt. Im Bayerischen Forstministerium und seinem Staatsforstbetrieb (BaySF) ändern diese Tatsachen jedoch nichts an der Gamsfeindlichen Haltung!
- Die Staatsförster berufen sich weiterhin auf den Verbiss ihrer jungen Bäume
- Es schwelt der fast schon ewig scheinende Konflikt über die richtige Jagdpolitik: „Wald vor Wild? Oder Wild vor Wald?“
- Das bayerische Forstministerium zeigt sich irritiert und ahnungslos über die neue Einstufung
- Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat ihre Aussage aus dem Jahr 2019 „Der Gams geht´s gut“ noch nicht kommentiert oder gar revidiert
Pikant auch die Aussage in der im Artikel zitierten Stellungnahme aus dem Forstministerium, dass „hochkarätige Wissenschaftler in Bayern“ nicht bei der Erstellung des Berichtes gefragt worden wären. Damit sind anscheinend nicht die hochrangigen Biologen aus dem Bayerischen Umweltministerium gemeint, die sehr wohl im Redaktionsteam des Rote-Liste-Zentrums vertreten waren. Vermutlich dachte das Forstministeriums eher an die sich mit wildbiologischen Fragen abmühenden Forstwissenschaftler in bayerischen Behörden. Die wurden wohl nicht gefragt – aber man kann ja auch nicht Jedermann um seine Meinung zum Thema Gams fragen.
Nun ist im Münchner Merkur erneut ein Artikel zu diesem Thema erschienen, der auch unsere Petition „Rettet die Gams“ benannt hat. Zu dem vollständigen Artikel kommt Ihr über diesen Link…
Bildquelle: (c)Wildes Bayern / Monika Baudrexl