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Dienstag, 24. Februar 2026

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24. Februar – ein Stündchen Webinar über den Hirsch
24. Februar 2026, 07:21    Webmaster

24. Februar – ein Stündchen Webinar über den Hirsch


Die Deutsche Wildtier Stiftung lädt am 24. Februar 2026 von 18 bis 19 Uhr zu einem Webinar über den Rothirsch als Tier des Jahres ein!
Der Rothirsch ist das größte dauerhaft in Deutschland lebende Landsäugetier. Am wohlsten fühlt er sich auf Wiesen und Feldern mit einzelnen Baumgruppen und Gehölzen. Hier kann er das Gelände gut überblicken. Weil ihm im Offenland aber ständig sein ärgster Feind begegnet – der Mensch –, zieht er sich in den Wald zurück. In diesem unfreiwilligen Exil wird er zum Landschaftsgestalter: Er frisst junge Triebe von Bäumen oder Rinde, bis zu 20 Kilogramm Pflanzenmasse pro Tag. Das kann zu Konflikten mit der Forstwirtschaft führen, hat aber auch positive Effekte: Rothirsche schaffen im Wald kleine Lichtungen, auf denen sonnenliebende Kräuter und Gräser wachsen und Schmetterlinge, Wildbienen und Waldameisen geeignete Lebensbedingungen finden.
Infos und Anmeldemöglichkeit zu dem Webinar finden Sie hier

Und wer das Thema gleich noch ein bisschen fortsetzen möchte: Auch am 13. September 2023 fand ein Wildtier-Webinar der Deutschen Wildtier Stiftung zum Rothirsch statt. Das aufgezeichnete Webinar aus 2023 gibt es online zum Nachschauen auf Youtube




Ludwig Fegg schrieb:


In unseren Wäldern haben die Baumarten Pappel und Weiden nur noch einen Anteil von 1 Prozent!
Diese sind die natürliche Äsungsgrundlage für das Rotwild im Winter.
Wir Menschen haben mit unserem Waldbau vielfach ungeeignete Lebensräume geschaffen.
Zudem haben wir Wanderrouten durchschnitten – Wildbrücken über Autobahnen und Bahnlinien sind wichtig.
Durch falschen Jagddruck und für das Rotwild nicht berechenbare Störungen erzeugen wir große Fluchtstrecken, Unruhe und damit erhöhten Äsungsbedarf. Schlimm für Wald und Wild!
Wo hat das Wild in Deutschland noch echte Ruhe- und Äsungszonen?
Danke für den interessanten Vortrag, habe im Vorspann gehört, dass ca. 800 Teilnehmer angemeldet waren.
Es herrscht großes Interesse an der Thematik.
Wald, Wild und Mensch in einem vernünftigen Miteinander!
Ludwig Fegg

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