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Dienstag, 03. Juni 2025

Scrollicon
Ein durchlöcherter Kuhfladen liegt im Gras
03. Juni 2025, 13:51    office@wildes-bayern.de

Wir wollen mehr Mist! UPDATE VIDEO


Schon öfters haben wir uns an dieser Stelle für mehr Mist und Dung in der Landschaft ausgesprochen. Der Kot von Pflanzenfressern, die nicht mit Medikamenten behandelt wurden, ist absolutes und unersetzliches Gold für unsere Natur und die Artenvielfalt!

Ein besonders schönes Beispiel dafür hat uns in einem Kurzvideo der Naturfilmer Jan Haft zur Verfügung gestellt, vielen Dank, dass wir es hier veröffentlichen dürfen.

Das kurze, prägnante Video von Jan Haft zu Weidetierdung, der voller Leben ist, findet Ihr hier

Und hier eins der wunderbaren Plakate Jeroen Helmer ARK Rewilding Netherlands. Dieses könnt Ihr als Datei in hoher Auflösung (Größe über 20 MB) bei uns anfordern! Einfach per E-Mail an: office@wildes-bayern.de. Die Plakate dürfen zu Lehrzwecken kostenfrei verwendet werden.

 

Meldung vom 5. September 2024

Ohne naturnahe Weidelandschaften kann das Artensterben in Feld, Wald und Flur nicht gestoppt werden – diese Ansicht vertritt auch die Umweltstiftung NatureLife-International in Baden-Württemberg unter ihrem Präsidenten Claus-Peter Hutter. Sie fordert deshalb eine deutlich stärkere Förderung von wilden Weidenlandschaften. Dem können wir uns nur aus vollem Herzen anschließen!

Hier ein Auszug aus der PM der Stiftung vom 2. September 2024: „In den Fladen von Weidetieren wie etwa Wasserbüffeln, die nicht mit Antibiotika behandelt werden, entwickeln sich unzählige Arten von Käfern, speziellen Dungkäfern, Fliegen und andere Insekten, die als Basis der Nahrungskette unverzichtbar sind. Schmetterlinge nehmen dort Feuchtigkeit und Mineralstoffe auf; Libellen machen Jagd auf kleinere Insekten.“

Wer den Insektenschwund bekämpfen will, kann also mit Weidetierdung wirklich einen entscheidenden Schritt machen. Damit wird auch vielen Vogelarten geholfen, die im Offenland mit Feldern, Wiesen und Weiden leben, wie Lerchen, Kiebitz, Wiesenpieper und Teichrohrsänger. Vor allem Feuchtgrünland, Sumpfwiesen und moorige Flächen sind nach Angaben der Stiftung auch wichtige CO2 Senken und verbinden so wirksamen Klimaschutz, Hochwasser- und Verdunstungsschutz mit der Verbesserung der natürlichen Vielfalt.

NatureLife verweist dabei auf die Erfahrungen in eigenen Weideprojekten, unter anderem mit Wasserbüffeln mitten im Ballungsraum zwischen Stuttgart und Heilbronn sowie auf Wissenschaftler, Bauern und Naturschutzexperten des Vereins Naturnahe Weidelandschaften e.V., des Staatlichen Naturkundemuseums Stuttgart und des Nationalparks Schwarzwald.

Mehr Infos findet Ihr hier

Hier findet Ihr den Flyer zum Wasserbüffel-Projekt der Stiftung an der Bottwar

Und hier findet Ihr ein Positionspapier von NLI zum Thema „Das Verstummen der Natur stoppen“ mit vielen Tipps, was jeder machen kann

Hier findet Ihr nochmal unseren Link zur Weideprojekt-Tagung der ANL im Oktober 2024

Hier findet Ihr – in einfachster, vollkommen barrierefreier Sprache – die Geschichte von Hugo, dem Mistkäfer

Und hier findet Ihr ein Porträt über den Stierkäfer, der auf (gesunden) Dung und Mist angewiesen ist

Bildquelle: Wildes Bayern, Jeroen Helmer ARK Rewilding Netherlands




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