Die Deutsche Wildtier Stiftung hat sich auf ihrem Grund den Waldumbau vorgenommen – und in der Alten Fahrt in Mecklenburg-Vorpommern eine besondere Herausforderung gefunden, weil hier ein komplett einheitlich alter Kiefern-Reinbestand aus der Nachkriegszeit steht. Hier pflanzt sie jetzt unter anderem den Baum des Jahres 2026, wie sie am 19. März berichtete: Die Zitterpappel.
Die Aspe, wie sie auch heißt, liefert zwar kein hochwertiges Hartholz, aber sie hat vielfältige ökologische Funktionen, die einem nachwachsenden Wald guttun. Das hat sie leider in der Vergangenheit zunehmend aus unseren Wäldern verdrängt, aber in Zeiten von Klimawandel und Artenschwund sollte ihr wieder mehr Augenmerk gelten.
Die Deutsche Wildtier Stiftung schreibt: „Die Zitterpappel ist nicht nur gut für das Klima: Für mehr als 90 Schmetterlingsarten ist sie eine wichtige Nahrungspflanze. Die grün-weiß gefärbten Raupen des Großen Eisvogels fressen gar ausschließlich die Blätter der Zitterpappel und überwintern in kleinen, aus deren Laub gesponnenen Gehäusen an ihren Zweigen. Die dicken grünen Raupen des Abendpfauenauges und die hellgrauen Raupen des Blauen Ordensbands ernähren sich fast ausschließlich von Pappelblättern. Die organische Verbindung Salicin, die in der Rinde von Weichlaubhölzern wie Pappeln und Weiden vorkommt, dient zudem manchen Insekten als Abwehrstoff gegen Fressfeinde. Und auch die Größten wissen die Zitterpappel zu schätzen: Die Winternahrung von Rothirschen besteht in naturnahen Lebensräumen fast zur Hälfte aus jungen Pappeltrieben – wo sie wachsen, verbeißen die Tiere also weniger jene Baumarten, die forstwirtschaftlich wertvoller sind.“
Wer Lust hat, sich den Waldumbau der Deutschen Wildtier Stiftung mit der Zitterpappel näher anzusehen, kann das in Videos hier und hier tun!
Bildquelle: Hans auf Pixabay
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