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Mittwoch, 01. Juli 2026

Scrollicon
Ein Rothirsch mit weiblichen und jungen Tieren in einem Bergwald
01. Juli 2026, 08:25    office@wildes-bayern.de

Jetzt Petition für besseren Umgang mit Schalenwild in Thüringen unterzeichnen!


Die Petition im Thüringer Landtag, die auf dem Positionspapier der Fachtagung „Jagd und Artenschutz“ basiert (s. u.), hat neue Stärkung erfahren: Der Landesjagdverband Thüringen ruft auf seiner Internetseite dazu auf, die Petition zu unterstützen.

Auch Sie können die Petition für einen wissenschaftlich fundierten, respektvollen Umgang mit Wildtieren
als Teil unseres Natur- und Kulturerbes – zum Schutz von Biodiversität unterzeichnen,
 

und zwar hier!

Der LJV Thüringen fasst das Anliegen wie folgt zusammen:

„Für ein wissenschaftlich fundiertes und tierschutzgerechtes Wildtiermanagement – Jetzt Petition unterstützen!

Die Jagd trägt Verantwortung – für unsere Wildtiere, ihre Lebensräume und den Erhalt einer intakten Kulturlandschaft. Diese Verantwortung endet nicht an Reviergrenzen und darf sich nicht ausschließlich an wirtschaftlichen Interessen orientieren. Genau hier setzt eine neue Petition an, die wir als Landesjagdverband Thüringen ausdrücklich unterstützen.

Worum geht es?

Die Petition fordert eine grundlegende Neuausrichtung des Umgangs mit Wildtieren, insbesondere mit unseren heimischen Wildwiederkäuern. Ziel ist ein Wildtiermanagement, das sich konsequent an wissenschaftlichen Erkenntnissen, ökologischen Zusammenhängen und tierschutzfachlichen Grundlagen orientiert.

Im Mittelpunkt stehen dabei:
  • der Schutz und die Entwicklung funktionaler Wildlebensräume
  • ein an biologischen und tiergesundheitlichen Erfordernissen orientiertes Wildtiermanagement
  • die Anerkennung von Wildwiederkäuern als Schlüsselarten der Biodiversität
  • sowie die Stärkung einer gesellschaftlichen Akzeptanz für unsere heimischen Wildtiere
Warum ist die Petition notwendig?

Die derzeitige „Verordnung zur Durchführung des Thüringer Jagdgesetzes“ (ThJGAVO) wird von den Initiatoren kritisch bewertet. Insbesondere die Bejagung von Wildwiederkäuern während der Winterruhe, die fehlende Berücksichtigung wildbiologischer Zusammenhänge und die unzureichende Sicherung von Ruhe- und Äsungsflächen stehen aus Sicht der Petition in einem Spannungsverhältnis zu den Vorgaben des Bundesjagdgesetzes und des Tierschutzgesetzes.

Die Initiatoren fordern daher, die jagdrechtlichen Rahmenbedingungen auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterzuentwickeln und die Bedürfnisse der Wildtiere stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Unsere Bitte: Helfen Sie mit!

Diese Petition lebt von einer breiten Unterstützung. Deshalb bitten wir alle Jägerinnen und Jäger, Naturfreunde, Landnutzer und alle Menschen, denen ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer heimischen Tierwelt am Herzen liegt:

Unterzeichnen Sie die Petition und teilen Sie sie in Ihrem Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis sowie in den sozialen Medien.

Jede Stimme zählt. Nur wenn viele Menschen ihre Unterstützung zeigen, können wir deutlich machen, dass ein modernes, wissenschaftlich fundiertes und tierschutzgerechtes Wildtiermanagement ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist.“

Zur Petition gelangen Sie hier!

 

Meldung vom 3. Juni 2026

Im März fand in Jena die 22. Fachtagung „Jagd und Artenschutz“ statt, an der auch Wildes Bayern-Vorsitzende Dr. Christine Miller teilnahm. Im Nachgang appellieren nun elf unterzeichnende Fachleute an Politik, Forst‑ und Jagdbehörden, Jagdausübende sowie an Land‑ und Forstwirtschaft, die Bejagung von Schalenwild konsequent am ökologischen Jahresrhythmus der Wildtiere auszurichten – in Verantwortung für Wildtiere, Lebensräume, einen wirksamen Wald‑ und Feldschutz, für Biodiversität und die Akzeptanz der Jagd.

Die vollständige „Jenaer Erklärung“, die am 30. Mai anlässlich des Landesjägertages vorgestellt wurde und am 29. Mai im Namen der Stiftung für „Artenschutz und Forschung – Martin Görner“ i.G. als Petition in den Thüringer Landtag eingereicht wurde, finden Sie hier

 

 

Meldung vom Februar 2026

Jagd und Artenschutz stehen in einem komplexen, manchmal widersprüchlichen und manchmal sich ergänzenden Verhältnis zueinander. Auf der 22. Fachtagung „Jagd und Artenschutz“ der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen und des Landesjagdverbands Thüringen wird das Thema von Experten genauer beleuchtet. Sie findet am 6. und 7. März in Jena statt – alle Details entnehmen Sie bitte den unten stehenden Links.

Auf dem Programm steht unter anderem ein Vortrag zu Jagd als Schädlingsbekämpfung von Wildes Bayern-Vorsitzender Dr. Christine Miller.

Das Programm der Tagung mit allen Infos zur Anmeldung finden Sie hier

Das gesonderte Anmeldeformular können Sie hier herunterladen

Bildquelle: Bernhard Jaeck auf Pixabay




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