Am 5. März hat die obere Jagdbehörde für alle Reviere im Landkreis Bad Kreuznach eine Allgemeinverfügung erlassen, nach der bis zum 31. Juli 2025 die Schonzeit für Muffelwild aller Altersklassen und beiderlei Geschlechts aufgehoben wird. Zudem hat die Behörde das Nachtjagdverbot aufgehoben und erlaubt die Jagd unter Zuhilfenahme von Nachtsichtvor- und -nachsatzgeräten sowie den Einsatz von Taschenlampen.
Der Landesjagdverband hat über eine Pressemitteilung die Notwendigkeit der Reduktion der zu hohen Muffelwildbestände im Raum Bad Kreuznach anerkannt und appelliert an seine Mitglieder, ihrer jagdlichen „Verpflichtung zur Reduktion“ dieser Bestände im Freigebiet intensiver und zielgerichteter nachzukommen.
Kritisch sieht der LJV jedoch die ungehemmte Freigabe der Nachtjagd unter Zuhilfenahme oben genannter Technik.
Da kann ich nur sagen: Die Jagd braucht keine Feinde, sie erledigt sich zielgerichtet und effizient selber. Mal hinterfragen, wer bestimmt, wie mit einer Wildart wie Muffelwild umgegangen wird? Wer hat wirklich belastbare Zahlen – und ich meine nicht angeknabberte Forstpflanzen. Und wo ist der letzte Rest an Tierschutz-Sorge hingekommen.
Natürlich gibt es auch Zeitgenossen, wie die „Profis“ von der Firma Jagdkonzept, die sich auch noch rühmen, jetzt endlich die deutschen Reviere Muffel-frei zu machen. (Hier ein Blick in das Gesicht dieser Organisation: https://www.facebook.com/search/top/?q=Jagdkonzept
Die vollständige Pressemitteilung des Landesjagdverbands findet Ihr hier
Die Allgemeinverfügung könnt Ihr hier einsehen
Bildquelle: (Symbolbild) Antranias/Pixabay.de
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Die weitere Freigabe von Nachtsichttechnik kommt einer Militarisierung gegen unser Wild gleich. Wir als Jäger dürften weiter die Akzeptanz der Jagd in der nichtjagenden Bevölkerung verlieren. Die Fragen in diesem Beitrag braucht Antworten! Hier sollte man auch bei der Forstwirtschaft nachfragen.