Bei der Hegeschau der BJV-Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen am 14. März ging es hoch her – nicht zum ersten Mal. Im Krieg zwischen Forst und Jagd verläuft eine Kampflinie definitiv in diesem Landkreis. Inhalt und Details der Veranstaltung können Sie – zumindest in Teilen – der Berichterstattung des Merkur entnehmen.
Was dort nicht geschrieben steht: Es gab noch einen kleinen Geistervortrag! Diesen hielt – auf Einladung der BJV-Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen – die Wildes Bayern-Vorsitzende Dr. Christine Miller. Und wie Sie im unten verlinkten Video sehen und hören können, war Frau Dr. Miller (im Gegensatz zu manch anderem Redner an diesem Tag) absolut sachlich und fachlich versiert.
Rätselhafterweise wurden Person und Vortrag unserer Vorsitzenden „geghostet“: Frau Dr. Miller tauchte anschließend weder in der Presseberichterstattung des lokalen Merkur auf, noch wurde sie auf das Gruppenfoto gebeten, noch wurde ersterer Umstand in einer kritischen Richtigstellung der BJV-Kreisgruppe an den Merkur aufgegriffen und ebenfalls moniert.
Lag es daran, dass Frau Dr. Miller die einzige Frau in der Runde der Redner war? In der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts würde man definitiv einen anderen Umgang mit weiblichen Fachleuten erwarten. Das Team von Wildes Bayern prüft deshalb, ob wir Beschwerde vor dem Presserat und bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes einreichen sollen.
Ein Video des Vortrags können Sie sich hier anschauen
Bildquelle: privat (Screenshot)
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Man/Frau muß schon eine sehr narzistische Ader haben, wenn man für solche Nebensächlichkeiten seine Energie und Lebenszeit vergeudet.
Nebensächlichkeiten?! Eben nicht! Die genannten Fakten und Zahlen zeigen etwas ganz anderes!
Diese Worte haben sicherlich vielen Menschen die Augen geöffnet.
Energie – das stimmt und darüber können das frei lebende Wild und viele andere Tiere wirklich glücklich sein!
Danke Christl Miller mit dem gesamten Team! Weiter so aktiv und mit Herzblut!
Lebenszeit – das ist nun mal so – die Lebenszeituhr läuft halt bei uns allen immer weiter.
Schön, Herr Haizinger, dass auch Sie hier mitlesen mit Ihrer Energie und Lebenszeit!
Leider verbringen zu viele Menschen ihre Lebenszeit damit, unsere heimischen Wildtiere wie Schädlinge zu vernichten . Frau Dr.Miller hat u.a. auf die gesetzlichen Vorgaben hingewiesen und auch jagdlich weniger informierten Menschen haben einen Einblick in ihre, meiner Meinung nach wichtige Arbeit bekommen. Warum also so ein Kommentar, Herr Hainzinger? Wie gestalten Sie Ihre Lebenszeit, mit dem verfassen von überflüssigen Kommentaren ?
Musste mir die Zahlen und Fakten noch einmal anhören und zu Papier bringen.
Sie sollten große Kreise erreichen. Werde weit streuen und informieren.
Danke Christl Miller!
„Geistervortrag“
von Dr. Christine Miller der Vorsitzenden des „Naturschutzvereins Wildes Bayern e.V.“,
auf Einladung der BJV-Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen“, anlässlich der dortigen Hegeschau am 14. März 2026.
Einführend: „Ein Dankeswort an die Jägerschaft!
Auszüge aus dieser Rede:
Tiere sind Umweltbestandteil, wertvolle Ökodienstleister, und Mitgeschöpfe!
Gem. Artikel 20a des Grundgesetzes (GG) ist es Ziel des Staates Tiere für künftige Generationen zu erhalten! Der Staat ist verpflichtet, Tiere als Mitgeschöpfe zu schützen.
und gem.
Art. 141 Verfassung des Freistaates Bayern
Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist, auch eingedenk der Verantwortung für die kommenden Generationen, der besonderen Fürsorge jedes einzelnen und der staatlichen Gemeinschaft anvertraut. Tiere werden als Lebewesen und Mitgeschöpfe geachtet und geschützt. Dies gehört auch zu den vorrangigen Aufgaben von Staat, Gemeinden und Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Somit sind dies vorgegebene Staatsziele!
Daten:
Fast 2/3 der gesamten Biomasse aller Säugetiere auf der Welt sind „unsere Nutztiere!“
Circa 1/3 der Biomasse sind wir Menschen.
Nur etwa 4 % der gesamten Biomasse sind „wilde Säugetiere“!
In Deutschland sind 41% der heimischen Wildtiere gefährdet.
10 % stehen auf der Roten Liste – dazu zählt auch das Gamswild!
Aufgabe der Jäger ist es artenreiche, gesunde und vitale Wildbestände für die Zukunft zu bewahren und dies machen sie mit Herz und Liebe für die Natur!
Deshalb sind Hegeschauen wichtig!