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Montag, 12. Oktober 2026

Scrollicon
Hinter einem Messestand mit Naturmotiven und orangefarbenen Botschaften stehen drei Männer und lächeln freundlich in die Kamera
12. Oktober 2026, 13:36    office@wildes-bayern.de

Wildes Bayern als gefragter Gesprächspartner in Grünau


Vom 9. bis 11. Oktober 2026 fanden auf Schloss Grünau bei Neuburg an der Donau die Internationalen Jagd- und Schützentage statt. Wildes Bayern war mit einem Stand vertreten und nutzte die Gelegenheit für viele Gespräche und Begegnungen mit Jägern, Natur- und (Wild-)Tierfreunden und anderen Interessierten. Diese Gespräche waren oft angeregt und manchmal kontrovers, aber immer bereichernd. Allen, die sich die Zeit dafür genommen haben, sagen wir herzlich danke!
Besucher aus fünf verschiedenen Ländern kamen an unseren Stand und erzählten über die jeweiligen Herausforderungen, Stärken und Schwächen beim Umgang mit Wildtieren in ihren Ländern. Und tatsächlich konnten wir darauf hinweisen, dass wir, bzw. unsere Vorsitzende sich in vier der fünf Länder auch direkt in die Diskussionen eingeschaltet hatte. Mitunter konnten wir auch weit außerhalb Bayerns zu positiven Veränderungen für das Wild beitragen.
Und zum Schluss noch ein sehr großes Dankeschön an unsere Mitarbeiter und Helfern, die für einen reibungslosen Auf- und Abbau sowie der fachkompetenten Betreuung des Standes gesorgt haben. Denn das wurde bei allen Gesprächen deutlich: Wissen über Wildtiere, Kompetenz bei der Planung Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen rund um Wildtiere, Natur und Tierschutz sind bei uns zu finden – ob es um Igel oder Steinböcke, Ameisen oder Rothirsche geht. Der umfassende Blick auf Wildtiere als die Schlüssel- und Schirmarten für unsere heimischen Lebensräume ist unser Markenzeichen. Immer mehr Jäger und Naturfreunde wenden sich deshalb direkt an uns, wenn wieder mal einseitige Nutzerinteressen und Lobbyistengeschrei zu Misständen führen.
Die vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Arbeit bestärken uns: Wir leben unseren Anspruch Anwälte des Wildes und der Natur zu sein – und das ist sichtbar!
Übrigens hat Dr. Christine Miller dem Magazin JÄGER vor Ort ein Interview gegeben, das in den nächsten Tagen erscheinen soll: https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/news-fuer-jaeger/
Bild eines Messestandes zu Wildtierthemen, wo sich mehrere Menschen unterhalten

Am Stand von Wildes Bayern

Bildquelle: Vivienne Klimke/artemis-pr.de




Ulrich Haizinger schrieb:


90.000 Rehkitze, Beeindruckende Zahl, Einfach so in Raum geworfen !
Es gab vor einigen Jahren die Zahl 50000 gerettete Kitze – war ebenso sehr fragwürdig.
Erzeugt sicher Interesse und Aufmerksamkeit bei manchem Besucher.
Keine Frage, jeder Fall ist ein Drama, für das Kitz, für die Geiss, aber auch sehr wohl für den Menschen auf der Maschine.
Interessant währ natürlich woher diese Zahl kommt, und vor allem wie Sie diese seriös wissenschaftlich belegen.

Antworten
Ulrich Schauff schrieb:


Man kann grundsätzlich immer und alles in Frage oder Abrede stellen, auch wenn man es nicht besser resp. nicht zu widerlegen weiß. Man kann auch ebenso gut an allem herumnörgeln, was andere machen, sagen oder tun.

Man kann es aber auch einfach einmal bleiben lassen. Es sei denn, man möchte sich als „oller Nörgelheini“ profilieren.

Antworten
Ludwig Fegg schrieb:


Habe mal gegoogelt: Es scheinen jedenfalls viel zu Viele zu sein!
Ergebnisse für Wie viele Rehkitze sterben jährlich in Bayern durch Maschinen?
Stattdessen suchen nach: Wie viele Rehkitze sterben jährlich in Bayern durch Mähmaschinen?
Übersicht mit KI
Für den Freistaat Bayern gibt es keine gesicherten amtlichen Statistiken, da Landwirte den Vorfall nicht meldepflichtig anzeigen müssen und die Zahlen auf Hochrechnungen basieren. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) stützt sich auf die offizielle Fachliteratur, nach der bundesweit jährlich rund 90.000 bis 100.000 Rehkitze durch landwirtschaftliche Maschinen (insbesondere Mähwerke) erfasst und getötet werden.

LfL – Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
+2
Da Bayern mit weit über einer Million Hektar Grünland- und Feldfutterflächen einen der größten Anteile an betroffenen Wiesen in Deutschland hat, lässt sich die Zahl für den Freistaat statistisch auf mehrere zehntausend Tiere pro Jahr eingrenzen.

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