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Montag, 15. Mai 2023

15. Mai 2023, 17:39    Webmaster

Bayerisches Artenschutzzentrum: Der Aurorafalter ist die Art des Monats Mai


Eigentlich ist der Aurorafalter eine weit verbreitete Art. Und wenn man ihn so anschaut, weiß man meist auch, dass man ihn schonmal gesehen hat. Die beste Zeit dafür ist der Mai – Juni (vorausgesetzt, diese Regenphase hört jemals nochmal auf…)

Trotzdem macht das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) mit der “Art des Monats Mai” heuer auf die Gefährdung dieser Schmetterlingsart aufmerksam. Warum? “Er wird immer seltener, da seine Lebensräume durch Trockenlegung, intensive Mahd und Überdüngung der von ihm bevorzugten feuchten Standorte schwinden.” Der Aurorafalter mag zum Beispiel das Wiesen-Schaumkraut – auch das ist eine Art, die wir eigentlich gut kennen, aber nicht überall mehr zu sehen bekommen.

Laut LfU kommt der deutsche Artname von Aurora, Göttin der Morgenröte, im Englischen trägt der Weißling den Namen “Orange tip”, weil die Flügel der Männchen oben an den Spitzen orange sind. Die Weibchen sehen eher ihren Verwandten aus der Familie der Weißlinge sehr ähnlich. Sie lassen sich anhand der Unterseite der Hinterflügel bestimmen. Dort haben beide Geschlechter eine olivgrüne Marmorierung.

Was kann dem Aurorafalter beim Überleben helfen? “Entscheidend für eine erfolgreiche Fortpflanzung ist, dass die Pflanzen, an denen die Puppen des Aurorafalters anhaften, im Herbst und Winter stehenbleiben”, beschreibt das LfU. “Extensiv bewirtschaftetes, feuchtes Grünland oder Altgrasstreifen mit Kreuzblütlern wie dem Wiesen-Schaumkraut, die im Herbst nicht gemäht werden, sind für den Aurorafalter geeignete Lebensräume. Hier können die Tagfalter im nächsten Frühjahr (April/Mai) während der ersten Wärmeperiode schlüpfen.”

Zur Webseite des Bayerischen Artenschutzzentrums vom Bayerischen Landesamt für Umwelt mit weiteren Infos über den Aurorafalter kommt Ihr über lfu.bayern.de…

Bildquelle: (c)Juergen auf Pixabay - Aurorafalter




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