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Samstag, 10. April 2021

10. April 2021, 15:54    Webmaster

Es war fast Nacht… Über die Rettung eines kleinen Fuchswelpen


Es war fast Nacht, als bei Anne-Marie Prem, 1. Vorsitzende des Tierschutzhof Oberpfalz e.V., das Telefon wie so oft in dieser Zeit läutete.

(c)Wolfgang Schierl

Meistens bedeutet dies „Tiere in Not“. Was war an diesem Abend vor 4 Wochen der Anlass?

Wolfgang Schierl, Jäger aus Velburg, war der Anrufer. Er war von einem Landwirt und Jagdgenossen informiert worden, dass Kinder in dessen Maschinenhalle einen winselnden jungen Fuchswelpen gefunden hatten. Wolfgang Schierl zögerte nicht, er fuhr zu dem Anwesen und nahm den schon sehr kraftlosen Fuchswelpen in seine Obhut und erkannte sofort, dass professionelle Unterstützung gefragt war.

(c)Wolfgang Schierl

Anne-Marie Prem gab ihm wertvolle Hinweise zur Behandlung des kleinen Welpen, der schon voller Zecken war und großen Hunger hatte, denn seine Mutter (Fähe, wie der Jäger sagt) hatte ihn zurückgelassen, warum auch immer.

[Es kommt vor, dass Füchsinnen (Fähen) mit ihrem Geheck (junge Fuchswelpen) umziehen, weil ihnen der Ort nicht mehr sicher erscheint.]

So bekam der junge Fuchs Goassmilli (Ziegenmilch) und später Hunde-Nassfutter zur Welpenaufzucht. Wolfgang Schierl wird den jungen Fuchs groß ziehen und will ihn später auswildern.

Wir freuen uns, dass hier wieder einmal der Tierschutzhof Oberpfalz e. V. helfen konnte, helfen Sie dem Tierschutzhof mit einer Spende.

 

Weitere Infos über den Tierschutz Oberpfalz findet Ihr unter tierschutzhof-oberpfalz.de

 

Tierschutzhof Oberpfalz e.V.

  • Sparkasse Regensburg
  • IBAN: DE 18 7505 0000 0008 5277  23
  • BIC: BYLADEM1RBG

Bildquelle: (c)Wolfgang Schierl




Susanne schrieb:


Ganz toll. Anne-Marie Prem ist eine Frau mit dem Herz auf dem rechten Fleck und eine großartige Retterin für viele Wildtiere. Mir hat sie viel moralische Unterstützung und Ratschläge am Telefon gegeben, als ich einen Frischling aufgenommen hatte. Seitdem verfolge ich ihre Arbeit und ziehe meine Hut vor so viel Engagement. Hätten nur halb so viele Mensche ein so großes Herz und eine so gesunde Einstellung zur Natur, Jagd, etc., sähe die Welt so viel besser aus.
Ein großes „Dankeschön von Herzen“ für Anne-Maries Einsatz.

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