Es gibt diese Momente draußen, die einen kurz innehalten lassen. Man ist unterwegs, eigentlich ganz bei sich und dann liegt da plötzlich ein Tier. Still. Unauffällig. Vielleicht ein bisschen zu ruhig. Und sofort schiebt sich dieser Gedanke nach vorne: Stimmt hier was nicht?
Genau da beginnt oft das Dilemma. Denn draußen gilt nicht automatisch das, was sich für uns intuitiv richtig anfühlt. Ein Tier, das allein ist, ist nicht zwangsläufig verlassen. Ein Vogel am Boden nicht automatisch hilflos. Und ein Rehkitz im Gras schon gar kein Notfall.
Trotzdem passiert es ständig, dass genau in solchen Situationen eingegriffen wird, oft mit den besten Absichten. Man nimmt ein Tier mit, bringt es irgendwohin, versucht zu helfen. Und merkt gar nicht, dass man damit unter Umständen mehr schadet als nützt. Gleichzeitig gibt es natürlich die anderen Fälle. Verletzte Tiere nach einem Zusammenstoß, geschwächte Tiere, die offensichtlich Hilfe brauchen. Und dann wäre Nichtstun genauso falsch.
Umso hilfreicher ist es hier, sich Unterstützung in der Entscheidungsfindung zu holen. Hierfür ist die Internetseite und App Wildtier SOS von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover perfekt. Die Seite versucht nicht, einem pauschal zu sagen, was richtig oder falsch ist, sondern hilft dabei, die Situation überhaupt erst richtig einzuordnen. Schritt für Schritt, ohne große Theorie, eher wie jemand, der neben einem steht und die richtigen Fragen stellt.
Zusätzlich gibt es auch tolle Tutorials, zum Beispiel zur Frage, wie ich einen Igel ausrolle oder für Erste Hilfe nach einem Anflugtrauma bei Vogelschlag.
Das nimmt einem zwar nicht die Verantwortung ab, aber es kann helfen besser einschätzen zu können was zu tun ist. Deshalb ist es hier eine absolute Herzens Empfehlung sich die Internetseite einmal anzusehen und sich zu informieren.
Hier finden Sie nochmal den Link zur Seite: Wildtier SOS
Die Tutorials finden Sie hier
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