Der Kanton Thurgau wirft gerade einen sehr kritischen Blick auf Zäune in der Landschaft. Stacheldraht soll grundsätzlich verboten werden, und Weidezäune müssen täglich kontrolliert und nach der Nutzung pflichtgemäß abgeräumt werden – so soll es im Jagdgesetz künftig verankert werden.
Das sieht ein Antrag (Motion) vom vergangenen Herbst vor, der aktuell im Parlament diskutiert wird und offenbar auf großes Wohlwollen der Kantonsregierung stößt. Vier Abgeordnete aus drei verschiedenen Parteien (SVP, EVP/Mitte, Grüne) weisen darin dezidiert auf die Gefahren hin, die von Zäunen auf Wildtiere ausgehen. Gerade Weidezäune stellten eine hohe Gefahr dar, weil sich Wildtiere darin verfangen und nicht mehr befreien könnten, schreiben sie in ihrer Motion.
Wir finden den Vorstoß natürlich großartig, denn Wildes Bayern setzt sich ebenfalls schon lange mit der Kampagne „Todesfalle Zaun“ gegen alte und überflüssige Zäune in unserer Landschaft ein.
Die Motion ans Thurgauer Kantonsparlament können Sie hier ansehen
Tödlicher Zaun – aber Landratsamt und Forstbehörde wollen nichts tun
Herdenschutzzäune sind Todesfallen! UPDATE VIDEO
Zäune gegen Menschen verletzen auch Wildtiere
Hervorragendes Dossier zu Zäunen
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