Nicht nur der Schutz der Umwelt, sondern auch die Forschung dazu sind in der aktuellen Politik eher Randthemen, die immer weiter verdrängt werden. Umso bedeutender ist es, dass es weiterhin Einrichtungen gibt, die diese Forschung betreiben! Die Technische Hochschule in Höxter ist eine davon, mehr Infos zu den Umweltstudiengängen finden Sie hier
Am 9. und 10. Februar findet in Höxter auch das Klaus Töpfer-Umweltsymposium 2026 statt, das wir Ihnen hier kurz vorstellen wollen. Im Begrüßungstext heißt es:
„Unsere Umwelt wird oft als etwas Abstraktes verstanden. „Die Umwelt“ befindet sich für viele an einem fernen und unbestimmten Ort. Für andere beginnt sie im eigenen Haus und Garten, beim Gang durch die Stadt oder das Dorf, den Spaziergang durch die Feldflur oder den nahen Wald.
Dramatische Veränderungen in unserer Umwelt beeinträchtigen heute die Qualität der Lebensbedingungen des „Homo sapiens“ sowie der Pflanzen- und Tierwelt. Für hunderte Millionen Menschen führen veränderte Umweltbedingungen weltweit zur direkten Gefahr für Gesundheit oder gar Leben und sie stehen im direkten Zusammenhang mit sozialen und ökonomischen Faktoren.
Die nachteilige Veränderung der Umwelt und ihre Folgen halten uns seit Jahrzehnten weltweit in Atem. In jüngster Zeit sind es die Folgen des Klimawandels: Wassermangel, überlange Hitze- und Dürreperioden, Verluste fruchtbarer Böden, Hochwasser nach Starkregen, schmelzende Gletscher und steigende Meeresspiegel kommen uns inzwischen doch sehr vertraut vor. Auch hören wir immer häufiger von Stoffen in unserem Trinkwasser oder anderen Nahrungsmitteln, die dort nicht hineingehören. Hinzu kommt das fortwährende Artensterben, also der weltweite Verlust an Biodiversität, der das ökologische Gleichgewicht gefährdet.
Die daraus wachsenden Probleme werden als übergroß und erdrückend angesehen: Aber was kann man als einzelner schon tun? Will man denn überhaupt damit zu tun haben? Ja! Sehr viele Menschen sind bereit aktiv an Problemlösungen zu arbeiten. Viele für sich allein, oder in ihren Familien im Rahmen ihres Alltags, beispielsweise mit ihrem ganz persönlichen Konsum- und Mobilitätsverhalten. Andere engagieren sich in ihrer Freizeit für die Umwelt, beispielsweise ehrenamtlich in Umweltverbänden und Vereinen.
Eine sehr große Anzahl Menschen setzt sich aber auch beruflich mit viel Engagement für die Verbesserung unserer Umwelt ein. Weltweit und damit auch in Deutschland bestehen dazu unendlich viele Möglichkeiten: Ob in Umweltverwaltungen bei Städten, Landkreisen, Regierungspräsidien, oder Umweltfachbehörden und Ministerien auf Landes- und Bundesebene; Ob in der Politik, der Wissenschaft, der Medienlandschaft, Bildungseinrichtungen, Nicht-Regierungsorganisationen, Unternehmen oder Wasser- und Gewässer-Unterhaltungsverbänden; Ob in Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros, oder als selbstständige Gutachter. Die Möglichkeiten im Berufsleben an der Daseinsvorsorge einer gesunden und lebenswerten Umwelt zu arbeiten und „Gutes zu tun“ sind überwältigend.
Das „Klaus Töpfer Umweltsymposien Höxter“ greift diese Themen und Potenziale auf und stellt Probleme und Lösungsmöglichkeiten in den Kontext umweltrelevanter Studiengänge, auch derer des Hochschulstandorts Höxter. Beispielsweise kann in Studiengängen wie Landschaftsarchitektur / Landschaftsplanung, Umweltingenieurwesen und Umweltwissenschaften erlernt werden, wie Umweltprobleme erkannt und gelöst werden können: Mit profunden Grundlagenkenntnissen, praxisnah, interdisziplinär und kreativ. Auch werden Handlungsoptionen für jeden einzelnen, jede Kommune, jede Region angeboten.
Wege in eine lebenswerte Zukunft? Umweltbezogene Studiengänge am Standort Höxter! Aber welche Potentiale bietet der Hochschulstandort? Fachleute berichten, für Fachleute und Nichtfachleute.“
Alle Infos rund um das Klaus Töpfer-Umweltsymposium 2026 in Höxter sowie das Programm finden Sie hier
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