Zäune werden in Europa nicht nur gegen Wölfe oder die Afrikanische Schweinepest hochgezogen, sondern zunehmend auch an den Ländergrenzen.
Laut einer Auskunft des Europäischen Parlaments hat sich die Länge der Zäune an inneren und äußeren Grenzen zwischen 2014 und 2022 nahezu versiebenfacht, nämlich von 315 auf 2.048 Kilometer. Welche Folgen diese Wehranlagen für Wildtiere haben, wird oft übersehen.
Jetzt hat eine Gruppe von Aktivisten und Forschern, die sich mit den Folgen des Ukraine-Kriegs für die Umwelt auseinandersetzen, den Tod und die Verletzung von großen Säugetieren und Vögeln an den scharfkantigen und elektrifizierten Zäunen zum Thema gemacht.
Sie berichten, dass unter anderem an den besonders „bösartigen“ Grenzen zwischen Russland und der Mongolei oder China ganze Herden großer Huftiere in großer Zahl verenden, weil sie bei ihren Wanderungen an die Zäune stoßen und dort regelrecht zerdrückt werden.
Insgesamt fanden sie heraus, dass die Trennung von Wildtierpopulationen deren Genpool vermindert, was sie wiederum anfälliger macht und weniger resilient gegen Veränderungen wie den Klimawandel.
Den vollständigen Bericht in englischer Sprache findet Ihr hier
Weiterführende, gut recherchierte Infos zum Thema Krieg und Natur findet Ihr beim Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) in Berlin, zum Beispiel hier oder auch in einer Sonderausgabe zu Krieg & Umwelt hier
Bildquelle: Hundankbar/Pixabay.de
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