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Samstag, 11. Dezember 2021

11. Dezember 2021, 15:25    Webmaster

„Katzenhasser“ auf vier Beinen


Katzen sind auf jeden Fall im Haus besser aufgehoben als draußen! Gut für die Katzen und gut für die Natur!

 

Über diesen Link kommt Ihr zu einem interessanten Artikel über Füchse und Katzen…

 




Lovis Kauertz schrieb:


Also „Katzenhasser“ sind die Füchse, die Katzen erbeuten, sicherlich nicht. Tiere töten ja nicht, weil sie hassen, das machen eher zweibeinige Jäger. Bei einem Vortrag von Dawn Scott (https://www.youtube.com/watch?v=jaDBzT_2388) erfährt man, dass, wenn es überhaupt zu Konflikten zwischen Fuchs und Katze kommt, was auch in urbaner Umgebung eher selten der Fall ist, die Auseinandersetzung meist glimpflich, fast nie tödlich ausgeht. Grundsätzlich scheuen es Füchse aufgrund des hohen Verletzungsrisikos andere Beutegreifer anzugreifen.

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Lutz Herz schrieb:


Was soll denn dieser Quatsch, dass Jäger aus Hass Wildtiere töten?

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Andreas Nicolai Nemitz schrieb:


in diesem m. E. unzureichend recherchierten Artikel wird versucht, Katzenliebhaber gegen Fuchsfreunde aufzuwiegeln. Seit Jahrzehnten beobachteten meine Familie, Nachbarn und ich hier im ländlichen Ort das Gegenteil: Die ortsansässigen Hauskatzen vertreiben spielend die ums Haus schleichenden Füchse. Regelmäßig wird dies Verhalten auch auf unseren Wildkameras festgehalten. Was bezweckt also so ein Artikel? Cui bono? Nutznießer Hobbyjagdscheininhaber?

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Wendt schrieb:


Ja und?! Wen interessiert das? Das ist doch völlig normal, wenn Füchse Aas fressen in ihrer Funktion als Gesundheitspolizei. Nicht normal ist hingegen das Verhalten einer Hobbyjägerin dieses Jahr. Diese fing eine gesunde lebende Katze, also nicht schon eine verunfallte und tote Katze, in einer Lebendfalle, um sie dann im Anschluss langsam und qualvoll hinzurichten, weil sie nicht mal fähig war, die Katze sofort tödlich zu treffen. So grausam und hirnrissig und hinterfotzig kann kein Fuchs sein. Derartige Jäger keine Einzelfälle, wie man im Internet in einschlägigen Foren erfährt. Da ist mir jeder Fuchs lieber als solche Tierquäler. Denn der Fuchs tötet nur um zu überleben. Diese Jäger nur zum Spaß. Im Übrigen vermisse ich im Newsletter von Wildes Bayern mal eine Aufzählung wie viele Katzen auf welche Weise von Jägern getötet werden in einem Jagdjahr. Kann mich nicht erinnern in einem der Newsletter schon mal die Zahl der durch Jägerhand getöteten Katzen entdeckt zu haben. Wie armselig immer nur auf Beutegreifer rumzuhacken.

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Alfons Zischl schrieb:


Eine treffliche und sachliche Einschätzung dieser Situation hat unlängst ein bekannter Tierarzt in seinem Blog abgegeben:
https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=21136
Falls der Link nicht freigeschaltet wird: Begriff: Tierquälerei im „Grünen Rock“ von Tierarzt Ralph Rückert, Ulm in die Suchmaschinen eingeben.

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Alfons Zischl schrieb:


Woher die wahre Gefahr für Katzen im Freilauf kommt ist hier belegt:
https://vimeo.com/496553682 Bitte auch zu Ende ansehen ….
Ist es wirklich der Rotfuchs, oder manch Grünrock, der ein vermisstes Haustier verschwinden läßt?
Und Letztere sind recht kreativ, durch Stimmungsmache Rechtfertigungen für die grausame Nachstellung ihrer vermeintlichen Beutekonkurrenz auf 4 Pfoten einfallen zu lassen.
Abbildungen aus der unrühmlichen Vergangenheit der Jagdgeschichte:
https://jung-jaeger.eu/alte-jagdarten/ Die Wut manch Hobbyjägers scheint sich bis heute an diesem Geschöpf zu manifestieren …

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Christine Miller schrieb:


Unser Blogbeitrag soll in erster Linie darauf hinweisen, dass Freigänger-Katzen sich in der Natur mit ihren Spielregeln bewegen. Die Katzen können selbst Beute werden, wie das zum Beispiel für Uhu und Fuchs belegt ist, aber sie können auch selbst sehr ernste Auswirkungen auf ihre Beutetiere, vor allem Bodenbrüter haben.
Der Link zu dem Beitrag von Dr. Rückert ist in der Diskussion über den Umgang mit Katzen im Revier hilfreich. Hier sein Fazit: „Lebend gefangene Hunde und Katzen sind als Fundsachen zu behandeln.“

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