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Donnerstag, 15. Mai 2025

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21. Mai Vortrag – Warum Wildtiere erfassen?
15. Mai 2025, 15:41    office@wildes-bayern.de

21. Mai Vortrag – Warum Wildtiere erfassen?


Am 21. Mai 2025 um 15 Uhr bietet die Online-Akademie des Deutschen Jagdverbands wieder einen Online-Vortrag aus ihrer Reihe „Wildtiere und Mensch“ an:

„WILD Monitoring – wissen, wo der Hase läuft! Warum Wildtiererfassung wichtig ist und weshalb man jetzt mitmachen sollte“

Seit mehr als 20 Jahren erhebt die Jägerschaft in ihren Revieren deutschlandweit interessante Daten zum Vorkommen zahlreicher Wildtiere. Im Projekt WILD werden all diese Informationen gebündelt und ausgewertet. WILD steht für eine der umfangreichsten Datensammlungen zu Wildtiervorkommen.
Referentin Ina Martin vom Thünen-Institut Eberswalde ist seit 2009 im Projekt aktiv und gibt Einblicke in die bundesweite Wildtiererfassung. Sie präsentiert ausgewählte Ergebnisse und ihre Bedeutung für eine langfristige ökologische Umweltbeobachtung, den Naturschutz und eine nachhaltige Nutzung. Außerdem gibt sie Hinweise wie Sie sich am Projekt beteiligen können.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Notwendig ist lediglich die Registrierung in der Online-Akademie bzw. die Anmeldung.

Den Einstieg in die Anmeldung findet Ihr hier

Das vollständige Seminarprogramm findet Ihr hier

 

Und hier noch eine Pressemitteilung des Deutschen Jagdverbands zur anstehenden Erfassung für das Programm WILD:

„Wie steht es um die Dachspopulation in Deutschland? Wo gibt es noch Rebhuhnvorkommen? Und in welchen Regionen gibt es bestimmte Wasserwildarten, wie etwa die Stockente? Antworten soll die zehnte Flächendeckende Erfassung für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) liefern. Jägerinnen und Jäger erfassen dafür ab Frühjahr 2025 bundesweit die Wildtierbestände von insgesamt 18 Arten in ihren Revieren. Die Landesjagdverbände und der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen alle Revierinhaberinnen und Revierinhaber auf, sich zu beteiligen.

Ab sofort können sich Revierinhaber auch digital an der Flächendeckenden Erfassung beteiligen. Auf wild.jagdverband.de können Jägerinnen und Jäger ab sofort selbst ihr eigenes Revier anlegen und dort Wildtierdaten eingeben – auch von unterwegs über Smartphone oder Tablet. Bis Ende 2025 wird die Feldhasenzählung in Referenzgebieten ebenfalls über die neue WILD-Datenbank möglich sein. Zusätzliche Erweiterungen sind geplant. In der Übergangsphase ist die Teilnahme auch weiterhin über den Standard-Papierbogen möglich.

Bestimmte Bundesländer nutzen eine eigene Plattform für die Datenerfassung. Die interaktive Karte auf der Startseite der neuen Datenbank zeigt die Übersicht. Ein Klick auf das jeweilige Bundesland leitet entweder zur Registrierung für die neue Datenbank weiter oder zum ländereigenen Wildtierportal. Ansprechpartner ist der jeweilige WILD-Länderbetreuer

Flächendeckende Erfassung 2025

  • Abfrage von 18 Wildtierarten
  • Niederwild: Feldhase, Wildkaninchen, Rebhuhn, Fasan
  • Neozoen: Waschbär, Marderhund, Mink, Nutria, Bisam
  • Raubsäuger: Fuchs, Dachs, Baummarder, Iltis
  • Semiaquatische FFH-Arten: Biber, Fischotter
  • Wasserwild: Stockente, Blässhuhn, Höckerschwan

Wie funktioniert die Flächendeckende Erfassung?

Im Rahmen von WILD gibt es seit 2006 die Flächendeckende Erfassung. Deutschlandweit schätzen Revierinhaberinnen und Revierinhaber alle zwei Jahre das Vorkommen verschiedener Arten in ihrem Revier ein. Die abgefragten Arten wechseln mit jeder Flächendeckenden Erfassung. Der Fokus liegt neben den Niederwildarten auch auf Neozoen, Großsäugern und Gänsen. Der aktuelle Erfassungsbogen (Muster) ist je nach Bundesland per Papier oder digital ausfüllbar. Achtung: Einzelne Bundesländer haben erweiterte Erfassungsbögen. Weitere Informationen dazu gibt es beim jeweils zuständigen Landesjagdverband. Auf der Seite des DJV sind die zuständigen WILD-Länderbetreuer gelistet.

Was ist WILD?

Das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) ist ein bundesweites Monitoringprogramm zu Vorkommen, Populationsdichte und -entwicklung von Wildtieren. Es stellt seit 2001 einen dauerhaften Baustein der ökologischen Umweltbeobachtung dar. Wichtigstes Ziel ist die Dokumentation von Wildtierpopulationen, um daraus Strategien für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung zu entwickeln. Revierinhaberinnen und Revierinhaber erfassen Daten ehrenamtlich, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen werten sie anschließend aus. Die Ergebnisse werden im WILD-Jahresbericht veröffentlicht.“

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier: WILD-Monitoring und WILD-Jahresberichte.

 




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