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Freitag, 04. Juli 2025

Scrollicon
Ein Frosch mit großen Blasen an den Kiefern schwimmt im Wasser
04. Juli 2025, 12:30    office@wildes-bayern.de

Rückhaltebecken als Hotspots der Artenvielfalt?


Wow, wer hätte das gedacht? Es scheint, als könnten Regenrückhaltebecken, wie sie in immer mehr Siedlungen und Städten oder auch an Autobahnen angelegt werden, einen großen Vorteil für die Artenvielfalt bringen – allerdings nur, wenn sie richtig gemacht sind. Das geht aus einem aktuellen Beitrag in der Zeitschrift „Naturschutz und Landschaftsplanung“ hervor.

Der Artikel fußt auf einer Untersuchung an Amphibien, Libellen und Gefäßpflanzen. Die finden in Regenrückhaltebecken eine hohe Lebensraumqualität vor, vorausgesetzt, es wird kein Fremdboden ausgebracht, Ufer und Sohle nicht befestigt, und es werden keine Pflanzen gesetzt. Die Becken sollten möglichst groß und ungleichmäßig gestaltet sein. Unter anderem sollten sie über verschiedene Tiefen die drei Habitatzonen terrestrisch, semi-aquatisch und aquatisch anbieten. „Vor allem die semi-aquatische Zone mit ihren Temporärgewässern sollte einen großen Raum einnehmen, empfohlen werden hierfür Böschungsneigungen von 1 : 15–20“, raten die Experten. Darüber hinaus sollten auch tiefere Gewässerbereiche vorhanden sein, wo das Wasser nie austrocknet. Und: Die Vegetation sollte so gepflegt werden, dass die Sukzession nicht fortschreitet.

Den vollständigen Artikel, leider nur für Abonnenten frei zugänglich, findet Ihr hier

Einen weiteren Artikel über dieses Thema könnt Ihr hier lesen

Hier findet Ihr ältere Infos der DBU über das Promotionsstipendium zum Thema Regenrückhaltebecken im Siedlungsbereich

Bildquelle: Ralphs_Fotos/Pixabay.de




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