Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum zeigt noch bis 7. Juni 2026 eine Sonderausstellung zu invasiven Arten. Hier der Infotext des Museums dazu:
„Nach der Umweltzerstörung gelten invasive, gebietsfremde Arten weltweit als die zweitgrößte Gefährdung der biologischen Vielfalt. Sie sind mittlerweile am Aussterben von über 60 % aller Tier- und Pflanzenarten beteiligt. Auch in Deutschland werden diese Arten zu einem immer größeren Problem. Die Ausstellung widmet sich 26 dieser Tiere und erklärt, warum manche von ihnen regional der Natur entnommen werden müssen, um bereits gefährdete Arten zu schützen.
Dies gilt allen voran für den charismatischen Waschbären. Er wird von vielen Menschen als ein sympathisches Tier wahrgenommen, ist aber für Wissenschaftler eine ernste Bedrohung für die lokale Artenvielfalt. Ein Faktencheck soll helfen, die emotionale Debatte um das Raubtier auf eine fundierte Grundlage zu stellen.
Besorgniserregend ist aber auch die explosive Vermehrung etwa der invasiven Quagga-Muschel in den Voralpenseen. Sie filtert Plankton an der Basis der Nahrungspyramide so effizient, dass ganze Artengemeinschaften in Gefahr geraten. Eine Abhilfe hat die Wissenschaft noch nicht gefunden. Dies gilt auch für invasive Krebsarten, manche von ihnen dienen der Verköstigung, wie etwa der „Isar-Hummer“, andere Krebse bezeichnen Wissenschaftler als „biologische Atombombe“.
Zur Ausstellungsankündigung auf der Seite des Jagd- und Fischereimuseums gelangen Sie hier
Mehr Infos, auch Filme oder Videos zu einzelnen Arten, finden Sie hier
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